Vorbemerkung.

Die nachfolgenden Ausführungen sollen dem Zweck dienen dem Menschen seine Bedeutung und seine Würde wiederzugeben. Sie sollen ihn befähigen sein Schicksal wieder mehr und mehr selber in die Hand zu nehmen.
All dies sind Werte die in einer zunehmend von äusseren Einflüssen geprägten Welt immer mehr verloren zu gehen drohen.
Die Physik glaubt alle Erscheinungen durch rein materielle "objektive" Vorgänge erklären zu können. Dadurch aber wird der Mensch selber immer mehr zu einem blossen physikalisch erklärbaren Objekt.
(Ein Objekt, das früher oder später durch Genmanipulation selber steuerbar wird.)
Folgt man diesem Weltbild in aller Konsequenz. so sind wir nur mehr oder weniger hilflose Wesen.
Wesen denen, ein kurzer Augenblick des Daseins gewährt wurde, in einem Universum das nach unabänderlichen Gesetzen abläuft. Bestenfalls können wir einige dieser Gesetze erforschen, um sie dann möglicherweise für unsere Zwecke nutzen zu können. Aber was das für Langzeitfolgen haben könnte, entzieht sich bereits unserem Verständnis. Wir müssen uns diesen Gesetzen anpassen, ob wir das wollen oder nicht. Wir können sie nicht selber gestalten.
Dass all das ein Trugschluss ist soll hier versucht werden aufzuzeigen.

Die Bedeutung des Ausgangspunktes.

Wir können einerseits mentale Phänomene und andererseits physikalische Phänomene wahrnehmen.
Nun gibt es gleich am Beginn jeder Reflektion über die Beziehung beider zueinander eine - meistens unbewusste - Vorentscheidung darüber, welche wir als primär ansehen wollen.
Wollen wir die physikalischen Phänomene mit Hilfe der mentalen Phänomene erklären und verstehen oder umgekehrt ?

Stellen wir die physikalischen Phänomene an den Ursprung, so sind wir so gezwungen alles Mentale - also Bewusstsein, Denken, Willen, Entscheidungen, Freude u.s.w. - aus physikalischen (und daraus abgeleitet chemisch-biologischen ) Prozessen zu erklären. Da das nicht ohne eine Neuinterpretation mentaler Phänomene möglich ist, werden diese als blosse Informationsverarbeitung, ähnlich wie in einem Computer verstanden. Der Ort wo sie ablaufen kann nur das Gehirn sein. Der Mensch reduziert sich so auf einen Körper, der durch sein Gehirn wahrnimmt.

Alle Begriffe die nicht in dieses Schema fallen müssen leer sein, d.h. sinnlos (oder fallen in den Bereich des Glaubens, mit dem sich zu beschäftigen danach wenig sinnvoll erscheint).

So gibt es zwar die Wellenlänge der Farbe rot, aber nicht die Wahrnehmung der Farbe rot selbst. Es gibt Moleküle deren Anwesenheit einem Geruch oder Geschmack zugeordnet sind, aber das Erlebnis des Geruchs oder Geschmacks ist etwas völlig Verschiedenes von dem Molekül als solchem. Eine Lieblingsmelodie besteht nur aus einem Salat von Schwingungsformen und kann dennoch Gefühle von Freude etc. auslösen.

Woher also kommt diese Differenz zwischen physikalisch-chemisch-biologischem Modell und dem was ein Mensch tatsächlich erfährt?

Das kann durch dieses Modell nicht verstanden werden und wird deswegen als bedeutungslos angesehen oder einer späteren Erklärung überlassen. Was natürlich keine Lösung bedeutet.

Stellen wir andererseits das Mentale an den Ursprung unseres Nachdenkens, so müssen wir versuchen alles Physikalische als eine Untermenge des Mentalen zu begreifen. Dann ist Physik nur ein mentales Konzept und die Erforschung "der Realität", also der beobachtbaren Verhaltensweisen dieser physikalischen Phänomene, einfach die Erforschung bereits bestehender oder neu erfundener mentaler Konzepte. Die Welt in der jeder von uns lebt, ist dann eine grandios ausgearbeitete Idee, in die jeder Beteiligte durch Übereinstimmung mit ihr gelangt ist.

Am Anfang aber steht immer die - meist unfreiwillige - Entscheidung, welchen Ausgangspunkt man wählen will. Für ein heranwachsendes Kind wird diese Entscheidung in unserer Kultur bereits im frühen Alter im Sinne eines Primats des Materiellen getroffen und ist so später nur mit Anstrengung wieder zu ändern. So wird zwar Konsens und eine einheitliche "als real gedachte" Welt erzeugt. Aber um welchen Preis ?.

Warum ist der Ausgangspunkt, diese meist unbewusste Vorentscheidung, so entscheidend wichtig?

Denken über etwas benutzt eben dieses Denken - d.h. Gedanken, Vorstellungen - als Werkzeug.
Ob man es will oder nicht, das Denken von Gedanken hängt von früher gedachten Gedanken und daraus entstandenen Überzeugungen ab.

Diese früheren Vorstellungen, Ideen etc. sind meist unbewusst. Sie scheinen dann so selbstverständlich, dass es müssig scheint darüber nachzudenken. Erst dann, wenn man bewusst einen Ausgangspunkt als Stabiles Datum wählt ( kann man sich zwar nicht frei machen von der Gegebenheit dieser Abhängigkeit, aber jetzt ) ist diese Abhängigkeit wenigstens bewusst gewählt.

(Anmerkung: Ein Stabiles Datum heisst so, nicht weil es tatsächlich stabil, also sicher und unveränderlich ist, sondern weil man glaubt, dass es stabil ist.)

Man hat sich also bewusst für einen Ausgangspunkt ENTSCHIEDEN.

Es ist eine Wahl !!.

(Die offensichtlich möglichst intelligent getroffen werden sollte).

Man wählt:

Geht man von sich selbst dem Subjekt aus,

oder von der Aussenwelt, also Materie/Energie/Raum/Zeit ?

(Und mit Subjekt meine ich nicht den Körper, auch nicht seine Gedanken, sondern den Kern des Wesens soweit wir ihn erkennen können, nämlich Bewusstsein)

Wer die Tatsache dieser Wahl, dieser unbestreitbaren Vorentscheidung leugnet, und physikalische Phänomene als Ausgangspunkt nimmt, HAT bereits gewählt.

Er hat sich damit von physikalischen Phänomenen abhängig gemacht. Er versucht aus einer Teilmenge (dem physikalischen) heraus die Gesamtheit ( die mehr ist als das physikalische) zu erklären. Denn die Gesamtheit umfasst neben physikalischen Prozessen auch Bewusstsein, Wille, Freude, Schönheit, Liebe Interesse, u.s.w. lauter Phänomene die im physikalischen Modell nicht enthalten sind.

Der aus dieser Wahl entstandene Ausgangspunkt ist dann die Brille durch die alle weiteren Gedanken gesehen werden. Was damit nicht übereinstimmt wird entweder nicht wahrgenommen oder als unwesentlich nicht beachtet.

Und so bewirkt dieser Ausgangspunkt, dass sich die daraus ergebende Realität immer fester, immer wirklicher wird.

Naiver Weise nehmen wir an, dass das Bild der Welt, das uns unsere Sinne liefern und das wir uns in unserem Gehirn lokalisiert denken, im grossen und ganzen der Welt ausserhalb des Gehirns entspricht. Das Bild der Welt und die Welt selber sehen wir als identisch an.

Schon eine einfache Überlegung zeigt, dass das nicht selbstverständlich ist, sondern auf einer unbewiesenen Annahme beruht.

Die Sinnesorgane können nur physikalische Reize aufnehmen, wie elektrische Stimulation durch Licht, Schallwellen, Druck oder Moleküle die als Geruch oder Geschmack gedeutet werden. Man kann zeigen, dass das Gehirn millionenmal mehr Reize dieser Art aufnimmt, als dann bewusst werden. Es findet also eine Selektion statt. Schon daraus ergibt sich, dass Bild der Welt und Welt selber nicht identisch sein können.

Wer aber selektiert? Was kommt durch den Filter dieser Auswahl durch und was wird zurückgehalten?

Das können nur frühere Annahmen oder Überzeugungen sein.

Frühere Überzeugungen bestimmen, was wir wahrnehmen können!

Und die früheren Überzeugungen wurden ihrerseits wieder durch eine WAHL der Ausgangspunkte bestimmt.

Ist man also von etwas überzeugt, so bewirken gleichlautende Erfahrungen, dass diese Überzeugung verstärkt wird. Entgegengesetzte Wahrnehmungen werden abgeschwächt oder nicht wahrgenommen.

Das "wahrgenommene" Bild von der Welt wird so - den anfänglichen Überzeugungen entsprechend - immer fester.

Man kommt immer mehr zu der Überzeugung - und alle Erfahrungen scheinen dem zu entsprechen - dass es eine feste, gegebene, äussere, objektive Welt gibt, an die man sich anzupassen hat.

Man hat total vergessen, dass man in diese Realität erst durch die Wahl eines bestimmten Anfangs-Glaubens gekommen ist.

Woher kommen aber diese primären Überzeugungen? Nun sie werden in der Kindheit durch die Umgebung gesetzt. Gesunde unverdorbene Kinder glauben alles was man ihnen erzählt. Sie passen sich in ihren Überzeugungen an ihre Umwelt an.

Nachdem in der Kindheit die Grundlage gelegt wurde, d.h. die primären Glaubenssätze etabliert wurden (du bist ein Körper, der in einer materiellen Aussenwelt lebt) kommt dann die Schule und legt auf diesem Fundament die zweite Schicht an Glaubenssätzen an, die dann natürlich nicht mehr in Zweifel gezogen werden - ist die erste Schicht doch schon zum grossen Teil als selbstverständlich angenommen worden.

Hat man dann noch eine rein naturwissenschaftliche Ausbildung "genossen" (und gehört damit zur Führungsschicht, die weiter an den bereits vorhandenen Überzeugungen strickt) , so ist es fast unmöglich geworden seine Glaubenssätze zu ändern und die Welt "in einem neuen Licht zu sehen". Dann ist man bereit nun seinerseits andere in die eigene Realität vom Primat des Materiellen zu indoktrinieren.

Was also wäre ein zweckmässigerer Ausgangspunkt der uns unsere Wahlfreiheit wiedergeben könnte?
Es ist die Erkenntnis, dass jeder Mensch ein Beobachter, ein Wahrnehmer seiner Welt, seiner Realität ist.

Er ist sich seiner Welt BEWUSST.

Das Auge kann alles wahrnehmen, aber nicht sich selbst.

(Wenn es in einen Spiegel blickt, sieht es nur ein Bild von sich selbst, aber nicht sich selbst direkt)

So kann der Wahrnehmer einer Realität möglicherweise alle Welten erkennen, aber niemals sich selbst.

Der Beobachter einer Welt (die alles existierende umfasst, also auch Gedanken, Gefühle etc.) kann nicht ein Teil dieser Welt sein.

Und nochmal, weil es so wichtig ist:

Der Wahrnehmer einer Realität kann niemals EIN TEIL dieser Realität sein.

So ist auch das materielle Gehirn - als der irrtümlich geglaubte Wahrnehmer dieser objektiven Welt - selber ein Teil dieser Welt.

Es kann nicht der eigentliche Wahrnehmer seiner Welt - und damit ein Teil dieser Welt -sein.

Da auch die Innenwelt (Gedanken, Gefühle, Empfindungen, Meinungen) ein Teil dieser Welt sind, können auch sie nicht der Wahrnehmer selbst sein. Der Wahrnehmer steht ausserhalb und kann nicht erkannt werden, so wie das Auge sich nicht selbst sehen kann.

Aber der Wahrnehmer kann sich so mit seiner Realität (seiner Aussen- UND Innen-welt) identifizieren, dass er glaubt ER SELBST wäre auch ein Teil dieser Welt.
Er schafft sich dazu einen Bezugspunkt (einen Körper oder Symbol) von dem aus er agieren kann und nennt das Ich.
Dazu gibt es eine Aussenwelt, die Nicht-Ich ist, wie er postuliert.
Damit ist er zu einem Teil seiner Welt geworden und hat vergessen wer er wirklich ist - solange seine Identifikation anhält.

Und das ist die Falle in die eine materialistische Weltsicht und speziell die Physik führen könnte und zum grossen Teil geführt hat......
Denn sie will uns glauben machen, wir wären nur ein Teil dieses materiellen Universums - nur ein Teil und nichts anderes - und deswegen seinen Gesetzen unterworfen.
Aber das kann nur gelten, solange unsere Identifikation anhält und wir uns als Teil dieser Welt sehen, anstatt als Beobachter, Wahrnehmer. - als das was wir eigentlich sind.
Kurz gesagt solange wir mit diesem materialistischen Weltbild übereinstimmen.

Der Ausgangspunkt aller Überlegungen kann nicht das materiell, objektiv Gegebene sein, denn dieses wird erst durch Wahrnehmung zum Teil der eigenen Realität.
(Und durch Übereinstimmung einer Gruppe von Menschen auch zu einer scheinbaren, äusseren, objektiven Welt )

Der einzig sichere Ausgangspunkt kann nur das Bewusstsein sein, dasjenige was der Wahrnehmende als seine Kreation wahrnimmt.

Das Wesen selbst, als Wahrnehmer, kennt nur seine eigene Realität, andere Realitäten kann es nur durch ÜBEREINSTIMMUNG mit ihnen , durch Resonanz, eventuell durch Kommunikation erfahren und sie so ebenfalls zu seiner eigenen Realität machen.

Gibt es über lange Zeiträume und unter vielen Wesen Übereinstimmung, so kann auf diese Weise eine (scheinbar) objektive Aussenwelt entstehen.
Je länger dieser Zustand anhält, desto fester wird diese Welt - ein materielles Universum ist geboren.

Und wenn noch mehr Zeit verstrichen ist, fangen diese Wesen möglicherweise an, die Regeln und Gesetze ihrer eigenen Schöpfung zu untersuchen. Gesetze die sie selbst erschaffen , aber im Laufe der vergangenen Äonen längst wieder vergessen haben.
Eine empirische Wissenschaft entsteht, die sich an der sogenannten "objektiven Realität" orientiert und sie wieder zu enträtseln versucht.

Übereinstimmung erschafft Realität.

Deine Realität ist (zum grössten Teil) durch Übereinstimmung entstanden.

Zuerst will ich der KLarheit halber die beiden Begriffe "Übereinstimmung" und "Realität", so wie ich sie hier verwende defiinieren und ihre Bedeutung erweitern

Übereinstimmung ist physikalisch gesehen Resonanz.

Eine Stimmgabel wird angeschlagen, eine andere geht damit, (falls sie darauf eingestimmt ist), in Resonanz in dem sie auch zu schwingen beginnt.
Menschen treffen sich und tauschen ihre Meinungen aus. Man kennt sich und "findet es richtig", oder "glaubt", oder "kann mitfühlen" was ein anderer erzählt, (oder auch nicht). Man geht mit ihm in Übereinstimmung oder lehnt ab, was jemand sagt.

Man bekommt Reklame (vornehmer ausgedrückt Werbung) zu sich nach Hause, blättert im neuen Katalog und geht mit einem Angebot in Übereinstimmung indem man es haben will, interessant findet und eventuell sogar bestellt.
Ein Politiker hält eine Rede und will andere von den Vorzügen seiner Partei überzeugen, jemand findet das richtig was er sagt (oder auch nicht) und geht damit in Übereinstimmung (oder geht mit einer gegenteiligen Meinung in Übereinstimmung).

Übereinstimmung ist also ein weit verbreitetes Phänomen, das auf allen Lebensbereichen angetroffen werden kann.

(Und - auch wenn das oft nicht bewusst wird - man entscheidet sich übereinzustimmen.)

Der Begriff "Realität" hat im allgemeinen Sprachgebrauch zwei Bedeutungen:

Erstens kann man darunter dasjenige verstehen, was objektiv gegeben, ausserhalb von einem, feststehend, unabänderlich gegeben ist.
Zweitens kann es die Bedeutung von etwas haben, was für mich speziell als Individuum, wirklich und erlebbar ist. Meine subjektive Welt.

Da aber die objektive Welt nicht direkt erfahrbar ist, sondern wir bestenfalls ein Bild von ihr in unserem Gehirn haben, fallen diese beiden Unterscheidungen eigentlich zusammen. Die "objektive Aussenwelt" ist ebenso Teil unserer Realität wie die "subjektive Innenwelt".

(Wobei das "von uns gesehene Gehirn mit den angenommenerweise darin enthaltenen Bildern einer objektiven Welt " auch wieder nur ein Bild in einem übergeordneten Wahrnehmungsorgan darstellt.

Ein Wahrnehmungs"organ" das der Wahrnehmende selber ist.
Der Wahrnehmende, der wahrnehmen will- um ein Spiel zu haben.
Und da er wahrnehmen will, sich etwas zum wahrnehmen - also eine Realität - erschafft, sich damit identifiziert und dann vergisst wer er eigentlich ist).

Man kann also Realität als das definieren was für mich erlebbar und erfahrbar ist, sozusagen meine Welt, Innen- UND Aussenwelt., Also Gedanken, Empfindungen ,Gefühle, meine Umgebung, Gegenstände, andere Personen, mein Körper, etc. einfach alles was sich in meinem Bewusstsein befindet, mir bewusst ist, oder einmal bewusst war.

Realität ist die ganze Welt in der man lebt

Glaubt man nun an die Existenz einer "objektiven" Welt, also einer Welt die sich ausserhalb von einem selbst befindet, so geht man mit diesem Weltbild (diesem Paradigma, vornehmer ausgedrückt ) in Übereinstimmung. Man wird erleben, woran man glaubt.

So ist Übereinstimmung der Vorgang der einem dazu bringt die Realität zu erschaffen in der man lebt.

Übereinstimmung mit etwas erschafft Überzeugungen, Glauben, ja ganze Glaubenssysteme.
Und diese wieder die gesamte Wirklichkeit die jemand erfährt.
Und alles beginnt mit Übereinstimmung.

Übereinstimmen kann man unwissentlich oder bewusst, was selten vorkommt.
Ein Kind hat im allgemeinen keine andere Wahl als mit dem übereinzustimmen was die Eltern, Freunde und Schule als Tatsachen anbieten
Aber sobald Informationen über andere Meinungen, Weltbilder, Glaubensätze, Überzeugungen etc. in der eigenen Realität auftauchen, etwa indem man ein neues Buch liest, ein Freund eine andere als die gängige Meinung vertritt, usw. HAT man eine Wahl.
Man kann übereinstimmen (mit dem was man erfahren hat) oder nicht.
Es ist aber nicht zu übersehen, dass die allgemeine Meinung einen gewissen Druck ausübt, der es schwer macht eine echte Entscheidung zu treffen.

Wenn man das verstanden hat sieht man deutlich, dass es in allen Streitereien, Kriegen, Kämpfen, Meinungsverschiedenheiten, in der Reklame, der Nachrichten, in Diskussionen etc. nur um eines geht:

Nämlich darum EINE REALITÄT ZU ERSCHAFFEN, die demjenigen der sie initiert hat dienlich ist.

Um danach andere dazu zu bringen mit dieser Realität übereinzustimmen.

In Auseinandersetzungen steht Meinung gegen Meinung, vordergründig um Recht zu haben. Aber in Wirklichkeit geht es um Realitätserschaffung.
Konsensbildung ist Realitätserschaffung.

Wenn man also daran interessiert ist für sich selbst eine bessere Realität zu erschaffen, so ist es hilfreich Menschen zu finden mit denen Übereinstimmung möglich ist.

So sagt Kryon:
"Das heisst, wenn eine Gruppe erleuchteter Menschen, ausgerichtet, ausbalanciert und in Berührung mit ihren Geistführern ist, erzeugt ihre gemeinsame Energie einen Kraftexponenten der dem Quotienten von einem Drittel ihrer Personenzahl entspricht.
(Beispiel: Eine Zwölfergruppe erzeugt einen Exponenten von 4 , den 12/ 3 =4 .
Daher ergibt das einen Kraftexponenten von 12 hoch 4 = 20 736.)

Ob das nun stimmt oder nicht das ist hier nicht der Punkt. (Ob man mit dieser Aussage in Übereinstimmung gehen kann oder nicht) . Doch soll dieses Zitat eine Vorstellung davon erzeugen, wie sich durch Gruppenbildung die Kraft eines Einzelnen möglicherweise verstärken lässt. Wobei auch - wie aus dem Zitat hervorgeht - die Qualität der Beteiligten eine sehr grosse Rolle spielt.

Vadim Zeland schreibt in seinem Buch "Transsurfing":
[Hervorhebungen und Kommentare in eckigen Klammern von mir]

"Menschengruppen deren Bewusstsein auf ein und dieselbe Weise ausgerichtet ist erschaffen energo-informative Strukturen - die sogenannten Pendel. Diese Strukturen entwickeln eine Art von Eigenleben und unterwerfen die Menschen ihren Gesetzen. Die Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, dass sie gezwungen sind gemäss den Interessen dieser Pendel zu handeln....."

Weiter schreibt er:
"Diese Strukturen bilden sich, wenn eine Gruppe von Menschen beginnt auf eine bestimmte Weise zu handeln. Daraufhin schliessen sich mehr Menschen der Gruppe an [ indem sie damit übereinstimmen] und die Struktur weitet sich aus, gewinnt an Einfluss und zwingt ihre Mitglieder , etablierte Regeln zu befolgen."

Und weiter:
"Die Struktur entsteht, wenn die Gedanken der Menschen auf eine bestimmte Weise ausgerichtet sind....wenn die Parameter ihrer gedanklichen Energien identisch sind [sie also miteinander in Übereinstimmung sind]. In diesem Fall entsteht inmitten des Ozeans der Energien eine eigene, unabhängige, energo-informative Struktur [ein Gedankenfeld mit einer gewissen Schwingung oder Absicht] - ein energetisches Pendel. Diese Struktur bekommt eine Art von Eigenleben und bindet die Menschen an ihre Gesetze."

[Ein Pendel nennt er es deswegen, weil diese Struktur wie ein Pendel eine bestimmte Frequenz hat, die jedem der damit übereinstimmt, diese Frequenz aufzwingt und ihn so ohne dass er es bemerkt manipuliert. Ein Pendel wie er es nennt ist also eine Art immaterielles? Schwingungsfeld, mit einer gewissen Absicht und Information ausgestattet. Man könnte es auch als Egregore oder Geistenergie oder Dämon bezeichnen.]

Weiter schreibt er:
"Ein solche Struktur ist insofern unabhängig, als sie sich selbständig, nach eigenen Gesetzen [ihrer Schöpfer, aber nur anfangs] entwickelt. Die Anhänger begreifen nicht, dass sie nach den Gesetzen des Pendels handeln und nicht nach eigener Willkür. Zum Beispiel entwickelt sich in Organisationen ein ganzer bürokratischer Apparat, der wie ein eigenständiges Wesen fungiert, unabhängig vom Willen der einzelnen Beamten. Natürlich können mächtige Funktionäre auch eigene Beschlüsse fassen. Diese dürfen jedoch den Prinzipien des Systems nicht widersprechen, andernfalls werden sie von den anderen Mitgliedern [durch Nicht-Übereinstimmung] abgelehnt werden."

Und weiter::
"Jedes beliebige Pendel ist seinem Wesen nach DESTRUKTIV. da es von seinen Anhängern [für seine eigene Existenz] Energie nimmt und ihnen seine Macht aufzwingt......Das Pendel hat nur ein Ziel, die Energie des Anhängers zu bekommen. Ob dieser etwas davon hat oder nicht ist ihm gleichgültig.......Wer Glück hat findet seinen Platz im System und fühlt sich dort wie ein Fisch im Wasser. Als treuer Anhänger gibt er dem Pendel seine Energie und das Pendel gewährt ihm eine Sphäre für seine Existenz. Sobald ein Anhänger aber die Gesetze der Struktur [die ihm innewohnende oft verborgene Absicht] zu verletzen beginnt, stimmt die Frequenz seiner Ausstrahlung nicht mehr mit der Resonanzfrequenz des Pendels überein. Ein solcher Störenfried wird vom Pendel entweder verstossen oder eliminiert."

Nachdem es, so hoffe ich, klar sein sollte was der destruktive Einfluss von Pendeln für Folgen hat, sollte die Bedeutung der Frage wie man unter eine solchen Einfluss gerät oder sich davon befreien kann, die ihr zukommende Wichtigkeit erhalten.

Man gerät unter den Einfluss von Pendeln durch die Entscheidung übereinstimmen zu wollen

Um also ganz praktisch zu bleiben :
In welchen Punkten hat man mit der bestehenden Realität in der man lebt übereingestimmt?

Anders gefragt:
Was sind die grundlegendsten Annahmen und Glaubenssätze über die Realität (Aussen- UND Innen-welt) in der man sich befindet?

Man kann diese Gedanken ablehnen, also in Nicht-Übereinstimmung mit ihnen gehen, dann wird diese Ablehnung zum Teil der eigenen Realität werden und man wird das erfahren, was diese Ablehnung bewirkt.

Oder man kann ihnen zustimmen.

In jedem Fall aber wird diese Entscheidung zu genau derjenigen eigenen Realität führen, der man zugestimmt hat.

Das ist zwar möglicherweise nicht für andere beweisbar - aber es ist persönlich erfahrbar.