Im folgenden die Übungen für die ersten drei Stufen von TROM wie sie Dennis in seinem Werk beschreibt.


Einführung

Du bist dabei, den Verstand auseinander zu nehmen - und zwar deinen eigenen.

Es könnte sein, dass er bereits angefangen hat, nur durch das Lesen des Theorieteils auseinander zu fallen. Ich hoffe, dass er das getan hat.

Doch wie lange dauert es?

Es dauert so lange, wie du in einem zwanghaften Spielzustand mit ihm bleibst!

Hör auf mit ihm Spiele zu spielen, und er wird prompt verschwinden. Der beste Rat, den ich dir am Anfang geben kann ist:

- sei sehr positiv (optimistisch), wenn du die Übungen machst, und

- sei ebenfalls sehr passiv und gewillt zu lernen, wenn Stückchen deiner Vergangenheit auftauchen

Auf diese Weise wirst du am schnellsten alles entdecken, was es über das faszinierendste aller Wesen zu wissen gibt - nämlich über dich selbst! Hier nun eine kurze Liste von Ge- und Verboten, um dich auf deinem Wege zu leiten.

Wenn du sie missachtest, dann auf eigene Gefahr!

1. Versuche nicht zu üben, während dein Körper müde oder hungrig ist, an einer Krankheit oder diätetischem Mangel (Diät!) leidet oder während er unter dem Einfluss von Drogen oder Medikamenten (inklusive Alkohol) steht.

Dazu gehören jegliche Hungerzustände, Schwäche durch Diät etc. Beim Heilfasten ist zu beachten, dass man sich nicht in einem temporären Schwächezustand während einer Entgiftungsphase befindet. In diesem Falle sollte eine Pause eingelegt werden, bis man sich selbst mit seinem Körper wieder wohlauf und energetisch fit fühlt. Ansonsten ist es schon möglich während eines Heilfastens die Übungen auszuführen, da der Körper mehr Energie besitzt als sonst.

2. Die Übungen werden immer und zu jederzeit mit den offenen Augen des Körpers gemacht.

3. Mach' die Übungen alleine, fern von Störungen, Unterbrechungen oder Ablenkungen

Die goldene Regel

Eine Übung wird fortgesetzt, solange sie Veränderung produziert und wird danach beendet!

Der bequeme Weg, um mit diesen Übungen einen komplett verhunzten Fall aus dir zu machen, ist der, die Übung jedes mal zu wechseln, wenn du dich bzw. wenn sich bei dir etwas verändert. Du könntest dich genau so gut gleich zu Beginn erhängen, denn das ginge schneller und würde weit weniger Schaden anrichten.

Die Übungen werden Veränderungen produzieren!

Und:

Sie wurden entwickelt, um Veränderungen zu produzieren!

Den Gewinnen gehen oft unangenehme Empfindungen voraus!

Doch wenn du weitermachst, vorwärts drängst und genau wie instruiert handelst, wirst du den vollen Gewinn daraus ziehen.

Hörst du allerdings auf, sobald die Sache etwas rauh oder holprig wird, kann es sein, dass du unangenehme Empfindungen für mehrere Tage erlebst.

Denke dabei stets an die elementare Regel:

Das, was die unangenehmen Empfindungen angestellt hat, wird sie, wenn es fortgeführt wird, wieder abstellen!

Also:

Keine Panik!

Oder in den unsterblichen Worten Julius Cäsars, der seine Legion ermahnte, als die Horden von schreienden Barbaren über den Hügel angerannt kamen:

"Nonus Panicus Est!"

( "Immer cool bleiben!" ) (dies ist eine sehr freie Übersetzung)

Wenn dein Kopf abfällt, setz' ihn leise wieder auf deine Schultern, achte darauf, dass du ihn richtig herum draufsetzt und fahre mit der Übung fort, denn sie produziert immer noch Veränderung.

Es gibt nur zwei Fallgruben, wenn man diese Übungen macht:

1. Mit der Übung aufzuhören, während sie noch Veränderung produziert, und

2. mit der Übung weiterzumachen, nachdem sie aufgehört hat, Veränderung zu produzieren.

Von diesen Beiden, ist Erstere bei weitem die Ernstere!

Jegliche schlechten Wirkungen, die durch Überlaufen verursacht wurden, verschwinden sofort, wenn man realisiert, dass man überlaufen hat. ("Überlaufen" bedeutet, dass eine Übung zu lange weitergeführt wird, d.h. über den Punkt hinaus, an dem sie aufgehört hat, Veränderung und somit Verbesserung zu produzieren.)

Nun, was meine ich mit Veränderung?

Jegliche Veränderung in Bewusstsein, Empfindung, Emotionen etc.! Beispielsweise ist ein Gähnen eine Veränderung. Es ist ein Zeichen, dass sich Bewusstlosigkeit auflöst. Deshalb macht man mit der Übung weiter. Jedoch:

Es ist absolut sicher, ein Übung, die immer noch Veränderung produziert, am Ende einer Sitzung zu verlassen und sie am Anfang der nächsten Sitzung fortzuführen. (Es gibt hierzu eine zusätzliche Übung, genannt "WW", - Wiederherstellung von Wichtigkeiten - welche dies erleichtert). Es ist das Beste, bestimmte Zeiten in deinem Leben für diese Übungen nicht zu verwenden. Mach' sie nicht, während du als Fussgänger über eine verkehrsreiche Strasse gehst oder während du Auto fährst. Der daraus resultierende Unfall, könnte sehr wohl deinem Fortschritt ein vorzeitiges Ende bereiten.

Phänomene, die während der Übungen auftauchen können:

Die grosse Mehrheit von unangenehmen Empfindungen, die unterwegs auftauchen, sind mit verschiedenen Momenten der Zeit verbunden, wo deine Aufmerksamkeit fest stecken blieb. Während du dich davon befreist, gehst du durch sie hindurch, aus ihnen heraus und hinein in die Gegenwart - ins Jetzt.

Es gibt jedoch eine andere Klasse von Phänomenen, die auftauchen kann und zwar eine Überstimulation des Nervensystems des Körpers. Die Empfindungen sind hier mehr überraschend als unangenehm, doch sollten sie dir bekannt sein. Viele Dinge können das Nervensystem des Körpers überstimulieren, eingeschlossen Drogen, Allergien, plötzlicher Aufprall, Schlag und Schock. Wir alle kenne die Empfindung des "Sterne-Sehens" als Resultat eines plötzlichen Schlages auf den Schädel oder sogar auf andere Teile des Körpers; wie auch ein elektrischer Schock die gleichen Phänomene produzieren kann. Der Verstand ist ebenso in der Lage das körperliche Nervensystem zu überstimulieren, wenn er sehr plötzlich auf den Körper einwirkt. Und genau das kann manchmal während diesen Übungen passieren.

Die Übungen bringen einfach einen Teil des Verstandes zur Einwirkung auf den Körper, was in einer Überstimulierung des Nervensystems resultiert. Als Ergebnis kann es sein, dass du im Gesichtsfeld des Körpers seltsame Phänomene erfährst. Diese können sich als blinde Flecken, Flecken von flackerndem bzw. flimmerndem Licht etc. zeigen.

Das Phänomen ist immer von kurzer Dauer, und ca. nach einer halben Stunde wird es verschwinden. Wichtig ist:

Du machst nichts dagegen!

Verstehe einfach was geschah. Wenn du möchtest, geh' und ruh' dich aus, bis das Phänomen ausklingt, dann fahre mit der Übung, die es angestellt hatte fort.

Du musst dies tun, denn es ist eine Veränderung!

Wenn du während dieser Zeit an ein Hautgalvanometer angeschlossen bist, wirst du die charakteristische "Zick-Zack"-Bewegung der Nadel sehen, die mit diesem Phänomen einhergeht. Es würde sich ebenfalls stark auf einer Elektroenzephalographenspur darstellen.

Es ist nicht ernst und du schadest deinem Körper nicht, denn sein Nervensystem ist so gemacht, dass es enormer Überladung widerstehen kann, bevor es völlig abschaltet und Bewusstlosigkeit eintritt. Es ist einfach nicht möglich, das Nervensystem derart mit diesen Übungen zu überstimulieren, und das meiste was dir je gelingen wird, sind ein paar blinde Flecken oder flimmernde Lichter in deinem Gesichtsfeld.

Das Hautgalvanometer

Falls jemand solch ein Gerät besitzt und damit umgehen kann, wird es ihm helfen zu bestimmen, wann eine Übung keine Veränderung mehr produziert, da es keine bedeutende mehr registriert. Das Gerät ist jedoch auf keinen Fall notwendig, denn:

Ein Wesen ist vollständig in der Lage, sich auf sein eigenes Ermessen von Veränderung verlassen zu können!

Selbst wenn du ein Hautgalvanometer benutzt, wirst du bald seine Nützlichkeit überflügeln und erkennen, dass es keine Veränderung mehr anzeigt, obwohl deine Sinne dir klar mitteilen, dass noch welche stattfindet.

Somit wirst du in letzter Instanz doch wieder auf deine eigene Wahrnehmung dieser Dinge zurückgeworfen!

Verwendest du jedoch ein Hautgalvanometer, damit es dir am Anfang hilft, befolge auch das, was es dir mitteilt. Es wird dich nicht im Stich lassen.

Am Anfang ist das Gerät sensitiver (sensibler), als deine Wahrnehmung.

Später ist deine Wahrnehmung sensitiver, als das Gerät. Das Gerät hat ebenfalls einen unerwarteten Wert, indem es dir etwas zum daran festhalten gibt und dich somit hindert, herumzuzappeln und beispielsweise unnötige Zigaretten während deiner Übungszeit zu rauchen.

Die Fünf Stufen

Die praktische Arbeit ist in fünf Sektionen unterteilt. Jede Sektion hat ihren eigenen Zweck, und nachfolgende Sektionen bauen auf den in den vorhergehenden Sektionen entwickelten Fähigkeiten auf. Somit fängst du normalerweise bei Stufe Eins an und gehst weiter bis zu Stufe Fünf, wo du bleibst, bis die Arbeit erledigt ist. Doch ich werde sogleich erklären, wie die meisten sofort auf Stufe Zwei einsteigen können.

Es wird kein Gewinn erzielt, indem man eine oder mehrere Stufen überspringt, da kein weiterer Fortschritt gemacht werden kann, bis die versäumte Stufe(n) abgeschlossen wurde(n).

Genauso wie man einen guten Krimi ruinieren kann, indem man das letzte Kapitel zuerst liest, kann man einen guten Satz Übungen ruinieren, indem man sie auf Stufe Fünf beginnt. Entweder wird überhaupt nichts passieren, oder die Übung wird dich ins Krankenhaus befördern. Das Erstere ist viel wahrscheinlicher, aber ich würde es nicht auf einen Versuch ankommen lassen.

Stufe Eins

Dies sind Übungen, die der Entdeckung der Gegenwart und der Verbesserung der Realität über dieselbe gewidmet sind.

Stufe Zwei

Dies sind Übungen, die der Entdeckung der Vergangenheit und ihrer Bewertung gegenüber der Gegenwart gewidmet sind.

Stufe Drei

Dies sind Übungen, die dem allgemeinen Timebreaken von "damals" und "jetzt" gewidmet sind.

Stufe Vier

Dies sind Übungen, die der Entdeckung und dem Timebreaken der acht Klassen der Überwältigung gewidmet sind.

Stufe Fünf

Dies sind Übungen, die der Erschaffung von sich widersprechenden Postulaten und sich ergänzenden Postulaten, zusammen mit der Postulat-Versagens-Zyklus-Tabelle gewidmet sind.

Stufe Eins

Ist diese Stufe notwendig, kann sie nur mit Hilfe eines gesonderten Prozessors erfolgreich abgeschlossen werden.

Während das Wesen sich in einen immer stärkeren zwanghaften Spielzustand mit seinem Verstand hineinbewegt, wird es mehr und mehr darauf fixiert und ist dadurch immer weniger in Kontakt mit den Realitäten der Gegenwart. Seine Handlungen werden immer sonderbarer und irrationaler, bis es letztendlich zu seiner und der anderen Sicherheit, in eine Anstalt eingewiesen werden muss.

Jeder der einen Verstand hat, ist in einem zwanghaften Spielzustand mit ihm und deshalb bis zu einem gewissen Grade ausser Kontakt mit den Realitäten der Gegenwart!

Es ist nur eine Frage, bis zu welchem Grade man ausser Kontakt ist. Es gibt einen kritischen Punkt, jenseits dessen der Kontakt mit der Gegenwart so gering ist, dass jeder Versuch, die Vergangenheit zu kontaktieren, diese zarte Verbindung in gefährlicher Weise verringert und so leicht einen psychotischen Zusammenbruch herbeiführen kann. Deshalb:

Der erste Schritt ist immer der Kontakt mit der Gegenwart!

Nur wenn dieser oberhalb des kritischen Punktes liegt, ist es für das Wesen sicher, seine Vergangenheit zu kontaktieren!

Dies trifft zu, gleichgültig ob das Wesen solo arbeitet oder mit einem Prozessor. Aufgrund der Tatsache, dass ein Wesen sich nie bewusst ist, dass sich sein Kontakt zur Gegenwart unter dem kritischen Punkt befindet, ist es notwendig, dass Stufe Eins notgedrungen einen gesonderten Prozessor erfordert. Es ist nie leicht für ein Wesen, sich bewusst zu sein, dass es nicht bewusst ist, weswegen man verhältnismässig mehr Leute innerhalb einer Irrenanstalt findet, die völlig von ihrer geistigen Gesundheit überzeugt sind, als ausserhalb. Ihr Wahnvorstellungssystem ist für sie zur Gegenwart geworden, und während sie wissen, dass sie mit dieser in Kontakt sind, haben sie eine absolute "Gewissheit" über ihre geistige Normalität.

Die wahrhaft geistig gesunde Person hat keine solche Gewissheit - lediglich viele positive Beweise dafür!

Glücklicherweise befindet sich nur ein kleiner Prozentsatz der Menschheit unterhalb dieses kritischen Punktes, und die meisten davon haben eine lange Anstaltsgeschichte bezüglich Drinnen- und Draussensein.

Jedoch gibt es einige wenige unterhalb dieses Punktes, die keine solche Geschichte haben. Es sind jene, die ein "geistig gesundes" Wahnvorstellungssystem besitzen. Dieser Zustand ist richtigerweise als "Berechnende Psychose" bekannt. Das Wesen erscheint geistig sehr gesund, wenn auch etwas zu fixiert, bezüglich seiner Ideen. Solange es nicht unter Stress gerät, lebt es ein völlig normales Leben.

Trotzdem ist es ein lebendes Pulverfass, das jeden Moment hochgehen kann, da zu viel Stress jederzeit einen psychotischen Zusammenbruch bei solch einer Person hervorzurufen vermag, was heutzutage manchmal höflicherweise "Nervenzusam-menbruch" genannt wird. Das Wesen wird natürlich sofort in ein Krankenhaus ge-bracht und erholt sich oftmals rasch, nur um fünf Jahre später erneut in die Luft zu fliegen. Dies wird solange weitergehen, wie das Wesen solch einen hochgeladenen Spielzustand mit seinem eigenen Verstand und dem daraus resultierenden zerbrechlichen Kontakt mit den Realitäten der Gegenwart aufrechterhält.

Somit muss nur bei einem winzigen Teil der Menschheit Stufe Eins gelaufen werden.

Wenn es jedoch nötig ist, muss Stufe Eins gelaufen werden, bevor man mit Stufe Zwei anfängt!

Denn der blosse Versuch, Stufe Zwei zu machen, kann den psychotischen Zusammenbruch herbeifuhren.

Es wäre schrecklich einfach für mich zu sagen: "Nun wir haben einen feinen Test für Stufe Eins: lass ihn einfach Stufe Zwei versuchen; wenn er durchdreht, war er Stufe Eins."

Es ist ein Test, aber kaum ein menschlicher. Glücklicherweise gibt es einen besseren und absolut menschlichen dazu. Er sortiert diejenigen, die unterhalb des kritischen Punktes sind aus, ohne sie durchdrehen zu lassen. Er folgt im nächsten Abschnitt.

Also:

Das Wesen auf Stufe Eins muss seinen Kontakt mit und seine Realität über die Gegenwart verbessern, bevor er Stufe Zwei sicher machen kann!

So einfach ist das; nichts anderes spielt hierbei mit. Es ist nichts verkehrt mit seinen Neuronen. Es ist ausschliesslich eine Sache zwischen ihm und dem physikalischen Universum der Gegenwart.

Das Stufe-Eins-Wesen ist, aufgrund seines zwanghaften Spielzustandes mit seinem eigenen Verstand, zu weit ausser Kontakt mit den Realitäten der Gegenwart, um sicher Stufe Zwei durchzuführen, ohne Gefahr zu laufen, durch seinen Verstand völlig überwältigt zu werden und einen psychotischen Zusammenbruch zu erleiden!

Um seinen Verstand zu kontaktieren, muss er ein klein wenig Aufmerksamkeit von der Gegenwart wegnehmen. Dies könnte allerdings mehr Aufmerksamkeit sein, als er sich leisten kann - und somit würde er durchdrehen. Ich erwähne dies ausführlich aus offensichtlichem Grund:

Ich will nicht, dass Leute auf Stufe Zwei durchdrehen!

Besonders, wenn Stufe-Eins-Übungen von jedem kompetenten Prozessor, der darin ausgebildet wurde erhältlich sind.

Wenn du also Stufe Eins laufen musst, suche einen Prozessor auf und sag' ihm, du möchtest "Objektive Prozesse" laufen. Er wird dies gerne tun, und du wirst enorme Gewinne aus diesen einfachen Übungen ziehen.

Dann kannst du solo auf Stufe Zwei beginnen.

Die Wiederherstellung von Wichtigkeiten (WW)

Der "Regulator"

Bevor wir auf Stufe Zwei gehen, möchte ich dir den Regulator vorstellen. Dies ist eine einfache Übung, die dich für den Rest deiner Soloarbeit begleiten wird. Die Reaktion auf diese Übung bestimmt ebenfalls, ob es für eine Person sicher ist, Stufe Zwei durchzuführen oder ob sie zuerst Stufe Eins abschliessen muss. Leute, die den Test nicht bestehen und trotzdem insistieren, mit Stufe Zwei weiterzumachen, tun dies vollkommen auf eigenes Risiko. Ich kann dich nur vor den Gefahren warnen, jedoch nicht darauf bestehen, dass du dich an meinen Rat hältst. Wenn du den Test erfolgreich bestehst, wird dich der Regulator immer aus allen Schwierigkeiten, in die dich die Übungen vielleicht bringen herausholen. Jedoch nur eine Person, die Stufe Eins nicht zu laufen braucht bzw. gelaufen hat, kann den Regulator für sich erfolgreich anwenden und hat somit diese Garantie. Ich denke, ich habe mich klar ausgedrückt. Und weiter:

Das Wesen, das sich mehr und mehr in das zwanghafte Spielen von Spielen und die damit einhergehenden Wichtigkeiten verstrickt, wird zuerst von diesen Wichtigkeiten umgeben und glaubt dann, durch deren ansteckenden Einfluss, sie zu brauchen!

Daher ist das Wesen der Auffassung, von Wichtigkeiten umgeben sein zu müssen. Wie schon im Theorieteil erwähnt, neigt das, was als wichtig betrachtet wird dazu, bestehen zu bleiben und fester zu werden. Deshalb finden wir das Wesen in einem Zustand wieder, in dem es tatsächlich glaubt, dass es von Masse und Festigkeit umgeben sein muss.

Dabei ist es die Wichtigkeit, die es dringend benötigt und nicht die Masse und Festigkeit!

Dieser Zustand erreicht bald einen Punkt, an dem das Wesen sich schlecht fühlt, wenn diese Masse anfängt sich aufzulösen.

Sich selbst überlassen, löst das Wesen jede Knappheit, indem es weitere alte mentale Massen rundherum zu sich herein zieht! Da nun diese alten mentalen Massen verschiedene, teilweise unangenehme Empfindungen (Schmerz etc.) enthalten, wird es diese Dinge auf sich hereinziehen, um von der damit einhergehenden Masse umgeben zu sein.

Es ist ein unglaublicher Mechanismus und erklärt sehr viel vom Leben! Beispielsweise bei "Probleme und Lösungen": Ein Wesen erreicht die Stufe, auf der es sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr leisten kann, ein Problem zu lösen, ohne vorher sicherzustellen, dass seine Lösung ein noch grösseres Problem, als das ursprüngliche erschaffen wird. Das Wesen liebt es, immer auf Nummer sicher zu gehen und dafür Sorge zu tragen, dass sein "Wichtigkeitsquotient" sich nicht verringert.

Sein Leben wird zu einem dieser alten Laurel-und-Hardy-Filmen, in denen man -obwohl ein einfaches Problem gelöst werden sollte - ein grösseres erschaffen hatte und während man nun dieses lösen will ... usw. Das Publikum wandt sich bei diesen Possen vor Lachen - ging nach Hause und tat prompt so ziemlich das Gleiche! Ich frage mich, wie viele Frauen es wohl bereut haben, ihren Mann zu bitten, die Waschmaschine zu reparieren, nachdem sie die rauchenden Ruinen des Familienheimes vor sich sahen.

Die Übungen von Stufe Zwei aufwärts, neigen dazu, mentale Masse mit steigender Geschwindigkeit aufzulösen!

Somit steht die Übung im Gegensatz zu des Wesens Zwang, von Masse (Wichtigkeit) umgeben zu sein.

Dies ist ein wirkliches Dilemma, und es gibt nur eine letztendliche Lösung dafür: Das Wesen muss die alte zwanghaft kreierte Masse (Wichtigkeit) durch Masse einer neuen und freiwilligen Kreation (also selbstkreierte Masse bzw. Wichtigkeit) ersetzen!

Auf diese Weise kann es die Übungen machen, welche die ungewollte mentale Masse zum Verschwinden bringen, ohne zwanghaft weitere ungewollte mentale Massen rundherum auf sich hereinzuziehen, um das vorher produzierte Vakuum zu füllen.

Letztlich ist dies für das Wesen der einzige Weg, seinen Verstand je "loslassen" zu können!

Solange es der Auffassung ist, dass es Wichtigkeiten braucht, wird es keiner einzigen erlauben zu verschwinden, bis es versichert ist, dass es sie leicht durch eine andere ersetzen kann.

Am Anfang ist das Wesen wie ein Häftling, der sein ganzes Leben in einer Zelle eingekerkert war. Er glaubt nun, dass er die Wände seines Gefängnisses braucht, und wenn er plötzlich in die Freiheit gelangt - würde er verlangen, dass man ihn wieder einsperrt. Geschieht dies nicht, würde er ins nächste Zimmer rennen, die Tür hinter sich zuschlagen und sich verstecken. Dieser Mechanismus ist den Gefangnisbehörden, die mit Langzeithäftlingen umgehen müssen gut bekannt. Er ist einer der versteckten Vorteile des Bewährungssystems.

Zum jetzigen Zeitpunkt bist du bezüglich deiner eigenen mentalen Masse, wie ein solcher Langzeithäftling. Du bist an dem Punkt gekommen, an dem du glaubst dass du sie brauchst und wirst somit weitere mentale Masse rundherum auf dich hereinziehen, um die, welche die Übung auflöst zu ersetzen. Daher müssen wir die Wichtigkeiten, die wir auflösen, mit selbsterschaffenen Wichtigkeiten erneut herstellen, sonst wird sich das Wesen bald in einem schrecklichen Durcheinander befinden!

Er wird hochbeständige unbestimmbare Schmerzen haben und eine Unmenge anderer unangenehmer Emotionen und Empfindungen.

Dieser Mechanismus, wenn nicht verstanden und berücksichtigt, wird früher oder später jede Psychotherapie zu einem zermürbenden Stillstand bringen. Daher wurde der Forscher dazu gebracht zu glauben, dass seine Therapie nutzlos war, während sie in Wirklichkeit nur allzu gut funktionierte ...

Also, hier nun die Wiederherstellung der Wichtigkeiten (WW).

Anweisungen zu WW

1. Bringe etwas in Existenz.
2. Lass einen anderen etwas in Existenz bringen.

zu 1. wird wieder und wieder gelaufen, bis es keine Veränderung mehr gibt; dann wird
zu 2. genauso gelaufen.

- Dann wieder 1. und wieder 2., bis beide keine Veränderung mehr produzieren.

Die Kreationen sollten 360°, also kugelförmig um dich herum platziert werden. Du musst gar nichts mit den Kreationen machen; der Akt des Kreierens genügt. Die Qualität des Kreierten ist unwesentlich zur Quantität des Kreierten.

Überfluss ist von entscheidender Bedeutung!

Es gibt alternative Anweisungen:

1. Kreiere etwas.
2. Lass' einen anderen etwas kreieren.

Das Wort "kreieren" ist für viele ein emotional geladenes Wort, und diese Leute werden die vorhergehenden Anweisungen leichter finden. Sie bedeuten jedoch das Gleiche.

Dritte Alternative:

1. Kreiere eine Wichtigkeit
2. Lass einen anderen eine Wichtigkeit kreieren.

Viele werden dieses Paar bevorzugen und sollten es auch benutzen. Diese Anweisung kann auch als: "Erschaffe eine Wichtigkeit" bzw. "Lass einen anderen eine Wichtigkeit erschaffen" gelaufen werden.

Anmerkungen zu WW

Diejenigen, die der Theorie soweit folgen konnten, werden nebenbei bemerkt haben, dass ein sicherer Weg, um ein Wesen zu unterdrücken der ist, es davon zu überzeugen, dass es nicht kreieren kann. Ist es erst einmal von dieser Lüge überzeugt, wird es natürlich für immer gefangen sein - nicht nur im Universum, sondern auch im zwanghaften Spielen von Spielen.

Letztendlich:
Das Wesen befreit sich nur durch die eigene Kreativität!

Daher singen die "Fallensteller" dieses Universums grundsätzlich nur ein Lied:

"Du kannst nicht kreieren!"

Sie müssen keine anderen singen, denn dieses reicht ziemlich gut aus, um den Trick gelingen zu lassen. Es ist ein trauriges Klagelied und erscheint in unzähligen Gestalten.

Während man WW läuft, ist es nicht notwendig, dass man seine Kreationen wahrnimmt!

Die Gewissheit, dass man kreiert hat genügt!

Das Fehlen von Wahrnehmung ist ein sehr dürftiger Beweis für Nicht-Existenz. In diesem Moment gibt es viele Chinesen, die in Peking in ihren Reistöpfen herumrühren. Die Tatsache, dass man sie nicht wahrnimmt, ist kein Beweis dafür, dass sie nicht da sind und es tun.

Am Anfang werden viele Wesen von "Nicht-Wahrnehmungs"-Abschirmungen geplagt, die sie daran hindern, ihre eigenen Kreationen wahrzunehmen. Während du durch die Stufen voranschreitest, wirst du dir dieser Abschirmungen mehr und mehr bewusst. Letztendlich wirst du sie auflösen und danach fähig sein. deine eigenen Kreationen wahrzunehmen.

Einige Wesen waren schon immer fähig ihre Kreationen wahrzunehmen - oft in herrlichem Technicolor - und werden sich fragen, warum ich so viel Aufhebens um dies alles mache. Diese Notizen sind nicht für sie, sondern für das Wesen, das heftig auf eine "Nicht-Wahrnehmungs"-Abschirmung gestossen ist - entweder eine von seinen eigenen oder von jemand anderem. (Siehe bei Bedarf nochmals die Theoriesektion für detailliertere Informationen über das Thema Abschirmungen.)

WW durch Wahrnehmung

Es gibt eine andere Klasse von WW, genannt "WW durch Wahrnehmung". Dabei hilft das Wesen seiner Knappheit von Wichtigkeiten ab, indem es den Kontakt mit und die Realität über eine existierende Wichtigkeit im gegenwärtigen physikalischen Universum verbessert.

Da jedes feste Objekt ein zurückgebliebenes Wichtigkeitspostulat in sich trägt, können wir erkennen, dass ein Wesen seiner Knappheit von Wichtigkeit Abhilfe schaffen kann, indem es solch ein festes, gegenwärtiges, physikalisches Objekt körperlich kontaktiert!

Ein solches Objekt mit seinen Händen anzufassen und seine Festigkeit, Temperatur, Beschaffenheit usw. zu fühlen, wird Wichtigkeit wiederherstellen!

- Viele Wesen, die Schwierigkeiten mit den kreativen WW-Anweisungen haben, werden "WW durch Wahrnehmung" benutzen können.

- Jedes Wesen, das die kreativen WW-Anweisungen benutzen kann, wird ebenso "WW durch Wahrnehmung" verwenden können, sollte aber der kreativen Version den Vorrang geben.

- Jedes Wesen, das am Anfang nur "WW durch Wahrnehmung" verwenden kann, sollte es von Zeit zu Zeit während der Stufen erneut mit der kreativen Version versuchen.

Früher oder später wird es "klick" machen und danach sollte ihr der Vorzug gegenüber der Methode "WW durch Wahrnehmung" gegeben werden. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Methoden ist der, dass bei der kreativen Version, das Wesen die Wichtigkeit absichtlich, bewusst erschafft. Letztendlich muss es das tun können, und je früher es damit anfängt, desto besser. "WW durch Wahrnehmung" wird bis zum oberen Ende von Stufe Vier gut funktionieren, jedoch Stufe Fünf, die stark zerstörend auf mentale Massen wirkt, braucht wirklich die kreative Version, um erfolgreich abgeschlossen werden zu können.

Die Anwendung von WW

Die unmittelbare Wirkung von WW ist, jeden zwanghaften Spielzustand, in welchen du momentan verwickelt bist, zu deintensivieren, ob nun mit deinem Verstand oder mit dem Leben allgemein!

Es "kühlt" das Spiel ab. Somit ist dies für ein Wesen eine extrem wertvolle Übung, die es jeder Zeit benutzen kann. Sie deintensiviert Stress jeder Art und ist dem Einnehmen von Drogen zu diesem Zweck unendlich vorzuziehen.

Gebrauche sie!

(Wenn du gerade davor stehst, das Fleischerbeil im Schädel deiner Schwiegermutter zu versenken, mach' Pause und laufe etwas WW; du wirst sehen, dass du das Beil dann weglegen kannst.) WW hat ebenso folgende bemerkenswerte Eigenschaft:

Du kannst es nicht überlaufen!

Da es eine völlig natürliche Fähigkeit von Statik ist, ist es ziemlich unmöglich, dass du dir in irgendeiner Weise durch das Laufen von WW schaden kannst. Nach einer Weile hört es auf, Veränderung zu produzieren; doch weiteres Laufen von WW produziert keine Überlaufenssymptome.

WW kann jedoch böse unterlaufen (also zu wenig gelaufen) werden, obwohl es benötigt wird!

Dies ist eine eindeutige Fallgrube, die du vermeiden solltest. Die Hauptverwendung von WW während der verschiedenen Übungen, ist die Verwendung als "Schmiermittel". Es hält die Dinge am reibungslosen Laufen und sollte deshalb in grosszügigen Mengen benutzt werden. Jedoch muss es zu folgenden Zeitpunkten angewandt werden:

a. Am Beginn jeder Sitzung.
b. Am Ende jeder Sitzung.
c. Zwischen dem Ende einer Übung und dem Beginn einer neuen.
(Also Stufe 2 - WW - Stufe 3, Stufe 3 - WW - Stufe 4, Stufe 4 - WW - Stufe 5)
d. Während der Sitzung, wenn die Angelegenheit rauh bzw. holprig wird - d.h. wenn du unter einer unerträglichen Menge von unangenehmer Empfindung leidest.

Offen gesagt werden diese Übungen ohne WW nicht funktionieren!

Stufe Eins bildet die einzige Ausnahme hierzu, aber da diese Stufe fast ausschliesslich wahrnehmendes WW ist, ist die Regel immer noch gültig. Ohne WW werden sich die Übungen sehr bald in einem schauderhaften und eher schmerzhaften Stillstand festfahren! Deshalb:

Im Zweifelsfalle - WW laufen!

Wenn du kreatives WW in der Sitzung läufst, laufe immer beide Anweisungen, bis sich keine Veränderung mehr zeigt!

Hör' nicht damit auf, solange es noch Veränderung produziert!

Die zweite Anweisung ist genauso wichtig wie die erste. Hör' mit keiner von beiden auf, solange sie noch Veränderung produzieren!

Die Übungen werden deinen "Vorrat" an Wichtigkeiten "verbrauchen"; benutze deshalb WW um ihn wiederherzustellen.

Somit wird, obwohl WW bis zu keiner Veränderung mehr gelaufen wird, das blosse machen der Übung dafür sorgen, dass es erneut Veränderungen produziert. Am Anfang ist deine Toleranz bezüglich des Verlustes von Wichtigkeit sehr gering, somit wird WW häufig gelaufen werden müssen. Später wird sich deine Toleranz enorm steigern, und du wirst diesbezüglich einen viel grösseren Spielraum haben.

Du wirst jedoch nie ganz frei von der Notwendigkeit sein, WW als einen Zusatz zu den Übungen zu laufen, bevor du nicht am absoluten Ende von Stufe Fünf angekommen bist und Nirwana erreicht hast.

Der Test für Stufe Eins

Wir sind nun in der Position zu bestimmen, ob du auf Stufe Zwei beginnen kannst oder ob du erst Stufe Eins abschliessen musst. Der Test ist sehr simpel.

Arbeite dich einfach durch die Liste von WW-Anweisungen!

- Die Kreativen zuerst.

- Laufe jedes Paar gut durch, bevor du weitergehst. Du suchst Veränderungen und zwar jegliche Veränderungen. Wenn die Anweisung irgendeine Veränderung produziert, ist es eine brauchbare WW-Anweisung.

- Wenn keine Anweisung von der kreativen Liste eine Veränderung produziert, dann stell' dich auf deine Hinterbeine und fang an, deine Hände in Kontakt mit den Wänden, Böden und Tischen, die sich grade jetzt in deinem Zimmer befinden zu bringen.

- OK. Du hast eine Anweisung gefunden? Gut.

- Laufe nun alle Veränderung darin aus.

Gleichgültig wie lange es dauert, laufe alle Veränderung darin aus, bis es absolut flach ist.

( "flach" ist bezüglich des Laufens von bewusstseinsverändernden Prozessen ein Fachausdruck. Er bedeutet, dass ein Prozess keine Veränderungen mehr produziert. Die Veränderungskurve zeigt also kein Auf und Ab mehr, sondern ist "flach". Somit bedeutet "einen Prozess flach machen", ihn bis zu keiner Veränderung mehr zu laufen.)

Gut. Fühlst du dich besser?

Fein. Du hast nun dein Reservoir an Wichtigkeiten "aufgefüllt" und bist für Stufe Zwei bereit.

Schwierigkeiten

In Ordnung, ich habe euch andere nicht vergessen. Sagt mir nicht, es ist nichts geschehen.

Es scheint alles albern, oder? Sag' mir, hat dir das Laufen von Wahrnehmungs-WW ein leicht mulmiges Gefühl in der Magengegend verursacht, als du all diese festen Objekte angefasst hast? Es hat!? Gut!

Fahre damit fort, bis du dich wieder entspannt (gelöst, locker) fühlst. Nun bist auch du in der Lage, Stufe Zwei zu machen.

Einfach für ein bis zwei Stunden die Hände auf die Einrichtungsgegenstände. Es wird Wunder für dich wirken. Wenn du dich dazu jedoch nicht in der Lage fühlst, geh' zu einem Prozessor, der in den Stufe-Eins-Übungen ausgebildet ist, und lass' ihn dir dabei helfen.

Und nun zu jenen, bei denen während des Tests absolut gar nichts passiert ist. Du bist momentan nicht in der Lage, deinen Verstand solo anzugehen. Versuch' es nicht - es könnte dich ins Krankenhaus bringen. Du brauchst Stufe Eins. Geh' zu einem Prozessor und laufe es mit ihm. Aber lass' ihn nicht mit deinem Verstand "herumpfuschen", bevor Stufe Eins nicht ordnungsgemäss gelaufen wurde, denn sogar mit einem gesonderten Prozessor ist es für dich nicht sicher, das zu tun, bevor Stufe Eins nicht abgeschlossen wurde. Auch dann nicht, wenn er ein mitfühlendes Ohr hat und eine schöne Ledercouch, auf der du dich ausruhen kannst. Laufe zuerst Stufe Eins und ich seh' dich zurechtgerückt und bereit, um Stufe Zwei solo anzugehen.

Und ja, wenn Stufe Eins ordnungsgemäss flach gemacht wird, wirst du sehen, dass eine von den WW-Anweisungen für dich funktionieren wird.

Stufe Zwei Timebreaking

Die Bewertung von Dingen, eins gegen das andere, wird erreicht, indem man Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen ihnen feststellt!

Die Leichtigkeit der Bewertung ist umgekehrt proportional zu der betrachteten räumlichen und/oder zeitlichen Trennung der Dinge, die verglichen werden!

Deshalb:

Die Bewertung zweier Dinge fällt am leichtesten, wenn sie direkt nebeneinander, im gleichen Moment der Zeit platziert werden!

Die Grenze der Bewertung ist erreicht, wenn zwei Dinge gleichzeitig angeschaut werden, da dann keine Zeit vergeht, während die Aufmerksamkeit vom einen zum anderen wechselt!

Folglich werden eine "Damals"-Wichtigkeit und eine "Jetzt'-Wichtigkeit am besten bewertet, wenn man sie gleichzeitig anschaut, im selben Moment der Zeit -also jetzt!

Die allgemeine Aktion des gleichzeitigen Anschauens einer "Damals"- und einer "Jetzt"-Szene nennt man

"Timebreaking"!

Der Name kommt daher, dass die Aktion des Timebreaking, die zeitliche Trennung von "damals" und, "jetzt" beseitigt und dadurch die Befehlsgewalt der vergangenen Szene, die getimebreakt wird aufhebt.

( timebreaking engl. "Zeitbrechen", da das Kontinuum der Zeit "gebrochen" wird, indem man die "normale" Aufeinanderfolge des zeitlichen Ablaufs ändert und zwar dadurch, dass man ein vergangenes und ein jetziges Ereignis "in eine Zeit" holt).

Das, was getimebreakt wird, hat keine Befehlsgewalt mehr über das Wesen!

Die Fähigkeit des Timebreakens ist dem Wesen ureigen!

Aber aufgrund des zwanghaften Spielezustandes, in welchem sich das Wesen bezüglich seiner Vergangenheit befindet, ging diese Fähigkeit mehr oder weniger verloren und für viele wird es notwendig sein, sie wieder fast von der Pike auf zu erlernen.

Doch keine Sorge, es gibt Übungen, um diese Fähigkeit zu rehabilitieren, die gleich aufgezeigt werden.

Timebreaking ist die Grundlage aller Psychotherapie. Wenn der Klient seinem Prozessor von einem vergangenen Ereignis erzählt, timebreakt er das Geschehnis, dadadurch der Therapeut und das Geschehnis in den gleichen Moment der Zeit gebracht werden - also ins Jetzt.

Ein Wesen kann jedoch das Timebreaken alleine lernen und daher der Notwendigkeit, einen Prozessor zu brauchen entgehen.

Der Mechanismus des Timebreakens ist in keinster Weise von der Gegenwart einer anderen Person abhängig!

Während sich das Wesen mehr und mehr in dieser Fähigkeit übt, erreicht es eine Stufe, auf der die Gegenwart eines Prozessors nicht nur überflüssig wird, senden sogar den Fortschritt verlangsamt. Das Wesen kann viel, viel schneller timebreaken, als jeder Prozessor ihm fassbar folgen könnte. Auch die fortgesetzte Notwendigkeit, den Fortschritt an den Prozessor zu berichten, wird mehr und mehr hinderlich für Gewinne bzw. Fortschritte sein.

Die Menschheit hat schon immer gewusst, dass es hilfreich ist, seine Schwierigkeiten einem anderen zu erzählen, hat dies aber irgendeiner Qualität der anderen Person oder der Tatsache, dass es ihr erzählt wurde zugeschrieben.

Doch dem ist nicht so!

Der Nutzen wurde immer aus den Mechaniken des Timebreaking gezogen, nämlich: der gleichzeitigen Kommunikation mit "Damals" und "Jetzt"! Nun, da die wahren Tatsachen bekannt sind, wird ein Prozessor nur noch gebraucht, bis das Wesen zuversichtlich ist, dass es die Arbeit auch alleine tun kann. Aus der Sicht des Prozessors bedeutet dies, einer anderen Person so lange zu helfen, bis sie sich selbst helfen kann. Jede Hilfe sollte unter diesem Gesichtspunk gegeben werden. Jede andere Vorgehensweise, obwohl zweifellos gut fürs Geschäft, ist einfach nicht im besten Interesse des Wesens.

Es darf nie gestattet werden, dass sich eine Abhängigkeit zum Prozessor aufbaut und das Wesen muss zu jeder Zeit ermutigt werden, auf seinen eigenen Füssen zu stehen.

Es ist sein Verstand!

Es hat ihn erschaffen, es hält ihn aufrecht, und letztenendes kann nur das Wesen selbst, ihn zum Verschwinden bringen!

Die Intensität des zwanghaften Spielzustandes zwischen einem Wesen und seinem Vergangenheit, ist der einzige Faktor, der bestimmt, ob das Wesen ohne Hilfe aus der Falle herauslaufen kann oder ob es während den anfänglichen Stadien, wie schon erwähnt, Hilfe von einem Prozessor benötigt.

Aufgrund des zwanghaften Spielezustandes zwischen einem Wesen und seiner Vergangenheit, wird es, je mehr es gewillt ist, seine Vergangenheit zu timebreaken, um so weniger zu timebreaken haben!

( Denn je schwächer der zwanghafte Spielzustand zwischen einem Wesen und seinem Verstand (seiner Vergangenheit) ist, desto mehr ist es gewillt, ergänzende Postulate anzunehmen und alle Postulate, Wichtigkeiten und Überwältigungen der Vergangenheit anzuschauen und zu timebreaken.)

Sehr bald wird es nichts mehr zu timebreaken haben und wird die Vergangenheit aktiv stimulieren müssen, wenn es mit dieser Übung fortfahren will. Es wird sich bald vom kriechenden Opfer, das Angst hat, in seinem Verstand "herumzupfuschen", zum triumphierenden Sieger verwandeln, der die letzten Überreste davon verfolgt, wo immer er sie nur finden kann.

Stufe Zwei

Zweck:

Die Vergangenheit zu finden und das Wesen darin zu üben, die Vergangenheit im Vergleich zur Gegenwart zu bewerten!

Ich werde jetzt sehr ehrlich zu dir sein. Wenn das Laufen dieser Stufe bei dir arg nötig ist, wird es weh tun. Es hängt alles davon ab, wie stark der zwanghafte Spielzustand zwischen dir und deinem Verstand ist. Wenn du eher "gut" Freund" mit deinem Verstand bist, wird die Übung wie eine Brise sein, und du wirst sie geniessen, wie auch Gewinne daraus ziehen. Wenn du jedoch eine Masse von sogenannten Verdrängungen und Hemmungen bist, steht dir eine heisse Zeit bevor. Du wirst wahrscheinlich absolut sicher sein, dass du sterben wirst, bevor du tiefer in diese Stufe eingedrungen bist. Knacke diese Stufe und der Rest wird einfach.

Diese Stufe muss jedoch gemacht werden, da es keinen anderen Weg gibt, ein Wesen dazu zu bringen, timebreaken zu können!

Benutze reichlich WW. Sei kein Märtyrer - laufe WW, wenn es rauh wird. Du gewinnst nichts dabei, wenn du mehr leidest, als du musst. Diese Stufe ist gemacht, um den zwanghaften Spielzustand, in dem du dich zur Zeit mit deinem eigenen Verstand befindest zu knacken!

Sie tut dies mit rücksichtsloser Wirksamkeit, bis zu dem Ausmass, das du momentan in der Lage bist zu erreichen.

Aber lass' mich dir Folgendes sagen:

Wenn du am anderen Ende erst mal heraus kommst, wirst du alle Furcht vor deinem eigenen Verstand verloren haben!

Du wirst mit absoluter Sicherheit wissen, dass es nichts gibt, das er dir antun bzw. mit dir machen kann, das du selbst nicht handhaben könntest. Du bist über den grössten Berg. Das Wesen, das Stufe Zwei erfolgreich abgeschlossen hat, hat Hilfe von anderen "Auf Nimmerwiedersehen" gesagt. Es weiss jetzt, dass es das, was getan werden muss, alleine tun kann. Wenn diese Technologie der Menschheit je verloren geht, dann nur, weil einige Hasenfüsse nicht die Schrecken von Stufe Zwei konfrontieren konnten, und diese Technologie deshalb in etwas Angenehmes und Nutzloses abgeändert haben.

Sei dir deshalb immer bewusst:

Stufe Zwei ist die einzige Barriere, die zwischen der Menschheit und dem Erreichen von Nirwana liegt!

Ein Wesen, das Stufe Zwei nicht konfrontieren kann, geht deshalb zu einem Prozessor, der ihm hindurch helfen soll. Es realisiert dabei nicht, dass es mit dieser Handlungsweise seine eigene Verantwortung bezüglich dieser Sache abgelehnt und sich dadurch zu einem Fehlschlag verdammt hat.

Es muss diesen Schritt alleine tun, oder es wird nie fähig sein, seinem eigenen Verstand eine lange Nase zu drehen!

Es gibt keine andere Möglichkeit!

Stufe Zwei wird also eine Feuertaufe für viele von euch. Drängt deshalb vorwärts! Ich weiss, dass der erfolgreiche Abschluss dieser Stufe chronischen Alkoholismus bei einem Wesen von selbst geheilt hat. Die Resultate sind es also wert, erlangt zu werden. Bedenke: Du hast das Original von dem, was dein Verstand dir an den Kopf werfen kann überlebt, somit kannst du auch den Rückruf davon überleben! Das Letzte was du also tust, wenn du glaubst zu sterben, ist WW zu laufen, denn dann wirst du nicht sterben. Danach machst du mit der Übung weiter.

Anweisungen der Stufe Zwei

a. Wähle dir eine unbedeutende vergangene Szene. (Masochisten können sich eine bedeutende wählen.)
b. Wähle ein Objekt aus dieser Szene.
c. Finde ein Objekt in der Gegenwart, das anders ist, als das vergangene Objekt (eines, das du mit deinen Augen sehen kannst).
d. Wie ist es anders?

Wiederhole c. und d. bis keine Veränderung mehr auftritt.

Es ist zulässig, das gleiche Gegenwartsobjekt immer wieder und wieder zu benutzen, wenn du dies willst.

Dann:

e. Finde ein Objekt in der Gegenwart, das dem Objekt aus der vergangenen Szene ähnlich ist (wiederum eines, das du mit deinen Augen sehen kannst).
f. Wie ist es ähnlich?

Wiederhole e. und f., bis keine Veränderung mehr auftritt, dann

wiederhole c. und d.

Fahre fort, bis sowohl c. und d. als auch e. und f. keine Veränderung mehr produzieren,

g. Wähle ein neues vergangenes Objekt, entweder aus der gleichen Szene oder einer anderen.

Wiederhole c. und d., dann e. und f. mit diesem neuen vergangenen Objekt, bis keine Veränderung mehr auftritt.

Fahre mit dieser Übung fort, indem du immer bedeutendere vergangene Objekte benutzt, bis keine Veränderung mehr bei jeglichem vergangenen Objekt, das du aussuchst auftritt.

- Nun mach' die Übung mit vergangenen Personen.

- Wähle eine nach der anderen, und schliesse die Übung mit jeder einzelnen Person ab.

- Fahre fort, bis keine Veränderung mehr bei jeglicher vergangenen Person, die du aussuchst auftritt.

Während du die Übung machst und der zwanghafte Spielzustand zwischen dir und deinem Verstand anfangt zusammenzubrechen, wirst du sehen, dass es immer einfacher wird, die "Damals"- und "Jetzt"-Objekte zu Vergleichszwecken nebeneinander zu plazieren, bis du letztendlich beide - "Damals"- und "Jetzt'-Objekte -ziemlich leicht gleichzeitig anschauen kannst.

Du lernst zu timebreaken!

Wenn die Übung flachgelaufen ist, wirst du ein Experte im Timebreaken sein. Deshalb hetze nicht durch die Übungen, denn dadurch wird nichts gewonnen. Wenn du einmal mit einem Objekt oder einer Person angefangen hast, solltest du bei diesem Objekt bzw. der Person bleiben, bis keine Veränderung mehr auftritt!

Dauernd herumzuwechseln wird es nicht einfacher für dich machen. Du verlängerst dadurch nur die Übung. Deshalb laufe die Veränderungen aus, während du dabei bist. Das ist immer der schnellste Weg. Erinnere dich:

- Du läufst einen zwanghaften Spielzustand zwischen dir und deiner eigenen Vergangenheit aus!

- Die Übung wird so lange Veränderungen produzieren, wie dieser zwanghafte Spielzustand hoch geladen ist.

- Wenn der zwanghafte Spielzustand abflaut, wird auch die Übung aufhören, Veränderung zu produzieren.

Am Ende wirst du dich ganz anders bezüglich deiner Vergangenheit fühlen -sogar recht freundlich ihr gegenüber, wirst ein kompetenter Timebreaker sein und somit bereit für Stufe Drei.

Stufe Drei

Allgemeines Timebreaking.

Definition von Timebreaking:

Timebreaking ist das gleichzeitige Anschauen von "Damals" und "Jetzt"!

Wenn Stufe Zwei ordnungsgemäss gemacht wurde, wird Stufe Drei einfach sein. Es ist nur ein Herumtollen in deiner Vergangenheit, bei dem du deine Fertigkeiten erlernst und sie anwendest. Wenn du jedoch Stufe Zwei nur oberflächlich oder gar nicht gemacht hast und nun hoffst, dein Heil in Stufe Drei zu finden, habe ich schlechte Nachrichten für dich:

Entweder wird gar nichts passieren, oder all die Dinge, denen du ausweichen wolltest, werden zurückkommen und dich auf Stufe Drei heimsuchen!

Und was noch schlimmer ist, du wirst sie ab jetzt nicht mehr loswerden. Entweder du hast diesen zwanghaften Spielzustand mit deiner Vergangenheit auf Stufe Zwei "abgekühlt" oder nicht.

Stufe Drei ist kein Ort, um diese Art von Spiel zu spielen!

Einfach deshalb, weil du, solange du dieses Spiel spielst, nicht effektiv timebreaken kannst und dir die Übungen somit keinen Gewinn bringen werden. Wenn du also zweifelst, ob Stufe Zwei abgeschlossen ist, ist sie es nicht und du musst zurückgehen und sie abschliessen. Dann, und nur dann, wird Stufe Drei dir helfen.

Wenn Stufe Zwei einmal fertig ist, ist das Wesen fähig, "Damals- und Jetzt-Objekte" zu Vergleichszwecken bequem nebeneinander zu plazieren!

Tatsächlich wird man feststellen, dass der Vergleich grösstenteils automatisch geworden ist. Wenn es die Objekte auf diese Art platziert, beginnt das Vergleichen fast sofort. Dies ist, wie es sein sollte.

Ein Wesen kann nicht durch die Zeit schauen; das ist eine Illusion!

Es kann nur über eine Entfernung schauen!

Deshalb: Alles was du anschaust, schaust du jetzt an!

Und:

Die Aktion des gleichzeitigen Anschauens von "Damals" und "Jetzt" zerbricht die Illusion von Zeit!

Es bricht im wahrsten Sinne des Wortes die Zeit - Timbreaking (engl. "Zeitbrechen").

Wenn das Wesen damit fortfährt zu versuchen, die "Damals"- und "Jetzt"-Objekte zu vergleichen, während es sie immer noch als in verschiedenen Momenten der Zeit befindlich ansieht, erreicht es nie einen vollständigen Vergleich.

Somit wird es nie eine wahre Bewertung ihrer relativen Wichtigkeit erreichen, und das "Damals"-0bjekt behält immer noch eine zurückgebliebene Befehlsgewalt über das Wesen.

Wenn das "Damals"-Objekt einmal getimebreakt ist, wird seine Befehlsgewalt für immer aufgelöst sein!

Dies kann nicht getan werden, bevor die Illusion von Zeit nicht gebrochen wurde:

Die Illusion von Zeit ist gebrochen, wenn es einmal getimebreakt wird!

Daran ist nichts mystisch. Es ist alles gutes, solides Naturgesetz. Wie kann seine Vergangenheit ihn beeinflussen, wenn seine Vergangenheit nun in der Gegenwart ist? Flip ... verstehst du?

Anweisungen zu Stufe Drei

a. Wähle dir eine vergangene Szene aus.

b. Werde dir gleichzeitig dieser Szene und der Gegenwart um dich herum bewusst.

c. Versuche nicht, die ganze Szene auf einmal zu timebreaken.
d. Nimm immer nur ein Stückchen davon auf einmal,
e. Fahre damit fort, bis die vergangene Szene "verlöscht" (entschwindet, verblasst), d.h. im Vergleich zur Gegenwart beginnt, an Intensität abzunehmen bzw. wegzufallen

( Also bis die vergangene Szene "dünn " geworden ist. Am Anfang wird sie einem noch fester, farbiger, also "realer" erscheinen, doch wenn sie "verlöscht", wird sie u. U. weit weniger intensiv wahrgenommen als vorher. Der Unterschied zwischen einer getimebreakten Szene und derselben Szene vor ihrem Timebreaken wird jedem klar, sobald er es ein paar mal gemacht hat ).

f. Wähle dir eine neue vergangene Szene und wiederhole b bis e

Mach' damit weiter, bis du gewillt und fähig bist, all deine bekannte Vergangenheit zu timebreaken.

Diese Übung wird viele Stunden dauern - freudige Stunden! - und du machst auf der ganzen Strecke Gewinne.

Du wirst sehen, dass die Vergangenheit bezüglich der Wahrnehmungen zuerst zunehmend intensiver wird und dann Schritt für Schritt verschwindet!

Während sich diese Stufe dem Abschluss nähert, wird es dir schwer fallen, neue Szenen zum Timebreaken zu finden, und du wirst nach ihnen suchen müssen. Dies ist ziemlich normal.

Diese Übung ist, verglichen mit Stufe Zwei, nicht besonders zerstörerisch für Wichtigkeiten. WW wird deinen Fortschritt jedoch beachtlich beschleunigen.

Probleme

Hin und wieder wirst du auf eine Szene stossen, die sich nicht timebreaken lassen wird! Was nun? Keine Sorge. Krempel einfach deine Ärmel hoch, und:

- geh' bezüglich dieser Szene zurück zu Stufe Zwei und fang' an, einige Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen ihr und der Gegenwart zu finden.

- Plötzlich wird sie leicht wegfallen. -

- Laufe an diesem Punkt wieder WW.

Du hast einen "Hängenbleiber" gefunden. In dieser Szene gibt es mehr, als du auf den ersten Blick siehst. Du wirst dies später auf Stufe Vier oder Fünf wieder aufnehmen. Auf Stufe Drei sind wir nur daran interessiert, es zu timebreaken. Geniere dich nicht, während du in diese Stufe Drei hineinkommst, dich ordentlich neugierig in diesen vergangenen Szenen umzuschauen.

Sie sind deine Vergangenheit, weisst du!

Mach' einen Spaziergang durch diese Szenen. Finde beispielsweise eine Szene mit einem Bus darin. Steige in den Bus und schau', wo er dich hinbringt. Du wirst erstaunt sein! Jede Szene ist ein komplettes Universum in diesem Moment der Zeit. Es ist alles da - wenn du es dir anschauen willst.

Aber ich hätte dies nicht so lapidar sagen sollen. Deshalb nochmals etwas wissenschaftlicher:

Während dieser Stufe oder den nachfolgenden, wirst du sehen, dass du einen Gesichtspunkt "exterior" zu deinem Körper in der Gegenwart einnimmst!

("Exterior" bedeutet ausserhalb des Körpers bzw. ausserhalb des Gesichtspunktes der normalerweise eingenommen wird oder wurde.)

Du wirst ebenfalls exteriore Gesichtspunkte zu denen annehmen, die du zu der Zeit der vergangenen Szenen inne hattest!

All dies ist ziemlich normal, denn:

Ein Wesen hat die ureigene Fähigkeit, jeden Gesichtspunkt, den es möchte einzunehmen und zwar in jeder Szene, gleichgültig ob "Damals" oder "Jetzt"!

Diese Fähigkeit kehrt zu dir zurück.

Sehr bald wirst du deinen Körper in der Gegenwart dauernd von einem Gesichtspunkt aus steuern, der exterior zu ihm ist - einfach weil es bequemer und natürlicher ist, es so zu tun!

Du wirst dies tun, entgegen der Tatsache, dass die Wissenschaft schlüssig bewiesen hat, dass das "Ego" lediglich eine pure Einbildung des Gehirns ist! Und - obwohl die Vergangenheit während dieser Stufe Schritt für Schritt verschwinden wird, geht trotzdem nichts verloren, ausser dem Zwang sie anzuschauen!

Denn:

Jeder Teil deiner Vergangenheit, der getimebreakt wurde, kann leicht wieder in Existenz gebracht werden, einfach in dem du wünschst, ihn anzuschauen!

Während du diese Stufe abschliesst, wirst du deine erste Vorschau auf Nirwana erhalten.

Zum ersten Mal wirst du dich frei von deiner Vergangenheit und nicht länger von ihr bedrängt fühlen!

Das endlose Plappern des Verstandes wird letztlich aufhören, und du wirst in der Lage sein, die Ruhe und Friedlichkeit von absolut stillem Sein zu erfahren!

Ausser wenn du dir wirklich etwas zurückrufst, wird deine Vergangenheit in einem Zustand totalen Verschwundenseins verharren!

Dies wiederum ist, wie es sein sollte.

Wenn du während deiner Übungen an ein Hautgalvanometer angeschlossen warst, wird das Gerät beim Abschluss von Stufe Drei nun ziemlich bewegungslos auf 12.500 Ohm bei einem Mann und auf 5.000 Ohm bei eine Frau sitzen. Die Nadel ist ziemlich ruhig und leblos. Tatsächlich wird sich das Hautgalvanometer ab diesem Zeitpunkt nie mehr gross bewegen. Es hat seinen Zweck erfüllt und kann nun, wenn du dies wünschst, weggelegt werden.

Deine Wahrnehmung von Veränderung ist nun der des Gerätes gleich oder überlegen!

Bis zu Nirwana ist es jedoch noch ein langer Weg.

Aber nun hast du deine Füsse schon ein paar Sprossen die Leiter hochbekommen und weisst, in welche Richtung sie dich führt.

Stufe Vier wird dich ein paar weitere Sprossen hinaufbringen und wird dir Einsicht gewähren, wie du es überhaupt je geschafft hast, einen Verstand zu bekommen.

Der Abschluss von Stufe Drei bedeutet das Ende der unwillkürlichen Einwirkung deines Verstandes auf dich in einer Sitzung!

Du wirst jedoch merken, dass er im Leben immer noch bis zu einen gewissen Grade unwillkürlich auf dich einwirkt, auch wenn du mittlerweile in der Lage bist, ihn so schnell wie er auftaucht auch wieder aus der Existenz herauszutimebreaken.

Du wirst merken, dass du deinen Zustand von innerer Stille nicht im Tumult des Lebens aufrechterhalten kannst.

Fern des Lebens und alleine, kannst du dich in Minuten durch Timebreaking in einen Zustand totalen Friedens und der Gelöstheit bringen. Es wird dir jedoch schwerfallen, diesen aufrechtzuerhalten, solange du sozusagen "auf Achse" bist. Es ist jetzt an der Zeit, etwas gegen diesen Zustand zu tun. Es gibt eindeutig noch Dinge in deinem Verstand, über die du noch nicht Bescheid weisst.

Ausschliesslich darum geht es in Stufe Vier!


Soweit der Originaltext von Dennis.
Wenn es Fragen zu den Übungen gibt bin ich gerne bereit sie zu beantworten. (Soweit ich sie beantworten kann, versteht sich.) Die Antworten erfolgen dann aber nicht per Mail an den Absender, sondern ich werde sie hier an diesen Text anfügen, so dass jeder etwas davon hat.


Fragen:

Betreff der Anweisungen zu WW:

Frage: Bringe etwas in Existenz, lass einen anderen etwas in Existenz bringen - das meint doch sicher irgendeinen kreativen Prozeß, aber was ist konkret damit gemeint? Sind die Kreationen (gebastelte) Objekte, die ich dann kreisförmig um mich herum anordnen?

Antwort: Man stellt sich das Bild eines Objektes vor mit der Absicht es dort an einem Platz in der eigenen Umgebung hinzustellen. Die Absicht ist es auf die es ankommt. Es spielt weniger eine Rolle, ob man das Bild sehen kann, oder (noch) nicht.
Als Objekt kann alles dienen, ein Tier, eine Pflanze, ein Buch, ein Tisch, auch gedachte Objekte, wie eine rote Kugel etc.
Und nicht kreisförmig, sondern räumlich: rechts-oben, links-mitte, über dem Kopf, unter den Füssen, also in jeder denkbaren Raumrichtung.
Man stellt sich ein Objekt einmal vor und geht dann zum nächsten über. Es braucht nicht beständig während der ganzen Übung bewusst um einem herum vorhanden gehalten werden - obwohl sie alle dann immer noch da sind.

Ich lege deswegen auf ABSICHT so grossen Wert, weil wir einfach vergessen haben, dass wir Schöpfer aus dem Nichts sind. Die Welt besteht aus Absicht und daraus erzeugten Erscheinungsformen. Lies dazu meinen Artikel über die Matrix und andere. Wir haben das Erschaffen verlernt und sollten dies wieder neu erlernen. Deswegen macht es nichts, wenn man am Anfang nichts sieht, oder es etwas holprig geht.
Es ist meiner Meinung nach anfangs auch hilfreich, die Kommandos laut auszusprechen, der Nachteil dabei ist, dass damit nicht soviele Vorstellungsobjekte möglich werden.
Dennis meint wahrscheinlich Objekte-Gegenstände-Masse, ich habe es aber auch mit positiven Begriffen versucht, die ich um mich herumgestellt habe: Freude, Glück, Energie, Vertrauen, einfach alles was man möchte. Wenn es Veränderung erzeugt ist es wahrscheinlich OK, aber man sollte sich bewusst sein, dass dies möglicherweise eine Abwandlung der ursprünglichen Übung ist.
Man sollte auch an das Wort von Dennis denken: "Es ist die Wichtigkeit die ein Wesen dringend benötigt und nicht die Masse oder Festigkeit." Also ist Freude, Glück etc. für dich wichtig? Wie wichtig?

Frage: Und was ist damit gemeint, einen anderen etwas in Existenz bringen "zu lassen"?? Setzt die Arbeit mit den Übungen doch einen Partner voraus, der Anweisungen folgt? Da würde ich doch gerne mehr wissen...

Antwort: Die Übungen werden ohne Partner gemacht. Man stellt sich also "einen anderen vor" und lässt diesen etwas in Existenz bringen. Man stellt sich z.B. vor, da ist ein Maler, der ein schönes Bild malt. Ein Architekt entwirft einen Bauplan etc. Alles läuft nur in der eigenen Vorstellung ab.
Dies ist eine eigene Übung, weil es einen Unterschied ausmacht, ob ich mich in meiner Vorstellung als Täter sehe, oder als Beobachter eines Vorgangs, denn ich zulasse.

Betreff: Timebreaking, Stufe 2:

Frage: Ich wähle ein Objekt aus der Vergangenheit und eines, das sich tatsächlich im Raum befindet und vergleiche. Soweit klar. Dann folgt die Anweisung: "Nun mach die Übung mit vergangen Personen"...
Setzt das voraus, dass ich mich in einer Bahnhofshalle befinde und damit genügend Personen um mich habe, die ich als Vergleichspersonen wählen kann? Oder wie ist das gemeint??

Antwort: Ja, wahrscheinlich. Denis - der leider nicht mehr lebt - ist da nicht präzise genug. Ich denke aber, dass tatsächlich damit gemeint ist, man solle eine Person die jetzt vor einem steht mit einer Person aus der Vergangenheit vergleichen. Im übrigen kann man es ja ausprobieren. Richtig ist, was Veränderungen erzeugt.