Wahrheit oder Fiktion?

Aus dem Tagebuch eines Klienten der Reinkarnationstherapie, ein Begebnis aus früheren Leben:
(leicht verändert um die Anonymität zu wahren und mit Erlaubnis des Klienten, dem hier nochmal gedankt sei)



Ich bin etwa 12 Jahre und lebe in einfachen Verhältnissen bei meinen Eltern. Wir verstehen uns alle gut, es ist sehr harmonisch. Ich bin sorglos und glücklich. Eines Tages kommen zwei Männer und holen mich ab zu den Priestern. Ich will nicht mitgehen, verstecke mich, weine, aber es nützt alles nichts. Meine Eltern können auch nicht helfen. Was dort geschieht weiss man nicht so genau, aber es kehrt keiner der ausgewählt wurde in das normale Leben zurück.
Ich werde bei den Priestern gebadet, bekomme ein gutes Essen und dann soll ich schlafen. Morgen sei der grosse Tag. Aber was da geschehen soll weiss ich nicht. Ich fühle mich einsam und verlassen, schlafe aber schnell ein.
Nachts ist es mir als ob ich lansame getragene Intonationen höre. Es ist immer wieder der gleiche Rythmus:

"Du wirst dem wahren Glauben folgen."
"Du wirst uns gehorchen."
"Du wirst keinen Zweifel haben."
"Du wirst Gott dienen."
"Du wirst alles berichten was du siehst"
"Du wirst ....."

So geht es stundenlang. Morgens als ich aufwache bekomme ich einen bitter und süss schmeckenden Trank. Danach wird mir ganz schwindlig zumute. Ich werde auf eine Bahre gelegt und in einen unterirdischen Raum getragen. Dort schneidet man aus dem Hinterkopf mit einem Meissel der um einen Mittelpunkt drehbar ist ein 4 cm grosses Loch aus dem Schädel heraus. Dann legt man einige Blätter ein und verschliesst die Wunde wieder. Die Blätter sollen dämpfend auf Zentren des eigenen Willens und anregend auf Zentren der aussersinnlichen Wahrnehmung wirken. Dann wird das Gehirn auf der Stirn noch einmal geöffnet und ein Topas engesetzt. Alles wird verschlossen und verbunden.

Die Operation hat den Zweck mein Gehirn in seiner Entwicklung so zu beeinflussen, dass ich ein guter Seher aber willenlos werde, so dass die Priester mich als Werkzeug benützen können um durch mich ausssersinnliche Wahrnehmungen zu machen. Nach zwei, drei Tagen Schlaf wache ich wieder auf. Ich bin müde, es ist mir irgendwie seltsam zumute und vor allem ich bin wie tot. Ich habe keine Gefühle, wie Freude, Liebe etc. mehr. Ich denke nichts mehr, bin stumpf im Kopf, kann mich schlecht konzentrieren.

Danach beginnt eine jahrelange Ausbildung zusammnen mit anderen Schülern wie ich, die sich genauso leblos und steif verhalten. Wenn man uns sagt "aufstehen", dann stehen wir auf und bleiben wie die Puppen stehen, wenn man sagt "setzen", setzen wir uns hin. Nicht die kleinste eigene Bewegung fügen wir hinzu. Untereinander sprechen wir nicht. Wir sollen unsere Aufmersamkeit nach innen richten und Bilder haben. Sehr grossen Nachdruck legt man auf einen wahrheitsgetreuen Bericht des Gesehenen. Nach Jahren der Ausbildung im inneren Sehen stellt es sich heraus, dass ich ein Versager bin. Ich kan keine Bilder sehen. Auch Strafen ändern daran nichts.

Schliesslich verkaufen mich die Priester als Sklaven. Ich komme in einen Steinbruch. Am Anfang ist die harte Arbeit schwer für mich. Ich bin sehr folgsam, ja ängstlich darauf bedacht alles zu tun was man mir sagt, kann aber niemand begreiflich machen, dass ich einfach körperlich nicht kann. Nach ein, zwei Jahren wird es besser. Ich bin jetzt völlig stumpf, denke nie einen Gedanken. Ich arbeite den ganzen Tag, abends bekomme ich etwas zu essen, dann gehe ich schlafen. Am nächsten Tag dasselbe, Tag für Tag ohne Pause. Mit den anderen spreche ich nie, es fällt mir nichts ein was ich ihnen sagen könnte. Ich habe Hände wie aus Eisen, starke Muskeln an den Armen und trage einen Lendenschurz aus Leder. Es ist meistens heiss und sehr hell in dem weissen Steinbruch.

Nach etwa zwanzig Jahren dieses Lebens lösen sich über mir Steine. Ein grosser Brocken trifft mich am Kopf und an der Schulter. Ich bin sofort tot.

Welche Programme oder Überzeugungen werden hier installiert?

Ich werde wieder trainiert Bilder zu sehen, was Kreativität bedeutet und damit eine Gefahr für das Unbewusste. Bilder sind eine Gefahr. Der Abwehrmechanismus setzt ein und ich kann keine Bilder sehen, obwohl die Priester sicher über sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet verfügten. Auch Operation, auch vollständige Kontrolle und Strafe kann diese Blockade nicht durchbrechen. Auch die fast völlige Zerstörung im Steinbruch ist dem Unterbewusstsein völlig gleich.

"Wenn ich Bilder hätte würde ich wieder Macht haben und damit die Möglichkeit zu schaden.", so steht im Unbewusten geschrieben.
In diesem Geschehen geschieht was immer geschieht. Ich habe den Mann im vorigen Leben mit einem Stein erschlagen und werde jetzt von einem Stein erschlagen und zwar wieder am Kopf. Ich werde unter Zwang zu der Situation hingeführt wie sie im Basic war: Bilder entwickeln, Fähigkeiten schulen. Diesmal aber ohne die damals missbrauchten Möglichkeiten. Das Unbewusste reagiert mit Blockade, ich darf keine Bilder sehen, um nicht anderen schaden zu können.

Das gilt auch heute für die Therapie, ich darf keine Bilder sehen. Wenn aber keine Bilder da sind, kann das ein Mittel sein um die Therapie abzuwerten. So wird ein Doppeleffekt erreicht. Erstens kann die Therapie, die Verbesserung bedeuten würde gestoppt werden und zweitens werden die Bilder selbst, die Veränderung bedeuten würden verhindert.

Wenn das Unterbewusstsein damals unter diesem Druck keine Bilder zuliess reicht die heutige Fragetechnik zuerst auch nicht aus. Aber wir wissen jetzt immer mehr warum das so ist und das kann die Lage ändern.

Das Bilder sehen ist das entscheidende für das Unbewusste. Für die Therapie selbst sind die Bilder garnicht so wichtig. Das was aus mir herauskommt ist das wichtige. Bei diesem Geschehniss war am Anfang nur eine Rolle als Gedanke da. Dann kamen Steine, die Arbeit im Steinbruch als Gedankenfetzen. Danach die Operation, die irgendwie nicht dazupasst. Erst am Schluss ergibt sich der ganze Zusammenhang.

Die Bilder sind garnicht so wichtig. Es geht nur darum über die Phantasie, die Zusammenhänge etwas zu lernen. Das aber ist das Problem von meinem Unterbewussten, keine Macht, keine Energie, keine Fähigkeiten zuzulassen. Ich sage mir, wenn da keine Bilder sind kann das ganze ja wohl nichts sein und da hat schon wieder das Unterbewusstsein gesiegt. "Wenn keine Bilder da sind ist es nicht real für mich".

Hier ist zwei Wiederholungen der Grundsituation. Ich hatte am Anfang eine freie Situation, ich habe Bilder und Fähigkeiten, missbrauche das aber. Die erste Wiederholung ist in dem Leben als Wilder, wo ich mich bedroht fühle und einen anderen am Kopf erschlage. Hier entsteht Schuld.

Die zweite Wiederholung zeigt wie es ist, wenn andere mit einem experimentieren und einem dann einfach fallen lassen und nichts mehr tun. Ich werde dort operiert, wo ich den Mann erschlagen habe. Ich werde gezwungen Bilder zu sehen, was eine unbewusste Erinnerung dessen bedeutet was ich damals gemacht habe. Ich blockiere die Erinnerung, man sieht wie intensiv der Mechanismus wirkt. Magie nützt hier nichts, weil die Programme viel intensiver sind. Hier hilft nur verstehen. Bilder darf ich nach dem alten Program garnicht haben, weil es damals die Brücke zur Macht war.

Nach diesen Erkenntnissen werden neue Daten sichtbar:

Das Engramm sagt:
Ich existiere nicht mehr. Ich bin tot.
Zuerst kommt das Getränk, dann die Gesänge:

Du wirst jetzt ganz müde sein.
Du wirst ganz auf uns hören.
Du wirst jetzt ganz folgsam sein.
Du wirst uns ganz vertrauen.
Du wirst ganz hilflos sein.
Du wirst uns ganz vertrauen und glauben.
Du wirst im Aussen schlafen und innerlich auf unsere Anweisungen hören.
Du wirst alles tun was wir dir sagen.
Du hat keinen eigenen Willen.
Du kannst keinen Widerstand leisten.
Du kannst von uns kontrolliert werden.
Das alte Leben wirst du völlig vergessen.
Nun begint ein neues Leben.

Du must diese heiligen Worte beschützen.
Du musst diese heiligen Worte verteidigen.
Du musst dein Leben geben für diese heiligen Worte.
Du darfst die heiligen Worte nie genau anschauen, denn dann würdest du sie entweihen.
Du darfst das Heiligtum dieser Worte nie betreten, denn dann würdest du es entweihen.
Fluch über dich, wenn du dieses Heiligtum betrittst.
Du bist ein profaner Mensch, du kannst es nicht betreten, aber du wirst es verteidigen und wenn es dein Leben kostet, bis zu letzten Blutstropfen.

Was wurde nun als heilige Worte definiert ?
* Du wirst uns immer folgen.
* Du wirst immer gehorsam sein.
* Du wirst uns immer treu sein.
* Du wirst immer tun was wir dir sagen.
* Du wirst keine eigenen Gedanken haben.
* Du wirst keine Wünsche haben.
* Du wirst keine Lust empfinden.
* Du wirst dich ganz uns aufopfern.
* Du wirst alles tun was wir wollen.
* Du kannst dich nicht von uns lösen.
* Du bist begierig dich uns zu opfern, uns zu dienen.
* Das ist dein einziger Wunsch.
Das sind die heiligen Worte.

Das Engramm ist also geschützt durch einen Heiligenschein. Es wäre eine furchtbare Entweihung es anzusehen.

Hier wurde also ein Sklavenmechanismus installiert, der als Heiligtum getarnt wurde. Das Gute wurde verwendet um das Schlechte zu schützen. Heiligkeit bewirkt ewigen Gehorsam.

Ich überlege mir, dass das Basic einen furchtbare Wirkung auf mich gehabt haben muss. Es muss in Sturz von grosser Höhe gewesen sein. Das ist nur möglich, wenn ich in einer höheren Welt war, vielleicht in den Energiewelten eine Art von Engel oder Planetengeist, einer der Hierarchie, ein heiliges Wesen ?

Die Priester können mich nur missbrauchen, weil ich mich durch meine Tat sozusagen dafür geöffnet habe. Ich habe selbst eine Eintrittspforte für das Negative geschaffen.

Und sie missbrauchen mich so, dass die frühere Heiligkeit jetzt zu dem Angelhaken wird an dem ich hänge. Bewusst mag ich noch der Heiligkeit nachstreben aber gerade das bewirkt nun, dass ich unbewusst zum Sklaven ohne eigenen Willen werde. Das Gute das ich jetzt will wird für mich zum Schlechten weil ich in diesem selbstverursachten Zustand zu unbewusst bin die Wahrheit noch erkennen zu können.

Dies ist so eine Art Grundsituation. Nur Dinge können bei mir ansetzen, die damit irgendwie etwas zu tun haben.

Ich habe das Heilige missbraucht, die Ethik gebrochen und komme nun in einer Art von Reflexion dieses Geschehens in eine Situation in der mir die Ethik gebrochen wird und dies alles den Deckmantel der Heiligkeit bekommt. Gerade unter diesem Deckmantel, wo ich unbewusste Schuldgefühle habe liegt meine Selbstblokade. Indem ich das Heilige ernähre, bestrafe ich mich selbst immer wieder. Die Priester singen "Du wirst uns immer treu sein..." Das aber würde für mich ewige Sklaverei bedeuten. Also muss ich verraten um frei zu kommen. Ich muss das Heilige, "die heiligen Worte" verraten um meine Freiheit wieder zu gewinnen. Nur der Verrat am Heiligen kann mir helfen meine Freiheit wieder zu gewinnen. Deswegen muss der Verrat in den späteren Leben geübt werden, als eine Art von Befreiungsaktion.

Im Basic habe ich das wirklich Heilige wirklich verraten. In einer Art von Reflexion wird jetzt das Heilige pervertiert und ich muss nun das scheinbar
Heilige scheinbar verraten um zum wirklich Heiligen zurückzufinden.

Im Meister schaffe ich mir etwas Heiliges im Aussen um es dann verraten zu können, indem ich jetzt wieder zu den Priestern zurückgehe. Ich muss verraten um von der Sklaverei wegzukommen, denn im Heiligen steckt die Fessel. Der Verrat am Meister hat also einen zweifachen Zweck, erstens Verrat üben zu können und zweitens Macht zu vermeiden. Ich suche das Gute (den Meister) und verrate es um "Freiheit zu gewinnen" und "Macht zu vermeiden" wobei ich wieder dem Programm der Priester unterliege (du kannst dich nicht von uns lösen).

"Ich bin ein Verräter" heisst also genau genommen hier "ich will frei werden". Es ist ein hilfloser Versuch sich von einer gebundenen Stufe aus freizukämpfen.

Der Gestaltwandler steckte verborgen unter einem Deckel, genauso steckt meine Selbstblokade verborgen unter dem Heiligen. Der Deckel (mein Streben nach dem Heilgen) war stahlhart, gleichzeitig aber mit schmerzhaften Stichen in das lebendige Fleich hineingenäht.

Die Priester operieren einen Kristall in mein Gehirn und später als Verräter an der Stadt denke ich, ich habe ein Kainsmal an der Stirn, an dem mich jeder als Verräter erkennen muss. Der Kristall aber ist ja ein Teil der Fessel, die mich erst zum Verräter werden lässt, um mich wieder zu befreien.

Ich kann keine Bilder bekommen, denn die Bilder werden im Dritten Auge erzeugt, dass ja vom Kristall blockiert, überlagert wurde.

Ende des Berichts.


Lieber Leser, sind die hier geschilderten Ereignisse nun tatsächlich geschehen oder ist das alles nur gut erfunden?
Wahrheit oder Fiktion?

Aber wann halten wir etwas für wahr?
Doch nur dann wenn es mit unserem gegenwärtigen Glaubenssystem übereinstimmt
Inwieweit stimmt also dieser Bericht mit Deiner Realiät überein?

Und wenn du nicht übereinstimmen kannst:
Ist Dein Glaubenssystem etwa auch manipuliert worden?


"Gate, Gate, Paragate, Parasamgate, Bodhi Swaaha"
"Jenseits, jenseits des Jenseits, Jenseits der entferntesten Ufer, Erleuchtung, Ich mache dieses Angebot."

So lautet ein Mantram des Buddhismus , zudem ich zwei Bemerkungen machen möchte:

1. Es induziert die die Vorstellung, dass Erleuchtung jenseits und damit weit entfernt sei.
Dies ist eine bewährte Methode ein Wesen, das nach Befreiung strebt festzusetzen:
Man installiert eine Polarität, die aus etwas Positiven (hier Erleuchtung) und etwas Negativem, (hier "weit entfernt") besteht.
Das Negative verhindert sehr effektiv, dass das Positive erreicht werden kann, denn wenn etwas weit entfernt ist, dann dauert es sicher viele Inkarnationen es zu erreichen.

2. Es geht von der Vorstellung aus, dass es ein Jenseits gäbe, das Erleuchtung bedeute.

Also, ich gehe hier einmal davon aus , dass das stimmt, dass es jenseits dieser illusionären Welt, die unsere Realität darstellt eine andere Realität, das "Himmelreich" oder das "Reich Gottes", unsere ursprüngliche Heimat tatsächlich gibt.

Wenn im folgenden das Wort "sehen" gebraucht wird, dann ist damit nicht ein "Sehen mit des Körpers Augen" gemeint, sondern ein Sehen, d.h. Erkennen dieses Reiches.

Ferner gehe ich davon aus, dass es Postulate (Willensakte) gibt, die dieses Erkennen verhindern sollen.
Wie also könnten solche Postulate lauten?

Du darfst nicht sehen!

Es gibt nichts zu sehen
Sehen ist unmöglich.
Sehen ist schwer
Wenn du sehen willst wirst du müde
Wenn du sehen willst kommen dir andere Gedanken
Wenn du sehen willst fällt dir etwas anderes ein, was zu erledigen ist
Morgen wird das Sehen besser gehen
Wenn du etwas gesehen hast vergisst du es wieder
An das Gesehene kannst du dich nicht erinnern
Das Gesehene ist unbedeutend, es gibt wichtigeres.
Wenn du etwas gesehen hast, meinst du dies wäre nicht so wichtig
Das Gesehene hat keine Bedeutung
Sehen wird dich in Schwierigkeiten bringen
Sehen hat unangenehme Konsequenzen
Du kannst nicht sehen
Es ist sinnlos, zu sehen versuchen
Andere Tätigkeiten sind wichtiger, als sehen
Andere Tätigkeiten sind interessanter, als sehen
Du hast keine Zeit zu sehen
Du hast keine Lust zu sehen
Jetzt ist nicht die richtige Zeit, um zu sehen
Sehen bedeutet alles zu verlassen, was dir lieb unbd teuer ist.
Sehen bedeutet vergessen.
Das Gesehene ist nurEinbildung
Das Gesehene ist nur bedeutungslose Phantasie
Wenn du sehen willst siehst du nur Dunkelheit und Schwärze.

Lieber Leser,
kannst Du denn Zusammenhang zwischen deiner (möglicherweise bestehenden) Unfähigkeit "zu sehen" und obiger Erzählung erkennen?
Vielleicht denkst du einmal darüber nach und fügst dann obiger Liste noch einige Punkte hinzu?


Und vielleicht kommt dir auch der Gedanke, dass die Annahme es könne etwas "zu sehen" geben ebenfalls eine Falle sein könnte, falls es tatsächlich nichts "zu sehen" gäbe.
Die Suche nach einem nicht existierenden Himmelreich könnte Menschen willfährig machen ihre Pflichten im Hier und Jetzt zu versäumen.
Tatsächlich wurde diese Idee immer wieder als Machtinstrument missbraucht:
"Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist" heisst es in der Bibel.
Die Belohnung kommt dann im Jenseits, wurde von den Kanzeln verkündet.
Dies eröffnete den Mächtigen natürlich grosse Möglichkeiten der Manipulation der Gläubigen. Wenn sie nur hier der Obrigkeit gehorsam waren, konnten sie auf einen jenseitigen Himmel hoffen.
So wurde das Christentum als Staatsreligion von den Mächtigen (Kaiser Konstantin und folgende) auf Grund dieser bequemen Aussage in der Bibel etabliert.

Aber was spricht denn nun wirklich für die Annahme der Existenz eines Himmelreichs (das nicht das Jenseits ist, wohin verstorbene Seelen hingehen)?

Nun ich denke, wenn wir, wie hier immer wieder dargelegt, etwas Nicht-Materielles sind, wenn ein Objektives Universum "mit den Augen des Körpers" unerkennbar ist, so spricht doch alles dafür, dass es ein solches gibt. Irgendwo muss doch der Ursprung, die Quelle sein, aus der wir in diese Traumwelt gefallen sind. Raum und Zeit sind Anschauungsformen unseres Verstandes, aber was ist ausserhalb?
Und könnte ein Name für dieses Ausserhalb eben Himmelreich lauten, oder wie immer man es nennen will ?

Nun habe ich Dich möglicherweise in Zweifel gestürzt, und du denkst was ist den nun richtig?
Ist die Suche nach einem "Himmelreich" ausserhalb von Raum und Zeit nur eine raffinierte Falle, oder gibt es das wirklich?
Nun, da kann ich dir leider nicht helfen, du musst selbst entscheiden was du glauben willst, aber immerhin hast du jetzt eine Wahlmöglichkeit, da du die Alternativen kennst.