Das Verstecken-Spiel.

Man verbirgt etwas vor sich und hat dann Freude daran es wiederzufinden.
Das, im ganz grossen Masstab, ist unser Spiel. Wir spielen das schon seit Äonen.

Wir versuchen das wiederzufinden, was wir einst vor uns versteckt haben, nämlich uns selbst, unseren Ursprung.
Das ist im Grunde unser Spiel.

Zum Wiederfinden gehört es nach Wissen zu suchen. Also zu wissen und erkennen wer wir sind.
Daher die Suche nach spirituellen Methoden, Verfahren die das ermöglichen sollen.
Aber man darf diese Methoden dann nicht erfolgreich anwenden, denn das würde das Spiel beenden.

Nun ist dieses Spiel zu einem grossen Teil zwanghaft geworden.
Ein Beispiel dafür ist das Helfen-Spiel.

Das Spielepaket nach Trom ist also Helfen/Geholfen-sein.
Jemand befinde sich auf Bein 3. Geholfen-sein.
Sein Gegner (der Verstand) ist auf Bein 2. Nicht-Helfen.

Kommt nun ein Helfer (Arzt, Therapeut) , so ist dieser auf Bein 1. Helfen und der Verstand geht sofort auf Bein 3.Nicht-Geholfen-sein. D.h. man hat jetzt das AB Postulat "er nicht-helfen" und das Spiel besteht jetzt darin ihn davon zu überzeugen, dass er nicht helfen kann. Gelingt das nicht, so dauert das Spiel an und erzeugt nun auf beiden Seiten "Wichtigkeit" (die die mentale Voraussetzung für Masse ist) . So hat man natürlich im Laufe von Äonen eine Unmenge von weiter fortdauernden unvollendeten Spielen angesammelt , was zu immer mehr Masse geführt hat.

Bei Beginn der Kommunikation allerdings, ist dieser Mechanismus überlagert von Erwartung und Hoffnung. Zuerst also gibt es vom Hilfebedürftigen Bereitschaft sich helfen zu lassen. Erst wenn diese dann nicht honoriert wird aktiviert sich obiges Spiel. Siehe zuvor das Lust-Unlust-Gesetz.

Vernünftig gesehen sind das natürlich völlig blödsinnige, ausgefranste Spiele, die aber weiter andauern werden, solange sie nicht als solche erkannt werden. Und selbst dann wird dieser Drang weiterbestehen, bis das Ergänzungspostulat angenommen wurde.

(Dazu zu bemerken wäre, dass eine solche Erklärung nur die überzeugen dürfte, die verstanden haben, wie die zwanghaften Spiele nach TROM funktionieren.)

Nun ist eine wesentliche Erkenntnis von Trom (so wie ich es verstanden habe), dass es keine früheren Ursachen im Verstand gibt.

Man hat also z.B. nicht deswegen Lernschwierigkeiten, weil man früher gezwungen wurde etwas zu lernen, sondern, weil im Verstand zwei Absichten aufeinander treffen (Postulat gegen Postulat) was das Problem an seinem Platz hält. Die kleinste Einheit im Verstand ist die vierfache Struktur eines Spieles aus den 4 Spielbeinen. Und daraus ergeben sich erst durch Overt/Motivator die einzelnen zwanghaft kreierten Problemsituationen (wie z.B. Lernschwierigkeiten, ebenso wie gezwungen werden zu Lernen). Stets sind alle vier Spielbeine aktiviert - all dies ist im Jetzt - und es bringt nichts nur ein Bein alleine anzusehen.

Bei einem Trinker wäre dies z.B.
1.Trinken 3.Betrunken sein 2. Nicht-Trinken 4.Nicht-Betrunken sein.

Alle 4 Beine müssen deaktiviert werden, nicht dagegen die Ursachen die früher zum Trinken geführt haben, obwohl alle diese Situationen und Ursachen dabei wieder auftauchen werden, denn sie sind ja in dieser grundlegenden Struktur enthalten.

Der Vorteil dabei ist, dass es nicht nötig ist frühere Situationen einzeln für sich aufzulösen, (Reinkarnationstherapie) indem man z.B. eine Kette ähnlicher Ereignisse bis in immer fernere Vergangenheit verfolgt. Denn in der grundlegenden Spielestruktur eines Spielepakets sind alle diese Ereignisse enthalten. Sie werden von selbst bewusst und damit ausgelöscht, wenn man die Ergänzungspostulate dazu annimmt.