Der Wahrnehmer.

Wer bist Du?

Du bist der Wahrnehmer, der wahrnehmen will.

Nur das existiert für dich, was du wahnehmen kannst.
Deine Umwelt ist nur da, wenn du sie wahrnehmen kannst.
Dein Körper wird von dir wahrgenommen, sonst wüsstest du nichts von ihm.
Deine Gedanken werden ebenfalls von dir nur wahrgenommen.
Deine Gefühle musst du wahrnehmen, sonst gibt es sie nicht.
Diese Zeilen existieren für dich nur, weil du sie wahrnehmen kannst.
Alles was für dich existiert, deine ganze Welt, ist nur da wenn du sie wahrnehmen kannst.
Und wenn Du der Ansicht bist, dass auch ohne Dich eine objektive,materielle Welt existiert, so ist das ein Gedanke denn du wahrgenommen hast.
Und so musst du all deine eventuellen Entgegnung gegen diesen Gedamken zuerst wahrnehmen

Wenn du also einmal all das beiseite legst, was man dir so über die Welt beigebracht hat und dem du zugestimmt hast, dann kannst du erkennen, das vor all dem als der erste Akt Wahrnehmung steht.
Wer bist du also zu allererst, bevor du dich in die Interpretation deiner Wahrnehmungen stürzt?

1. Du bist der Wahrnehmer.

Da du der Wahrnehmer bist, kannst du nicht das Wahrgenommene sein

Du bist nicht das Beobachtete, wie z.B. Dein Körper, den du beobachten kannst, du bist der Beobachter deines Körpers.

2. Du willst wahrnehmen

Du willst wahrnehmen und erschaffst Dir so eine Realität.
Der Wahrnehmer WILL ein Spiel haben, um so etwas wahrnehmen zu können. (Jedes Spiel ist besser als kein Spiel.)
So erschaffst Dir ein Spielfeld aus Raum und Zeit.
Der Wahrnehmer WILL etwas wissen/wahrnehmen (Postulat= bekannt sein) und kreiert so eine Welt, die er dann wahrnehmen kann (Ergebnis=Wissen).
Das Wahrgenommene, deine Realität, deine ganze äussere und innere Welt ist WISSEN, nach Trom

Das sogenannte Unbewusste ist Wahrgenommenes von dem der Wahrnehmer beschlossen hat es nicht mehr wahrnehmen zu wollen (Nicht-Wissen) . Er hat dies getan, anstatt die Kreation richtigerweise zu diskreieren (Postulat =Nicht Bekannt sein), was sie völlig zum Verschwinden gebracht hätte( Kein Unbewusstes mehr).

Stell dir ein Dreieck vor.
An der oberen Spitze steht das Wesen selbst. Die linke Ecke sind seine Postulate, die rechte Ecke das Ergebnis dieser Postulate..

Wir haben eine Dreiheit:

1.Der Wahrnehmer selbst
2.will etwas wahrnehmen 3.und nimmt wahr.
-------------------------------------------------
entsprechend den drei Gunas
1.Satva(Weisheit)
2.Radschas(Aktivität) 3.Tamas (Trägheit)
--------------------------------------------------
oder
1.Sein
2.Tun 3.Haben
Du bist SEIN, aber du willst etwas TUN, um dann etwas zu HABEN
---------------------------------------------------
oder
1.Affinität(Liebe)
2.Kommunikation 3.Realität
Du bist LIEBE (zu etwas, oder Abneigung), du trittst mit ihm in Kommunikation und es wird dann zu deiner Realität (Wirklichkeit, Erfahrung).
-----------------------------------------------------

Du bist der Wahrnehmer, der Wahrnehmen will.

Das ist die letzte, tiefste und grundlegendste Antwort auf die Frage: "Wer bin ich eigentlich`?"
Die Realisation dieser Erkenntniss ist das Tor zur Befreiung.

(Siehe dazu auch den Artikel "Das Anata Prinzip")