Die Grundlagen unserer Existenz

Wirklichkeit - Realität - Matrix - Spieltheorie - - Wer bin ich eigentlich? - Sinn des Lebens - Denksysteme/Glaubenssysteme - Materialismus oder Spiritualismus - konsumieren oder produzieren - Prioritäten setzen - andere Universen - die Zeit .

 

 

Beobachter und Beobachtetes

Version  vom 23.8.2013

 

 

Wie viele Gedanken denken Sie an einem Tag?  Ich weiss nicht wie viele es sind,  vielleicht 1.000 oder 10.000 ?

Hier werden neue Gedanken, eine neue Sichtweise vorgestellt. Haben diese nun eine Chance gegen diese Fülle von anderen Gedanken?  Kann der vorhandene Gedankenstrom wenigstens zum Teil umgeleitet und in andere Bahnen geführt werden? Sicher nicht, wenn sie sich nur einmal oder gelegentlich damit beschäftigen

 

Sie werden deswegen verstehen, dass ich dringend empfehle die folgenden Seiten  eingehend und IMMER WIEDER zu lesen, sich damit zu beschäftigen. Und dies sollten sie möglichst schriftlich tun, denn nur geschriebenes bleibt, steht auch später noch zur Verfügung.

 

 Nur dasjenige, was  IHRE GEDANKEN zu meinen Gedanken sind,  zählt für sie.

 

***

Absicht und Methode.

Bei einem Puzzle bedeuten die einzelnen Teile für sich nicht viel. Erst wenn sie richtig miteinander verbunden sind ergibt sich ein Bild. So ist es auch mit Daten.

 

Die Absicht dieses Artikels ist es deswegen scheinbar auseinanderliegende Daten, Fakten , Erkenntnisse  miteinander zu verknüpfen um so ein grösseres Bild zu erzeugen..  Der Wert und die Bedeutung eines einzelnen Datums kann oft erst dann erkannt werden, wenn ein anderes Datum bekannt ist.

Deswegen soll hier in diesem Hauptartikel  nur der Zusammenhang  verschiedenster  Daten dargestellt werden.

Die einzelnen Bausteine sollen dann in gesonderten Anhängen vertieft und ausführlicher behandelt werden. So ist jedenfalls der Plan.

 

Da der Wert eines Datums davon abhängt wie sehr und oft es mit anderen Daten verknüpft ist, wird es gelegentlich Sätze und Abschnitte geben, die  im Text schon zuvor  standen. Dies ist beabsichtigt und dient sowohl  der besseren Verknüpfung als  auch der besseren Einprägung wichtiger Daten.

 

***

 

Die gängige Vorstellung ist doch die, dass  da eine Welt ist in der wir leben, da gibt es Landschaften, Häuser, Bäume andere Menschen und mich selbst.

Ich  bewege mich in dieser Welt der Objekte hin und her. Ich bin selbst ein Objekt in dieser Welt, so wie alle anderen.

Ich,  der ich glaube ein Körper zu sein.

Dinge existieren, wenn ich sie sehen, berühren oder sonstwie identifizieren kann.

 

 Nun will ich ihnen eine andere Sichtweise darlegen. Das was jetzt folgt ist völlig logisch und unwiderlegbar, obwohl es ihnen wahrscheinlich sehr seltsam und ungewohnt vorkommen mag.

 

Überlegen sie bitte woher sie wissen, dass da ein Gegenstand ist, wie z.B.  ein Stuhl der vor ihnen steht.

Sie werden sagen, dass er, wenn er beleuchtet wird die Lichtstrahlen der Lichtquelle widerspiegelt.

Diese Strahlen gelangen in ihr Auge und treffen auf lichtempfindliche Nervenzellen.

Diese erregen dann Nerven die in ihr Gehirn führen.

 

Bis hierher scheint alles klar und verständlich zu sein.

Aber was geschieht dann? Wie wird aus diesen Nervenreizen das Bild eines Stuhls?

Nervenreize bestehen aus elektrischen Ladungen, Potentialunterschieden oder Bewegungen von Ionen.

Wie wird aus so etwas ein Bild? 

Woher "weiss" unser Gehirn, dass diese Nervenreize das Bild eines Stuhls sind?

Und wie kommt es, dass wir das Bild des Stuhls "da draussen"  sehen und nicht IN  unserem Gehirn?

 

Eine Antwort auf diese Fragen könnte sein, anzunehmen, das Gehirn hätte das "gelernt". Dieser Reiz bedeutet ein etwas hartes, Jener Reiz bedeutet die Farbe Rot, eine Kombination spezieller Reize bedeutet das Objekt Stuhl,  u.s.w.

Wenn das erlernt wurde muss es einen geben von dem es erlernt wurde, Das wären dann die Eltern eines Babys und Kleinkindes und dessen Umgebung. Gut.

 

Aber woher haben diese es erlernt? Wieder von ihren Eltern. Und diese von ihren Eltern. So ergibt sich eine unendliche Kette in die Vergangenheit.  Man muss so zu dem Schluss kommen, dass die Art der Interpretation von äusseren, physikalischen Reizen eine kulturelle Überlieferung ist.

Wir kommen so zu der Aussage:

Eine Kultur wird definiert und entsteht durch die Art und Weise wie die physikalischen Reize der (angenommenen)  Aussenwelt mit Bildern, Auslegungen etc. verknüpft werden.

Aber kann eine erlernte Interpretation die reale Welt "da draussen" 1:1 abbilden?

Kann unsere Annahme, dass es da eine objektive Aussenwelt gibt  stimmen?

 

Naiverweise nimmt man an, dass das Abbild der Welt in uns und die "Realität" da draussen im Grossen und Ganzen übereinstimmen. Diese Übereinstimmung habe sich durch eine evolutionäre Anpassung der Menschheit an die zuvor gegebene Realität ergeben.

 

Lassen wir dieses Argument einmal so stehen und fahren wir in der obigen Analyse fort. Denn jetzt erst kommt die kopernikanische Wende. Ich bitte sie hier genau aufzumerken.

 

Wenn das materielle Gehirn nämlich nur Sinnesempfindungen (also Nervenreize)   kennt - UND SONST GARNICHTS  - woher weiss es dann von seiner eigenen Existenz?

 

Woher weiss das materielle Gehirn, dass es da ein materielles Gehirn gibt,  ausser durch die Interpretation von Nervenreizen?

(Und diese Interpretation wurde erlernt, wie wir zuvor gesehen haben.)

Kann  das "materielle" Gehirn deswegen etwas reales, wirklich existierendes sein oder ist es vielmehr nichts als ein Bild, durch kulturelle Überlieferung erschaffen?

 

Denken sie über diese Frage genau nach.

Meditieren sie darüber, auch längere Zeit, bis ihnen diese Sachlage  ganz klar wird.

 

Aber es muss doch ETWAS  geben, denn schliesslich nehmen wir etwas wahr Wir sehen eine Welt.

Und hier kommen wir auf des Pudels Kern.

 

Ein Fotoapparat kann von allem Bilder machen ausser von sich selbst. Das Auge kann alles sehen, aber nicht sich selbst Gilt das nicht auch für das materielle Gehirn?

Ist es also vernünftig anzunehmen, dass das materielle Gehirn SICH SELBST (also nicht bloss ein Spiegel-Bild von sich)  erkennen kann?

Die einzig vernünftige Erklärung kann deswegen nur sein:

 

Das wirkliche Gehirn ist nicht materiell, sondern ein Beobachter des materiellen Gehirns.

Das materielle Gehirn wird von dem " wahrnehmenden Gehirn"  wahrgenommen.

 

Das "materielle Gehirn"  ist nur ein Bild im wahrnehmenden Gehirn.

(Dieses Bild entstand durch die in einer Kultur gebräuchliche Interpretation.)

Das eigentliche wirkliche Gehirn ist das wahrnehmende Gehirn - oder Bewusstsein.

 

Nur DIESE Vorstellung kann obiges Problem lösen, auch wenn sie im ersten Moment sehr ungewohnt erscheint.

 

Das  wahrnehmende Gehirn hat sich das Bild eines materiellen Gehirns erschaffen,  um ein Zentrum für sich zu haben und um erklären zu können was es ist.

Eine Erklärung die nur das materielle Gehirn kennt ist falsch. Sie ist nichts anderes als eine durch unsere Kultur erlernte  Sichtweise.

 

Wer also sind wir? Ein Körper der ein Gehirn hat und sonst nichts?

Oder sind wir nicht vielmehr das "wahrnehmende Gehirn" das sich das Bild eines Körpers samt materiellem Gehirn erschaffen hat?

Das wahrnehmende Gehirn, das der Beobachter seiner Realität, der Wahrnehmer seines Universums ist.

 

Das ist nur folgerichtig gedacht und beileibe nichts Neues. Die Basis unserer Existenz ist Bewusstsein und nicht Materie.

Dinge existieren ZUERST  nicht deswegen weil ich sie berühren oder mit den Sinnen erfassen kann, sondern  ZUVOR muss mir bewusst werden, dass das ein Ding IST.

Erst DANN  kann ich eine Berührung registrieren und die Existenz des Dings feststellen..

 

Die Grundlage auf der alles ruht ist IMMER Bewusstheit von etwas.

Ohne Beobachter kann es  nichts Beobachtetes geben.

Jedenfalls nicht für den Beobachter der jeder von uns ist-

 

Sogar in der Quantenphysik wurde erkannt, dass jede Messung eines Objekts IMMER auch einen Beobachter erfordert. Der Ort eines Elektrons als Welle ist unbestimmt (überall und nirgends), erst durch die Messung (Beobachtung) wird das Elektron als Körper an einer bestimmten Stelle wahrnehmbar.

Erst durch den Akt der Beobachtung wird eine Wirklichkeit (hier der Ort des Elektrons) erschaffen.

 

Nun nochmal zu dem Argument, es gäbe eine objektive Aussenwelt und wir hätten im Laufe der Evolution gelernt, die Reize die das materielle Gehirn empfängt in richtige,  der objektiven Aussenwelt entsprechende Bilder umzuformen. So käme es, dass objektive Aussenwelt und das Bild von ihr in unserem materiellen Gehirn einander entsprechen.

 

 Wenn  Zeit nicht objektiv existiert, da auch sie  etwas ist was wahrgenommen werden muss, so gibt es auch keine Evolution. (Jedenfalls nicht im bisher geglaubten Sinne). Die Evolutionstheorie ist deswegen ein mentales Konstrukt, eine Rückrechnung ( aus dem Jetzt in eine angenommene Vergangenheit) um den gegenwärtigen Zustand der beobachtbaren jetzt vorhandenen Realität der Menschheit zu erklären. Man kann nicht einen zeitlichen Begriff zur Beschreibung eines Gehirns (und seiner Konstrukte) verwenden, das Zeit erst erzeugt.

 

So stellt eine Wissenschaft die Bewusstsein aus Gehirnfunktionen ableiten will die Dinge auf den Kopf.

Das Gehirn produziert nicht Bewusstsein, sondern das Bewusstsein produziert das Gehirn.

 

Ich bin nicht in meinem materiellen Gehirn, sondern mein materielles Gehirn (und die ganze von mir wahrgenommenen Welt)  ist  IN  mir.  (in meinem Bewusstsein)

 

(Das Bewusstsein (das Wahrnehmende) produziert das Bild des Gehirns und dieses Bild ist alles was wir kennen)

 

Aber wenn jemand betrunken ist oder das Gehirn auf sonstige Weise beschädigt ist, dann werden doch auch die Bewusstseinsfunktionen betroffen? Schlaftabletten beinträchtigen das Bewusstsein indem sie schläfrig machen.

Richtig, aber das lässt sich leicht erklären. Ein Klavierspieler, (das Bewusstsein)  kann auch nur auf einem einwandfreien Klavier (dem materiellen Gehirn)  eine schöne Melodie erzeugen. Wird das Klavier, (also das Gehirn) beschädigt, leidet auch die Melodie.

 

Um  die Aufgaben in dieser  seiner Realität bewältigen zu können hat sich, das "wahrnehmende Gehirn" der Beobachter oder "das Wahrnehmende"  ein Werkzeug erschaffen, einen mentalen Supercomputer unseren Mind (das englische Wort ist besser als die übliche deutsche Übersetzung "Verstand")  mit seinen Gedanken, Gefühlen und Empfindungen.

Dieser ist mit dem biologischen materiellen Gehirn verbunden und spielt in der vorigen Metapher die Rolle des Klaviers. So bestimmt die Qualität des Mind-Supercomputers (mit allen seinen Filtern)  die Qualität dessen was wahrgenommen werden kann.

 

(Um Missverstänissen zuvorzukommen, wir sind auch nicht der Mind, sondern der Wahrnehmer des Minds, z.B. in einer tiefen Meditation wenn wir unsere Gedanken beobachten, wie sie kommen und gehen. Mehr dazu später).

 

Wer also sind wir unserem Wesen nach? Ein Körper der mit seinem Gehirn in seiner Umwelt herumläuft? Das kann nach obiger Analyse nicht stimmen.

Wir können  unserem tiefsten Wesen nach nur "das Wahrnehmende" sein.

 

Wie zuvor gesagt, das Auge kann alles sehen, aber unmittelbar nicht sich selbst. (Wenn man von künstlichen Hilfsmitteln, wie Spiegel absieht). Ein Beobachter kann alles beobachten nur nicht sich selbst .So kann der Beobachter nicht das Beobachtete sein.

Der Seher ist NICHT das Gesehene.

Das wahrnehmende Gehirn als der Beobachter kann nicht in seiner  Welt als  das Beobachtete enthalten sein. 

 

"Das Wahrnehmende"   BIN  ich.  Denn ICH  bin es der wahrnimmt.

Das ist mir als Basis meiner Erkenntnis unmittelbar gegeben.

 

Wir kommen so zu der Formulierung "Das Wahrnehmende, das ich bin"

 

(Ich bin es der wahrnimmt -  auf dieser Grundlage  ruht alles andere was man mir so über das Wesen dieser Welt beigebracht hat. Denn dieses  andere  kommt FÜR MICH  danach. Das andere sind die Interpretationen, wie sie durch die Kultur in der wir leben bestimmt wurden.)

 

Das ist sicherlich für die meistens für uns eine ungewohnte Vorstellung: Sich selbst als etwas zu sehen  was  nicht körperlich ist. Zu sehr sind wir daran gewöhnt uns als Körper zu sehen, der sich in seiner gegebenen objektiven Umwelt bewegt. Aber eben diese lebenslange tief eingewurzelte Vorstellung ist es die uns hier festhält.

Jeder ist das Wahrnehmende, ist Bewusstsein, aber wenn der Fokus der Aufmerksamkeit gewohnheitsmässig stetig auf die falsche Vorstellung "ich bin ein materieller Körper" gerichtet ist - so erleben wir genau DIESE.

Wo Dein  Bewusstsein ist, da BIST Du.  

Denn dein Bewusstsein ist alles was du hast, bist, erlebst.

 

Im Mittelalter wurde geglaubt, dass die Sonne sich um die  Erde drehe. Schliesslich konnte das jeder täglich beobachten. Dann aber kam Kopernikus und bewies das Gegenteil: Die Erde dreht sich um die Sonne. Erst diese Korpernikanische Wende, das neue Weltbild, erlaubte eine vernünftige Astronomie.

Eine solche Kopernikanische Wende sollten Sie vollbringen indem sie erkennen, das nicht das Gehirn als Beiprodukt Bewusstsein erzeugt, so wie es offensichtlich zu sein scheint, sondern dass das Bewusstsein das  Bild des Gehirns in sich erzeugt. Erst diese Wende wird es ermöglichen ein vernünftiges Bild der Welt in der wir leben zu erstellen.

 

Ist also der Mond nicht da, wenn wir nicht hinschauen?  Nein, ist er nicht.

Der Mond existiert nur wenn wir den Fokus unserer Aufmerksamkeit auf dieses Feld von Bewusstsein richten. (So wie alle Dinge)

Aber es gibt doch Bilder vom Mond und andere Menschen sehen ihn auf gleiche Weise.

 

Der Mond (die Mond-Idee, die Mond-Vorstellung) ist Teil des kollektiven Bewusstseins, oder des Morphogenetischen Feldes mit dem wir in Übereinstimmung (Resonanz) gegangen sind, als wir hier inkarnierten. Indem man den Fokus seiner Aufmerksamkeit (sein Bewusstsein) darauf richtet geht JEDER PERSÖNLICH für sich in Übereinstimmung mit diesem Feld und kann es so wahrnehmen.

 

Das ist ein bewusster (oder leider meistens  unbewusster ) Schöpfungsakt, da wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten WOLLEN:   Wollen wir den Mond nicht wahrnehmen gibt es den Mond IN UNSEREM BEWUSSTSEIN nicht. Da aber jeder von uns den Mond nur in seinem Bewusstsein erschafft gibt es den Mond nicht, wenn wir nicht hinschauen (oder sonst ein Bild von ihm erzeugen).

 

So ist Wollen, Intention, Entscheidungen, Absicht (bewusst oder unbewusst) dasjenige was die Erscheingsformen unserer persönlichen Realität erschafft.

 

Zahllose Entscheidungen, Verhaltensweisen und Ängste  werden durch den unterliegenden Glauben beeinflusst ein sterblicher Körper zu sein. (Wie z.B. die Angst vor dem Tod). Werden beeinflusst  von der daraus sich ergebenden Notwendigkeit sich an Materie und ihre Eigenschaften anpassen zu müssen, da man diese  wie man glaubt nicht ändern kann.

Wenn ich mich im tiefsten Inneren als Körper sehe, kann ich nicht glauben, dass falsche Überzeugungen krank machen können. So glaube ich dass nur Tabletten, Operationen, Massagen etc. Heilung bewirken können - und so ist es dann auch, denn es erfüllt sich was ich glaube.

Voraussetzung jeder grundlegenden Heilung muss deswegen damit beginnen zu erkennen "Wer man ist", so wie es am Eingang zum Orakel von Delphi gestanden haben soll: Mensch erkenne wer du bist.

Tom Johanson titelte sein Buch: "Zuerst heile den Geist".

 

Wissen muss nützlich sein, sonst ist es mehr oder weniger wertlos.

Ist vorige Vorstellung nun nützlich, ist sie anwendbar?

Ja und nein. Es kommt darauf an.

Dr. Bartlett sagt dazu:

Wissen und Erfahrung…...stehen jedem zur Verfügung, der sich mit dieser (von ihm) akzeptierten Realität verbindet. Entscheidend ist dabei , sich so darauf einzulassen, dass man in seinem Wesen zu dieser Realität wird. Nur halbherzig an die Sache heranzugehen funktioniert nicht;  man muss sie verkörpern. Verkörpert oder ist man sie, so ist  man mit dem Kraftgitter  dieses  morphischen Feldes verbunden und in Resonanz damit. Genau dann kommt es zu Heilungen die wie Wunder erscheinen, weil man sich mit einer riesigen Datenbank universeller Energie verbindet - und dann kann alles geschehen.

Dr.Richard Bartlett in Matrix Energetics. Seite 55

 

Je mehr sie sich aber auf diese Gedanken einlassen werden wird folgender Effekt eintreten:

Vieles was zuvor wichtig war wird weniger wichtig werden und zuvor weniger Wichtiges wird wichtiger werden. Wieso?

Um etwas zu bewerten (seine Wichtigkeit einzuschätzen) benötigt man einen Masstab. (Um zu wissen wie lang ein Holzstück ist benötigt man einen Zollstock).  Wenn sie sie sich als Körper sehen ist dieser Masstab mit dem die Wichtigkeit jedes Vorkomnisses unbewusst gemessen wird, dieser Körper und alle Überzeugungen die damit verbunden sind.

Wenn sie sich dagegen mehr und mehr als spirituelles Wesen sehen, als Beobachter, dann wird das zu ihrem neuen Masstab. Dadurch ergeben sich ganz andere "Wichtigkeiten".  Dies um so mehr je mehr sie diesen neue Masstab verinnerlichen.

 

Sie können also nur Nutzen aus obigen Vorstellungen ziehen, wenn sie sich völlig darauf einlassen und sie sich zu eigen machen. Blosse Lektüre tut es wahrscheinlich nicht.

Deswegen immer wieder mein Rat, denken sie darüber nach. Beweisen sie sich selbst, dass die Vorstellungen die wir üblicherweise von uns haben falsch sind.

 

Eine Bemerkung noch zu dem Zitat von Dr.Bartlett.

Warum muss man sich in bestehende Strukturen oder Felder einschwingen? Ist das nicht wieder das Befolgen des alten Weges, das Übereinstimmen mit der Matrix? " Sein wie alle anderen" lautet ihr Gebot. Wäre es nicht besser das Eigene, die Wünsche der Seele zu verwirklichen und etwas völlig Neues, weitgehend unabhängig von bestehenden Strukturen zu erschaffen?

 

Wenn man erkennt, dass man nur der Beobachter seines eigenen Lebensdramas ist, verliert das Drama seinen Schrecken…………..solange man Beobachter bleibt.

 

Nach dieser Erkenntnis  zerfällt die Welt also in Beobachter (das Wahrnehmende) und Beobachtetes  (also unsere Realität, das was für UNS real ist unsere Aussen- und Innenwelt).

Mit diesem Erkenntnis-Schlüssel lassen sich viele Tore öffnen.

 

Im Zustand des  reinen Beobachters stehen wir ausserhalb der Welt - wir können so das Beobachtete verändern, aber nicht so gut erleben. In einem Zustand wo wir uns mit dem Beobachteten identifizieren ("ich bin mein Körper") können wir besser erleben aber nichts verändern.

Stellen sie sich vor sie sitzen in einem spannenden Kinofilm und erleben alle Freuden und Ängste des Helden mit. Sie sind in diesem Moment der Held und erleben so intensiv.  Aber sobald sie sich dessen bewusst werden, dass sie ja  im Kino sitzen sind sie wieder der Beobachter und sie selbst und können diese Identifikation mit dem Helden aufheben. Ähnlich sind wir im Kinofilm unseres Lebens und haben vergessen, dass wir der Beobachter dieses Lebensdramas sind.

 

Machen Sie sich klar:

Sie, SIE selbst sind das Wahrnehmende und…….

Das Wahrnehmende kann nicht Materie sein, da es Materie zuvor wahrnehmen muss.

Das Wahrnehmende kann nicht Energie sein, da auch Energie erst wahrgenommen werden muss.

Das Wahrnehmende kann nicht Raum sein, da auch Raum etwas wahrgenommenes ist.

Das Wahrnehmende kann nicht Zeit sein da auch der Ablauf der Zeit zuerst wahrgenommen werden muss..

Das Wahrnehmende kann auch nicht  Gedanken, Gefühle oder Empfindungen sein, denn auch diese müssen erst wahrgenommen werden.

Was also ist das Wahrnehmende, was können wir über es aussagen?

Wir können über es aussagen, dass es etwas wahrnehmen und damit erleben WILL.

Es hat einen Willen, eine Absicht.

 

 So erschafft es sich etwas zum wahrnehmen, seine Welt. Der bekannte Philosoph Arthur Schopenhauer hat seinem Hauptwerk den Titel gegeben: "Die Welt als Wille und Vorstellung". Er beginnt dieses Werk mit dem Satz "Die Welt ist meine Vorstellung".

Unser Wille, unsere Entscheidungen sind es die bestimmen, wie wir die Welt erleben.

Die verwirklichte Absicht ergibt die Erscheinungsformen, Welten, Universen, Objekte, Körper.

 

 

 

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Das Wahrgenommene

 

Wir haben also die  zwei Grundlagen:  Das Wahrnehmende und das Wahrgenommene.

(Oder der Beobachter und das Beobachtete, der Seher und das Gesehene)

Das Wahrnehmende hat den  Willen etwas wahrzunehmen und erschafft so das Wahrgenommene - oder findet etwas vor was bereits existiert und nur wahrgenommen werden muss.

 

Bleiben wir zuerst beim ersten Teil: Das Wahrnehmende erschafft etwas zum wahrnehmen.

Einen solchen Willensakt wollen wir hier als Postulat bezeichnen.

 

Ein solches Erschaffungspostulat hat zwei Seiten, oder kann von zwei Standpunkte aus betrachtet werden:

Erstens der eigentliche kreative, schöpferische Wille: Es ist

Zweitens die Manifestation : Das Wahrgenommene oder Gewusste.

 

Auf dieser Grundlage baut das Werk von Dennis H. Stephens TROM (The Resolution Of the Mind) auf.

(Deutsch: Die Auflösung des Minds (Verstand ist eine ungenaue Übersetzung)).

 

Der Mind wird dabei als der Behälter von einander widersprechenden Postulaten gesehen, die zu mehr oder weniger zwanghaftem Verhalten führen. Zwanghafte Postulate entstehen indem zwei Wesen in einen Spielzustand miteinander eintreten, wobei der Verlierer des Spiels die Postulate seines Gegners übernimmt. Indem man den Mind auflöst wird man also nicht dumm (ohne Verstand) sondern frei von allem zwanghaften Verhalten und allen eingeimpften Überzeugungen.

In der Esoterik wird oft  das Ego als die Quelle allen Übels bezeichnet. Nun, dieses Ego IST der Mind als Behälter aller zwanghaften Postulate. Freiheit gewinnt man durch die Auflösung des Ego-Minds

 

Der Mind ist nichts als eine Maschine (das bedeutet wie ein Computer völlig nach kausalen Abläufen funktionierend) die durch Postulate ( Willensäusserungen, Entscheidungen, Betrachtungen) bestimmt werden, was sich  dann  in unserer Realität manifestiert.

Zur Beschreibung der genauen  Funktionsweise des Minds siehe auch:    www.eagate.de unter

"Die Desuggestion".

 

Die MATRIX, die so entsteht ist die eigene Vergangenheit mit all den Entscheidungen (Postulaten) die man getroffen hat . Diese bewirken den gegenwärtigen Zustand , die Realität wie sie einem erscheint. Kontinuität bedeutet weiter den Weg zu gehen, den diese  Entscheidungen vorzeichnen.

Wir sind das Produkt unserer früheren Entscheidungen. Genauer, wir erleben das Produkt unserer früheren Entscheidungen. Die in TROM vorgeschlagenen Verfahren des time-breaking (Zeit-Brechens) sind wirksam weil dadurch das "Damals" mit dem "Jetzt" verbunden wird. So kann zwanghaftes Verhalten aufgelöst werden.

 

Nachdem wir in den vorigen Artikeln die Welt in Beobachter und Beobachtetes aufgeteilt haben und als wesentliche Eigenschaft des Beobachters den WILLEN erkannt haben, gilt es diesen genauer zu untersuchen.

 

Es ist klar, dass wenn wir davon ausgehen, dass das Wahrnehmende sich seine Welt erschafft, sein Wille oder seine Absicht oder seine  Intention oder seine Betrachtungsweise eine  grosse,  sogar alles entscheidende Rolle spielt.  Das Wahrnehmende das wir sind,  gestaltet seine Realität.

 

Wenn die Welt an der Basis Bewusstsein ist, was sind das für  Absichten, Willensäusserungen , Ziele nach denen die Welt gestaltet wird?  Was können wir erkennen wenn wir diese Absichten als solche, also ihre Art und Weise zu erkennen suchen?

 

Hierauf hat meiner Meinung nach Dennis H. Stephens in seinem TROM eine bahnbrechende Antwort gegeben. Lassen wir ihn selber sprechen:

[ Kommentare von mir in eckigen klammern]

 

Das Leben ist eine geistige Qualität. Es hat vier Grundfähigkeiten:

[ Das Wahrnehmende als Bewusstsein hat 4 Arten von Willensäusserungen]

 

1. Es kann Dinge in Existenz bringen. 

2. Es kann Dinge aus der Existenz heraus nehmen.

3. Es kann wissen.

4. Es kann nicht-wissen.

 

[ Damit werden alle theoretisch möglichen Willenäusserungen erfasst. Daraus lassen sich alle anderen Willensäusserungen, Intentionen u.s.w  ableiten. Immer geht es nur  darum etwas in Existenz  etc. zu bringen, wobei dieses ETWAS  alles denkbare Mögliche und Unmögliche umfasst. Wie wirksam und praktisch anwendbar dieser Ansatz ist wird  später erkennbar]

 

Dies wird durch Postulate bewirkt. Ein Postulat ist eine verursachende Betrachtung.

[Verursachende Betrachtung heisst, dass das diese Betrachtung alleine die Realität gestaltet. Das Postulat ist die Ursache, die Erscheinungsform die Folge]

 

Das, was in Existenz gebracht wird, aus der Existenz heraus genommen wird , bekannt ist oder nicht bekannt ist, wird eine Wirkung genannt.

 

1. Der Zweck, eine Wirkung in Existenz zu bringen, ist sie bekannt zu machen

2. Der Zweck, eine Wirkung aus der Existenz heraus zu nehmen, ist sie nicht bekannt zu machen

3. Der Zweck zu wissen ist Wissen

4. Der Zweck, nicht zu wissen, ist Nicht-Wissen.

 

Deswegen sind 1 & 3 so wie 2 & 4 komplementäre Postulate.

 Sie vergrössern die Affinität.

[ Z.B. bei 1 und 3,  wenn man etwas bekannt machen will (1)  und wissen will (3) entsteht Übereinstimmung und Harmonie]

 

Deswegen sind 1 & 4 so wie 2 & 3 einander widerstreitende Postulate. Sie vermindern Affinität.

[Z.B. bei 2 und  3, wenn man etwas nicht bekannt machen, also verbergen will(2) aber wissen will (3) entsteht Disharmonie oder ein Spiel mit einander widerstrebenden Absichten]

 

Widerstreitende Postulate werden ein SPIEL genannt. Der Zweck eines Spiels ist es Spaß zu haben. Alle widerstreitenden Postulate sind im Grunde genommen ein Spiel, obwohl es anders genannt werden kann. Aufgrund von Ansteckung tendieren alle Spiele mit entgegengesetzten Postulaten dazu, die Fähigkeit des Wesens postulieren zu können zu reduzieren. Die Stärke eines Wesens besteht in seiner Fähigkeit, seine Postulate wirksam zu machen.

 

Ein Spiel ist gewonnen, wenn der Verlierer von den Postulaten des Gegners überzeugt ist. Auf diese Weise sind alle Spiele im Grunde genommen Wettbewerbe in ÜBERZEUGUNG, und alles Versagen ist grundsätzlich Postulatsversagen.

 [Postulatsversagen: Das eigene Postulat konnte nicht verwirklicht werden.

Wettbewerbe in Überzeugung: Auch hier wieder gehen wir nur vom Willen des Wesens aus, aus dem erst die Erscheinungen entstehen.

Alles was unterschiedlich Engramme, Traumata etc,. genannt wurde besteht bei genauer Prüfung nur aus Postulatsversagen.]

 

 Postulatsversagen ist als ÜBERWÄLTIGUNG  eines Wesens bekannt. Das Postulat eines Opponenten in einem Spiel zu überwältigen, wird als OVERT bezeichnet. Die eigenen Postulate überwältig zu bekommen, wird als MOTIVATOR bezeichnet..

 

[Overt: Ein schädliche Handlung. Motivator: der Zwang einen Overt zu begehen, weil man einen Overt erlitten hat. Dies ergibt die Overt/Motivator Sequenz die ein Wesen im Spiel gefangen hält. ]

 

Der Unterschied zwischen gewinnen/verlieren und Overt/Motivator ist fliessend und wird einzig vom Wert des Spiels bestimmt, den man dem Spiel zuweist. Wenn das Spiel relativ trivial ist, dann wird Gewinnen/Verlieren angewandt; wenn das Spiel ernst (wichtig) ist wird Overt/Motivator ist angewandt.

 

Da der Gewinn eines Spiels das Ende des Spiels bewirkt - und auf diese Art den Verlust des Spieles selbst - sind Gewinnen oder Verlieren untergeordnete Überlegungen in Bezug auf das Spielen des Spiels. Deswegen ist das Spielen des Spiels den Betrachtungen betreffend Gewinnen /Verlieren übergeordnet.

 

[ "untergeordnete Überlegungen"  Hier wird implizit  darauf hingewiesen, dass es eine Hierarchie von Postulaten gibt.  Untergeordnete Postulate werden durch übergeordnete Postulate begrenzt.  (Siehe auch den Artikel über den Verstand, betreffend Begrenzungen) .

Wenn man von  Dimensionen  des Universums spricht so ergeben sich diese aus dieser Hierarchie von Postulaten. Allem Existierenden liegen nur Willensäusserungen oder Postulate zugrunde, daraus ergibt sich erst die materielle Erscheinungsform ]

 

 Es ist eine Regel aller Spiele dass das absichtlich vermindern der eigenen Fähigkeiten um sich besser an den Opponenten anzupassen, zwangsläufig zum Zustand eines erzwungenen Verlustes des Spieles führt.

Daraus entsteht das Paradox aller Spiele:

a. Alle Spiele werden aus Spaß gespielt.

b. Immer zu gewinnen, ist kein Spaß

c. Einen Verlust einzuladen, bewirkt dass der Verlust einem aufgezwungen wird..

 

Auf diese Art ist schließliches Versagen das Endergebnis aller Spiele

Dies ist die abwärtsführende Spirale der Fähigkeit eines Wesens im Universum.

 

(Nach dem Verlust eines als wichtig betrachteten Spieles ist die Antwort des Verlierers den Sieger dafür zu tadeln, daß er ihn überwältigt hat. Auf diese Art ist Tadel die Zuordnung von Verantwortung für das Ergebnis eines Spiels mit einer eingebauten Unrichtigkeit. Wenn der Sieger diesen Tadel akzeptiert - dies ist eine Postulatsüberwältigung - fühlt er sich schuldig. So sind Tadel und Schuld zwei Seiten derselben Münze: Wo das eine da ist, finden Sie auch immer das Andere. Sie sind ein Paar und sind ziemlich untrennbar. )

 

Spiele werden im Raum gespielt und brauchen Zeit für ihre Vollendung. In der Abwesenheit von Raum und Zeit hören Spiele auf zu existieren. Auf diese Art erhalten widerstreitende Postulate Raum und Zeit aufrecht, während komplementäre Postulate diese zum verschwinden bringen.

 

[Raum und Zeit existieren also nur dann wenn man sich in einem Spiel befindet. ( kann auch das  kosmische Spiel unserer Existenz hier sein) . Sich in einem Spiel zu befinden bedeutet einander widersprechende Postulate also 1 &3 oder 2 & 4  postuliert zu haben. Aus dem Spiel (wenn es unerwünscht ist) herauszukommen ist nur möglich wenn man die komplementären Postulate auflöst, was einfach durch Bewusstwerden dieser Postulate geschehen kann.]

 

 Ein Spiel muß, damit es wert ist gespielt zu werden, als wertvoll betrachtete Elemente enthalten. Der Wert einer Sache hängt von der Bewertung ihrer SCHÖNHEIT ab und wird durch KNAPPHEIT vermehrt.

[Wenn man nur einen einzigen Körper hat ist der sehr wertvoll

Man kann Kontrolle ausüben wenn man  Resourcen wie Öl verknappt]

 

Aber da sowohl die Wirkung als auch die Ansicht über Wert oder Schönheit vom Leben erzeugt werden, hat das Leben einen übergeordneten Wert in Bezug zu allen Dingen.

(Zivilisationen verfallen unabwendbar, wenn diese Wahrheit verloren geht. )

 

Komplementäre Postulate erweitern das Leben, einander widerstreitende Postulate beeinträchtigen es. Auf diese Art haben Spiele, obwohl sie als Spass betrachtet werden, die Neigung, den "Betrag" an Lebenskraft zu verringern, den das Wesen besitzt.

 

Spiele, durch die ihnen innewohnende Natur, können ZWANGHAFT werden und so zu einem Vermindern von Leben führen - dies zu solch einem Grad, dass die wahre Natur des Lebens und Postulate und Spiele für das Wesen selbst unbekannt werden. Dieser Zustand wird letztendlich nur durch die Anwendung  von komplementären Postulaten gelöst. Auf diese Weise haben komplementäre Postulate, wenn angewandt, die Fähigkeit, alle Spiele aufzulösen.

 

[ "Anwendung komplemtärer Postulate" das heisst Bewusstmachen wodurch die beiden Pole zusammengebracht werden und so verschwinden. ( +1 und -1 gibt 0 ) ]

 

Die vier Grundaktionen des Lebens haben je eine paarige Postulatstruktur

1. Das Postulat, das die Wirkung in Existenz bringt,

und das Postulat, daß es BEKANNT  gemacht werden soll.

 

2. Das Postulat, das die Wirkung aus Existenz herausnimmt,

und das Postulat, daß es NICHT-BEKANNT  gemacht werden soll.

 

3. Das Postulat, die Wirkung zu kennen,

und das Postulat, daß es bekannt gemacht werden soll.

 

4. Das Postulat die Wirkung nicht-zu-kennen,

und das Postulat, daß es nicht-bekannt gemacht  werden soll

Soweit das Zitat von S.H.Stephns

 

Da ein Spiel immer einen Spielpartner voraussetzt  müssen auch dessen 4 Grundpostulate berücksichtigt werden.  So ergibt sich eine Matrix  von möglichen Spielsituationen mit den damit verbundenen Absichten.

 

Durch den  "Postulats-Versagens Zyklus"  (siehe  Beschreibung bei eagate ) sinkt ein Wesen, wenn es Spiele verliert in seinem Zustand über 4 genau definierte Stufen ab. Dabei nimm es die Valenz (Rolle, Absicht) seines Überwältigers an.  Nach Verlust aller 4 Stufen beginnt es auf einer niedrigeren Stufe mit verminderten Fähigkeiten  ein neues Spiel.  Es  har das vorige Spiel (also seine früheren Absichten, seine frühere Valenz)  total vergessen, weil diese  zu "unangenehm" geworden sind.

 

Beim "Time-Breaken" (Zeit-brechen) wird ein DAMALS (damalige Absicht oder Szene)  mit dem JETZT zusammen gebracht und so entladen.  Dies geschieht aber nicht  chronologisch (also von der Gegenwart immer weiter in die Vergangenheit zurück, wie in der Reinkarnationstherapie üblich) sondern nach der Reihenfolge  des Postualtsversagens-Zyklus, so wie dieses Spiel  nacheinander verloren wurde.

 

Wer mehr darüber wisssen will,die  kann bei eagate.de unter TROM nachsehen.

Hier geht es mir mehr darum die Struktur des Minds als Behälter dieser Postulate besser sichtbar zu machen.

 

Wir haben also die 4 Grundpostulate die die Grundlage für alle anderen Postulate bilden, d.h. auch die Basis aller anderen möglichen Postulaten  sind. Dies bildet die Grundlage und den Inhalt der Mind-Maschine.

 

Ziele, Zwecke, Absichten, Postulate, Agenden sind im Mind  in  Paketen   zusammengefasst  und müssen deswegen als Paket mit Hilfe der Reihenfolge wie sie der Postulats-Versagens-Zyklus vorgibt,  durch Bewusstmachen und Erkennen ausgelöscht werden.

 

"Dieses Universum ist eine Universum von Absichten, die sich entweder ergänzen oder im Widerstreit stehen. Wenn man es so sieht, kann man es verstehen. Wenn man es auf eine andere Weise sieht, bleibt es für immer ein Mysterium. Was wir als Objekt im Universum ansehen, besteht nur aus Absichten, Zwecken, Zielen, Postulaten. etc. Es wird in Existenz gehalten durch seinen ihm innewohnenden Konflikt von Absichten. Es ist ein hoch kondensiertes Ziele Paket. Da das Basis Ziele Paket "zu wissen" ist, kann jedes Objekt im Universum im Grunde nur aus diesem Paket bestehen. In dieser Wahrheit liegt der Schlüssel, um unerwünschte Universen zum Verschwinden zu bringen."

Dennis.H.Stephens

 

Das allen Paketen übergeordnete Basis-Paket ist das Paket mit Wissen. Aber es gibt auch untergeordnete Junior-Pakte mit untergeordneten Zielen.

Diese Junior-Ziele kann man in lebensfördernde und nicht lebensfördernde Ziele einteilen.

Lebensfördernde sind z.B.  lieben, bewunder, erschaffen, helfen….

Nicht-lebensfördernde ziele sind z.B. abwerten, beschuldigen hassen, lügen….

Nur lebensfördernde Ziele lassen sich auslöschen.

 

Im Grunde ist ein Spiel ein Aufzwingen von Überzeugungen. 

Auf der Ursachen und Bewusstseinsebene bedeutet ein Fussball spiel das eine Mannschaft die andere davon überzeugen will, dass sie die Bessere ist. Hat sie gewonnen, hat sie die andere Mannschaft davon überzeugt. 

 

 Je wichtiger die aufgezwungene Überzeugung ist, desto grösser ist der Zwang dieses Postulat erfüllen zu müssen

Die  WICHTIGKEIT erzeugt den  Zwang etwas sein, tun oder haben zu MÜSSEN.

Wichtigkeit ist aber eine Bewertung, die von einem Masstab abhängt

[Wenn ich denke ich bin mein Körper und sonst nichts, ist der Körper sehr wichtig, was den Zwang erzeugt ihn unter allen Umständen zu bewahren]

Deswegen können Zwänge und damit Wichtigkeiten  entladen werden indem man den  Masstab  (die  Bewertung des Problems)  ändert.

 

Zwanghaftes Wahrnehmen.

Die erfahrene Realität ist die Erscheinungsform der eigenen  Betrachtungen!

Wenn das so ist, warum sind dann diese Erscheinungsformen so stabil, warum können wir nicht einfach die Betrachtung anstellen, dass da eben keine Mauer ist und dann ist die Mauer verschwunden?

Die Ursache davon sind Zwanghafte Postulate: "Ich MUSS die Mauer wahrnehmen (oder Wissen nach TROM).

Zwanghafte Postulate entstehen durch ÜBERWÄLTIGUNG, ÜBEREINSTIMMUNG

 

 

Mehr dazu bei  www.eagate.de unter TROM.

 

Der Verstand  (Mind) ist  nur eine Begrenzung.

 

Das wichtigste was es über den Verstand zu wissen gibt, ist:

 

1. Du bist nicht dein Verstand.

Der Verstand ist ein von dir erschaffenes Hilfsmittel, ein Via. Der Verstand ist nicht das Gehirn. Das materielle Gehirn ist vielmehr ein Instrument des Verstandes, so wie ein Klavier das Instrument eines Musikers ist.

Du bist der zeit- und raumlose Beobachter, derjenige der erlebt, wenn er sich identifiziert.

 

2. Das Motto des Verstandes heisst: "Schaffe Ordnung aus dem Chaos."

Dies geschieht durch Differenzierung/Polarisierung. (Dieser Gegenstand ist Rot und die Umgebung ist Nicht-Rot)

Masstäbe polarisieren: Wenn man sagt "dieser Stein wiegt 2 Kilo" so bezieht man das Gewicht des Steins auf eine Masseinheit. Dazu ist eine Messung nötig. Die Messung, ein Akt der Bewertung ist eine Polarisierung. Zuerst indem man eine Masseinheit braucht und einen zu bewertenden Gegenstand. Dann indem man feststellt "dieser Stein wiegt 2 Kilo und nicht Nicht-2 Kilo".

 

3. Der Verstand ist ein musterbildendes System.

Das heisst Informationen werden nicht 1:1 so wie sie empfangen werden abgebildet, sondern Informationen durchlaufen den Filter früherer Informationen.

De Bono erklärt das sehr anschaulichin seinem Buch Laterales Denken:

Stell dir ein Handtuch vor auf das man Tinte verspritzt. Die Tintentropfen seien die Information, die genau an den Stellen aufgezeichnet wird, an den sie auftraf.. Das wäre ein 1: 1 informationsverarbeitendes System.

Nun stell dir eine Fläche aus Sülze vor. Auf dieser Fläche verspritzen wir nun heisse Tinte. Überall wo die Tinte auftrifft, bildet sich eine kleine Vertiefung. Wenn nun ein späterer Tropfen in die Nähe der Vertiefung eines früheren Tropfens kommt, so bleibt er nicht an seiner Stelle, sondern läuft in die Vertiefung nebenbei hinein. Die Lage der späteren Tropfen wird also durch die früheren Tropfen beeinflusst.

Daraus ergibt sich, dass der Verstand niemals die Informationen so registriert wie er sie empfängt.

 

Eigenschaften

Zweck des Verstandes ist es zu überleben. Er wird fast alles tun um das zu erreichen.

(Nur eines ist dem Verstand wichtiger, nämlich: Recht zu haben.)

Um zu überleben werden Bilder gespeichert und miteinander verknüpft. Ihr Wert in Bezug auf ÜBERLEBEN wird automatisch berechnet. So verkabelt sich der Verstand sehr schnell, um Situationen vermeiden zu können, die sein Überleben bedrohen.

(Zum Überleben ist Nahrung notwendig. Da man als Gruppe im allgemeinen besser überlebt, werden auch andere Menschen wichtig. Überlebensfördernd sind also Dinge wie Nahrung, Freunde, Aufmerksamkeit etc. So werden diese Dinge für den Verstand wichtig)

 

Für den Verstand ist das Leben ein Spiel (anfangs jedenfalls ) aus dem manchmal ein Kampf wird, dessen Ziel zuerst FREUDE und danach ÜBERLEBEN ist. Überleben wird erleichtert, wenn man sich eine gewisse Rolle  (Valenz)  im Leben zurecht legt. Diese besteht aus Verhaltensmustern die garantieren sollen, dass man möglichst viel Nahrung, Aufmerksamkeit etc. erhält.

 

Im Laufe der Jahre werden beim Erwerb dieser Verhaltensmuster viele falsche Verknüpfungen vorgenommen, so dass es schwer werden kann zu erkennen, dass die Verhaltensweise einer Person einmal Überleben zum Ziel hatte. Es ist unübersehbar, dass das Verhalten mancher Leute ihrem Überleben nicht dienlich ist. Nur sie leben oft nicht JETZT, sehr oft leben sie DAMALS anstelle von JETZT.

 

Recht haben gehört zur Selbsterhaltung. Es ist ein in der Vergangenheit angelernter Trick um besser Überleben zu können. Wenn ein solcher Trick in der Gegenwart nicht mehr funktioniert versucht man trotzdem oft ihn anzuwenden und andere ins Unrecht zu setzen, was dem Überleben oft nicht förderlich ist. Hier ist also die Achillesferse des Verstandes. Sein Ziel ist zu Überleben. Zum Überleben muss er immer Recht haben. Immer Recht haben dient aber oft nicht dem Überleben. Mit diesem Widerspruch wird er nur schwer fertig.

 

Eine Fehlvorstellung des Verstandes ist es oft von einem Zustand des Mangels auszugehen. Wenn er annimmt, dass nicht genug Nahrung da ist, muss um Nahrung gekämpft werden. Er kann dann nur gewinnen, wenn ein anderer verliert. So entsteht Wettbewerb zwischen denen die ebenfalls an den Zustand des Mangels glauben.

 

Der Verstand wird alles Material benutzen, dass ihm zur Verfügung steht um sich selbst ins Recht und andere ins Unrecht zu setzen. Dies kann in Streitgesprächen aber auch in Taten, wie Krieg geschehen. Rechtfertigung ist jener Vorgang, bei dem der Verstand die Tatsachen so interpretiert, wie es nötig ist um Recht zu haben. Rechtfertigung kann alles machen, bis hin zur Veränderung der Wahrnehmung der Wirklichkeit.

 

Der Verstand hat die Fähigkeit sich selbst zu schützen und sich zu erinnern. Er funktioniert automatisch. Der Verstand entwickelt Verhaltensmuster völlig selbsttätig.

 

Sicherheit.

Für den Verstand ist vor allem Sicherheit für sein eigenes Überleben wichtig.

Sicherheit erreicht man durch stabile Grenzen nach aussen hin.

Um Sicherheit zu erreichen sucht der Verstand Ordnung in das Chaos des Erlebten zu bringen. Er sucht Muster im Ablauf des Geschehens.

Ein Muster aber, ist eine Begrenzung. Der erwartete, zukünftige Ablauf ist dann so, wie es das Muster aussagt und nicht anders.

Eine Polarität entsteht, nämlich, Muster gegen Nicht-Muster.

Der Verstand kann nur mit Polaritäten arbeiten.

 

Polaritäten.

Der Verstand erkennt indem er polarisiert.

Daraus ergibt sich für den Verstand  dies ist ein polares Universum.

Hell-dunkel, Plus-Minus, männlich-weiblich, nützlich-schädlich, Tag-Nacht, usw. sind einige Beispiele von Polaritäten.

 

Ein Pol im Verstand bedingt den anderen, kann nur existieren weil es den anderen gibt. Ohne Plus gäbe es auch kein Minus. Daraus folgt: Bringt man die Pole zusammen, verschwindet die Erscheinung. Gleiche Mengen an Plus und Minus ergeben Null.

 

Hell kann nur existieren, weil es dunkel gibt, Tag nur weil es die Nacht gibt, Mann nur weil es Frau gibt.

Anders herum gesagt, Manifestationen sind nur existent, wenn sie sich in Pole aufspalten. Der Prozess des Erschaffens besteht darin, dass aus dem NICHTS ETWAS entsteht indem eine Differenzierung in zwei Pole stattfindet.

Anders kann der Verstand nicht wahrnehmen.

Umgekehrt kann man ETWAS zu NICHTS machen indem man die Pole aus denen sich etwas zusammensetzt findet und zusammenbringt.

 

Erschaffen

Auflösen

NICHTS ==> +Pol -Pol

+Pol -Pol ===> NICHTS

 

Der Verstand funktioniert nach diesem System der Polaritäten. Er enthält verdichtete, gefrorene Gedanken, die polar aufgebaut sind. Beide Pole treffen aufeinander, stehen in Opposition zueinander und erzeugen so Wichtigkeit und damit Masse die Beständigkeit erzeugt. Ein Spiel entsteht. Die Masse wird aufgelöst, wenn die steckengebliebene Energie wieder in Bewegung gebracht wird, indem man sich beide Pole bewusst macht und so ausbalanciert.

 

Opfer-Täter, Ursache-Wirkung, Einfluss-Ausfluss

Eine wichtige Polarität in vielen Geschehnissen ist Opfer-Täter, produzieren-konsumieren , oder Einfluss-von-Energie, Ausfluss-von-Energie, (statt Energie auch Materie, Teilchen, Informationen, Bilder etc),

Oder Wirkung-von-etwas-sein, Ursache-von-etwas-sein.

 

Grenzen (Begrenzungen) - Sicherheit - Fähigkeit - Raum - Randomity.

Diese Begriffe hängen zusammen.

 

Wenn die Grenzen stabil sind, ist man dahinter sicher. Man schafft sich (der Verstand schafft sich) also willentlich Grenzen um sich dahinter sicher zu fühlen. Danach ist man aber begrenzt.

 

(Frage: Woher kam anfangs das Sicherheitsbedürfnis?)

 

Wenn die Fähigkeiten gross sind, kann man die Grenzen stabilisieren und Sicherheit erreichen. Der eigene Raum kann dann gesichert und abgegrenzt werden. (Ein Löwe wird von niemand angegriffen, kann also sicher sein - aber er muss Löwe bleiben. Überschreitet er diese Grenze indem er zum Nicht-Löwen wird verliert er seine Sicherheit.)

 

"Hinausgehen" ist ein überschreiten der Grenzen ins Unsichere.

"Hineingehen" ist ein Betreten der Sicherheit (wenn man sich drinnen auskennt), aber auch der Grenzen, die dann zu Begrenzungen werden können.

 

Wenn man hinausgeht kann man beobachten, was drinnen ist und dies möglicherweise besser steuern, aber nicht so gut erleben.

Wenn man hineingeht identifiziert man sich mit dem was drinnen ist, man kann besser erleben, aber hat weniger Kontrolle.

 

Überzeugungen, Glaubenssätze, Denksysteme setzen Grenzen. Dies vermittelt Sicherheit aber begrenzt. Den Glauben, die Überzeugung in Frage stellen, das heisst sich ins Ungewisse begeben.

 

So ist Sterben ein Hinausgehen aus diesem Leben, ebenso wie Geburt ein Hineingehen bedeutet. Der Verstand arbeitet mit Assoziationen, (Ähnlichkeiten und Gleichheiten) so dass z.B. Betreten eines Hauses, Eingehen einer Ehe, Beginnen einer Situation, Geburt usw. über den Begriff "Hineingehen" miteinander im Verstand assoziiert sein können.

 

Glück entsteht durch ein Erweitern der Grenzen - des eigenen Raumes.

Unglück entsteht im Zusammendrücken des eigenen Raumes - der Grenzen, Einschränkung der Fähigkeiten.

 

Zuviel unkontrollierte Bewegung (Randomity) erzeugt Unsicherheit, zuwenig Randomity Stagnation.

Ausschliessliches Streben nach Sicherheit führt zu Erstarrung, wenn verwirklicht.

 

Anschluss an eine Gruppe bedeutet mehr Sicherheit (man trägt alles gemeinsam), aber auch mehr Begrenzung (man muss sich nach der Gruppe richten, die Gruppe hat Verhaltensmassregeln, Glaubenssätze, schränkt die eigene freie Zeit ein).

 

Ein Spiel setzt sich zusammen aus Freiheiten, Grenzen (den Regeln) und Gewinnen. Wenn die Grenzen zu eng sind, ist die Spielmöglichkeit eingeschränkt, das Spiel ist behindert. Wenn die Grenzen zu weit sind, kann auch kein Spiel stattfinden. Aberration der Grenzen behindert also die Möglichkeit ein Spiel zu spielen.

 

Da die Mächte der Welt daran interessiert sind, dass das Spiel dieses Universums weitergeht, sind Leute die die Grenzen des Spiels untersuchen im allgemeinen nicht sehr beliebt.

 

Kommunikation ist Ursache,/Sender ------ Distanz ------ Wirkung,/Empfänger.

Grosse Distanzen behindern die Kommunikation. Auch die Distanz kann deswegen als Begrenzung gesehen werden.

 

Differenzieren, Unterschiede sehen, bedeutet begriffliche Grenzen setzen. Der Verstand arbeitet, indem er Grenzen setzt, indem er einteilt benennt, kodifiziert, abstrahiert.

 

Wenn man ein Problem in kleinere Teile aufteilt, um jedes für sich besser lösen zu können, setzt man Grenzen.

Normen, Ziele, Ideale setzen Grenzen. Man grenzt das Erwünschte, Erlaubte vom Unerwünschten ab und begrenzt sich so.

Wer leben will, fürchtet den Tod..

 

So zeigt sich, dass Grenzen (Begrenzungen) ein sehr wichtiger Begriff ist, der in vielen Situationen eine Rolle spielt. Wenn er mit negativer Energie besetzt ist, kann das mancherlei Störungen verursachen.

 

Obige Begriffe können polar formuliert werden.

Grenzen

Freiheiten

Sicherheit

Unsicherheit

Unfähigkeit

Fähigkeit

enger Raum

weiter Raum

hineingehen

herausgehen

zuwenig-

zuviel- an kontrollierter Bewegung

festhalten

loslassen

Grenzen festhalten

Grenzen loslassen

Unbewusstheit

Bewusstheit

 

Unsichtbare Grenzen

Eine besonders effektive Grenze ist eine Grenze die unsichtbar ist. Im materiellen Universum könnten solche Grenzen höhere Dimensionen sein, oder die Zeit, die nur in einer Richtung fliesst. Grenzen im Verstand könnten sein:

 

a. Vergessen.

(Wer nicht aus früheren Erfahrungen lernt, ist dazu verdammt immer die gleichen Fehler zu begehen. Die Grenze wäre hier die Unfähigkeit dazu lernen zu können.)

b. Im Verstand eingepflanzte Kommandos, Normen oder Bewertungen:

(Z.B.: A ist gefährlich, verboten, unlusterzeugend, Sünde.

Nicht-A ist angenehm, schön, erlaubt, lustbetont).

So entsteht eine Grenze zwischen A und Nicht-A, die nicht überschritten werden kann.

Der Verstand arbeitet indem er Grenzen setzt durch einteilen, benennen, kodifizieren.

c. Tabus. (Über sich selbst nachzudenken ist "schwer", "bringt nichts", etc.)

d. Unfähigkeiten, allgemein. (Z.B. jemand kann nicht lesen, zuhören, usw.)

e. Unbewusstheit, Schlafzustände, nur zeitweise wach sein, Müdigkeit, die Alltägliche Trance.

 

Stabile Wirklichkeit

Wie der Verstand eine stabile Wirklichkeit konstruiert und Ordnung aus dem Chaos macht.

 

1. Er will, dass das was wir als Wirklichkeit bezeichnen, unabhängig von uns - die wir es beobachten - existiert.

 

2. Er will die Wirklichkeit erkennen können, er will, dass sie ihm zugänglich ist. Er möchte ihre Geheimnisse aufdecken und verstehen wie sie funktioniert

 

3. Er will, dass diese Wirklichkeit einer bestimmten Gesetzmässigkeit unterliegt, damit er die Wirklichkeit voraussagen und letzten endes bestimmen kann.

 

4. Er will Gewissheit; er will wissen, ob das was er über die Wirklichkeit herausgefunden hat wahr ist.

 

Sind diese Bedürfnisse alle erfüllt, und hat er eine solche Realität für uns erschaffen, so besteht die Gefahr, dass wir darin stecken bleiben können. So hat man Sicherheit (ein stabiles Weltbild) gegen Freiheit und Wahlmöglichkeit eingetauscht.

 

Wir teilen die Welt in zwei Wirklichkeiten - die subjektive Welt unserer Erfahrung und die sogenannte objektive Welt der Wirklichkeit - und behaupten anschliessend, dass wir VERSTEHEN, wenn die Wahrnehmung im Inneren (subjektiven) mit der Wahrnehmung im Äusseren (objektiven) übereinstimmt. Tatsächlich aber sind das BEIDE unsere eigenen Konstrukte.

 

Realität entsteht durch Übereinstimmung. Wir vergleichen nur unsere Wahrnehmungen mit dem was andere Menschen über ihre Wahrnehmungen sagen. Wenn Beobachter/Wissenschaftler einer Meinung sind, dann beweist das noch nicht, dass ihre mittels der Sinne gewonnen Daten objektiv sind. Denn objektiv wären sie nur, wenn sie unabhängig vom Beobachter wären. Wie aber kann es eine Wissenschaft ohne Beobachter geben?

 

Wer das, was er empfindet für bare Münze nimmt, und wer glaubt, er sei es selbst der sich seine eigenen Gedanken ausdenkt, (anstatt dies dem Verstand zuzuschreiben) hat sich in einen Teufelskreis verfangen und kann sich kaum allein aus den Schlingen befreien.

 

Nicht 'ich denke', sondern 'meine Gedanken im Verstand machen mich'; nicht 'ich ging aus der Welt hervor', sondern 'die Welt geht aus der Kreation meines Verstandes hervor'! Nicht 'ich wurde geboren, lebe und werde sterben', sondern ' ich als Beobachter , der einen Verstand besitzt bin zeitlos, aber wahrscheinlich noch durch Identifikation mit meinem Verstand gebunden', denn auch die Zeit ist eine Kreation des Verstandes.

 

Schopenhauer hat ein Buch mit dem Titel "Die Welt als Wille und Vorstellung" geschrieben. Wille ist "bekannt-sein", Vorstellung ist "wissen". (Siehe den Artikel über Trom). Das ist das Fundament des Spiels, mehr gibt es nicht. Der Verstand ist nur ein Via aus freiwilligen und danach zwanghaften Spielen entstanden.

 

Der Verstand ist eine Begrenzung., aber eine notwendige um hier existieren zu können..

Erkenne, Du bist nicht Dein Verstand !!

Aber Du brauchst ihn, um Dich zu befreien.

Wirklichkeit ist das was Du erlebst. Aber um das Erlebte zu ändern, musst Du Deine Überzeugungen ändern, und dazu brauchst Du den Verstand.

Du verwendest eine illusionäres Mittel, um eine Illusion aufzulösen ODER sie in Deinem Sinn zu gestalten.

Und verwechsele nicht das Mittel, den Verstand, mit dem Zweck ihn aufzulösen, denn das wäre "Götzendienst".

 

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Das Wahrnehmende

Aber schauen wir uns noch einmal den zweiten Teil  an, das Wahrgennommene .

 

Stellen wir uns einen Maler vor, der ein Bild A der ganzen Welt malen will.

Nachdem das Bild fertig ist stellt der Maler fest, dass Bild A unvollständig ist, denn er selbst als der Maler des Bildes A fehlt in Bild A. - also hat er nicht die GANZE Welt gemalt

 Also malt er ein zweites Bild B, das die ganze Welt A  enthält, aber auch ein Bild von der ganzen Welt in der er ein Bild A malt, das auch ihn als Maler enthält.

Aber wieder nachdem das Bild vollendet ist, stellt er fest, dass auch Bild B unvollständig ist und nicht die ganze Welt enthält, denn es enthält nicht ihn selbst als Maler wie er ein Bild B  malt.

Da er hartnäckig ist und nicht von seiner Absicht lässt ein Bild zu malen, dass die ganze Welt enthält malt er jetzt Bild C.

Wieder stellt er fest, das Bild C nicht die ganze Welt enthält und malt Bild D.

Und so geht das immer weiter und bildet so eine unendliche Regression.

 (Eine Regression ist eine Kette von Items, wobei jedes Item mit dem früheren und späteren auf die gleiche Weise verbunden ist. Mehr dazu später)

 

Wenn wir in dieser Metapher den Maler als das Wahrnehmende bezeichnen und sein Bild der Welt als das Wahrgenommene so können wir verstehen, dass das Wahrnehmende niemals ALLES  Existierende  erkennen kann. Denn immer ist es  selbst ausserhalb des Bildes.

 

J.W.Dunne in "The Serial Universe" drückt das wie folgt aus;

 

Die Interpretation dieses Gleichnisses ist  offensichtlich genug.

Der Künstler versucht, in seinem Bild ein Wesen zu beschreiben, das mit allen Kenntnissen ausgestattet ist, die es selbst besitzt, wobei es diese Kenntnisse durch das Bild symbolisiert, das das geschilderte Wesen malen würde.

 

 Und es wird reichlich offensichtlich, dass die so abgebildeten Kenntnisse immer weniger sein müssen als die beim Malen des Bildes verwendeten Kenntnisse.

 

 Mit anderen Worten kann der Mind (das Bild), den eine  jede menschliche Wissenschaft beschreiben kann , nie eine entsprechende Darstellung des Minds (des Malers) sein, den diese Wissenschaft zur Beschreibung des Bildes verwendet.

Mehr dazu unter Serialismus bei www.eagate.de

 

Wenn wir uns selbst beobachten, dann gibt es die Möglichkeit, dass wir uns als Beobachter beobachten (Wir werden uns bewusst, dass wir uns jetzt gerade beobachten - d.h. wir beobachten uns wie wir beobachten) .

Das aber muss eine höhere Stufe des Beobachters sein.

(Der Beobachter A beobachtet den Beobachter B wie er beobachtet)

Da das beliebig so weitergeht, schliesslich gibt es immer einen Beobachter des Beobachters, ergibt sich ein Schichtenmodell (Regression) aus denen sich "der Beobachter als Ganzes" , bezw .alle Beobachter A,B,C,D….. zusammensetzen.

Dies führt dazu das Universum als eine unendliche Regression zu sehen.(Mehr dazu später)

Das Wahrnehmende (als Ganzes) ist demnach nicht einheitlich, sondern setzt sich aus Schichten oder Dimensionen zusammen wobei die höhere Schicht jeweils der Beobachter der darunterliegenden Schicht ist. Die untere Schicht  kann nur durch beobachten in die nächst höhere Schicht aufsteigen.

 

Wenn ich beobachte bin mir bewusst, dass ich beobachte.

Bewusstsein und seine Ausdehnung ist also der Schlüssel.

 

Wo dein Bewusstsein ist, da bist du.

Daraus ergibt sich die Frage:  Worauf ist mein Bewusstsein hauptsächlich gerichtet??

 

Thomas Campbell schreibt über dieses Schichtenmodell oder Dimensionsmodell folgendes:

Hervorhebungen und Einfügungen  in eckigen Klammern von mir.

 

Jede Dimension der Existenz [jede Schicht des Wahrnehmers] gebiert und nährt die Tochterdimensionen die sie hervorbringt. Eine Tochter kann (muss aber nicht) wieder eine Elternteil Mutter werden. Eine Mutter kann viele Kinder gebären. Jedes Kind existiert innerhalb seiner eigenen Dimension. Dimensionalität [alle Dimensionen zusammen gesehen] ist wie ihr Familienstammbaum, sie hat die Eigenschaft der Breite als auch die der Tiefe. Wie auch immer, wir werden bei dieser Diskussion die Tiefe betrachten – die Schöpfungshierarchie.

 

Aus Sicht der Tochter muss ihre Geburt (ihr Anfang) mystisch [ unverständlich, unerklärlich] erscheinen. Für die Mutter ist der Prozess und die Umstände der Geburt der Tochter klar und kein bisschen mystisch.

 

Vom Blickwinkel des der Tochter eigenen lokalen kausalen Systems benötigt die Realität der Tochter logischerweise einen mystischen [unbekannten] Beginn. In anderen Worten, jedes System mit objektiver Kausalität ist durch die lokale Logik, durch die sie sich selbst definiert, isoliert von anderen kausalen Systemen.

 

Realitätsteilsysteme, jedes mit seiner eigenen lokalen Kausalität, können mit Softwarekomponenten und Unterprogrammen einer großen komplexen Simulation verglichen werden – alle laufen unabhängig im selben [Mind-]Computer ab, solange sie einen eigenen in sich konsistenten Regelsatz haben um ihre internen und externen Interaktionen zu definieren. Es mag Beziehungen und Interaktionen zwischen kausalen Systemen [höheren und niederen Systemen] geben aber Begreifen und Verständnis fließt normalerweise nur in eine Richtung – vom übergeordneten zum untergeordneten System. Um das übergeordnete System zu verstehen muss man erst ein Element darin werden.  [Genau wie im Zitat von Dr.Bartlett zuvor festgestellt]

 

Wenn sie Flächenland [ ein Land wo nur zwei Dimensionen existieren] gelesen haben, ist ihnen klar, dass die gewöhnlichen Einwohner einer gegebenen Realität nur die Interaktionen innerhalb ihrer eigenen Realität beobachten und verstehen können und dazu die Interaktionen von Bewohnern von Realitäten die noch beschränkter sind als ihr eigene. Bewohner einer beschränkteren [niederen] Realität können eine weniger beschränkte [höhere] Realität nicht verstehen, weil sie jenseits der Grenzen ihrer normalen Wahrnehmung liegen.

[So können Flächenland Bewohner nicht verstehen, wie es möglich ist aus einem Kreis herauszukommen, da ihnen die Dimension von Höhe und Tiefe unbekannt ist. ]

 

Jede Dimension der Realität hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten, die ihre objektive Wissenschaft definieren. Zusätzlich erfährt jede Dimension der Realität die nächst höhere [weniger beschränkte] Dimension als subjektiv und mystisch. Daraus folgt, dass ihr Mystizismus, jemand anderes Wissenschaft sein könnte: es hängt davon ab wie groß das Bild ist in dem sie arbeiten und in welchem Grad Beschränkungen ihre Wahrnehmung begrenzen.

Die Perspektive aus Sicht der nächsthöheren Dimension bietet ein größeres Bild mit besseren Verständnis. Dieses umfassendere, vollständigere und weniger beschränkte Wissen ist für Wesen der unteren Dimensionen (diejenigen mit einer begrenzteren Wahrnehmung) nur durch die Erfahrung ihres individuellen lokalen und subjektiven Geistes [zugänglich].

 

Deshalb könnte ein Mystiker ein Wissenschaftler einer höheren Dimension sein, oder ein wahnsinniger Narr, der hoffnungslos in einem verzerrten Glaubensnetz gefangen ist. Wie weiß man wer was ist? Eine gute Frage!

Thomas Campbell in My Big Toe  Buch 1

 

Wie gross ist also das Bild, das Modell unseres Universums an dem wir arbeiten sollten, um grössere Bewusstsheit zu erlangen? Lassen wir unser Bild der Welt durch bestehende Überzeugungen begrenzen oder sind wir offen für neue Gedanken?

Ist es nicht so, dass wir die Welt in zwei Wirklichkeiten einteilen - die subjektive Welt unserer Erfahrung  und die sogenannte objektive Welt der Wirklichkeit - und  anschliessend behaupten, dass wir verstehen wenn die Wahrnehmung im Inneren (subjektiven) mit der Wahrnehmung im Äusseren (objektiven) übereinstimmt. Tatsächlich sind aber BEIDE unsere eigenen Konstrukte.

Erzeugen wir also Kontinuität indem wir die bisherigen Überzeugungen weiterführen oder wagen wir etwas Neues?

Wenn man immer nur denkt, was man bisher gedacht hat (also das bisherige Glaubenssystem) , wird man nur erleben was man immer erlebt hat.

 

Hier  möchte ich noch ein mögliches Missverstehen ansprechen. Nämlich die Meinung obige Gedanken wären nichts als eine blosse philosophische Denkakrobatik.

Da jedes Glaubenssystem die Realität die man erfährt definiert und bestimmt, bewirkt das Glaubenssystem in dem man sich im Allgemeinen hier befindet genau diese Realität in der man sich jetzt befindet. ( Lesen sie diesen Satz bitte nochmal).

Eine grundlegende Veränderung – von der Basis her – kann nur durch eine Erweiterung dieses Glaubenssystems bewirkt werden. Alle anderen Versuche sind im Grunde nur ein Herumdoktoren an Symptomen. Das ist in akuten Fällen sinnvoll, ändert aber den Zustand als Ganzes nicht.

 

Im Allgemeinen hat man das hier herrschende Glaubenssystem (was also die Welt  und unsere Situation darin ist) so verinnerlicht, dass man sich dessen gar nicht mehr bewusst ist. Die Folge davon ist, dass man denkt, warum soll ich etwas anderes "glauben"? Warum soll mein Glaube so wichtig sein?  Dabei übersieht man aber, dass eben diese Meinung auch ein Glaubenssystem darstellt.

Ob man sich essen bewusst ist oder nicht, man steckt in seinen Überzeugungen fest.

Und wenn man sie nicht kennt, kann man sie nicht ändern und alles bleibt beim Alten.

 

(Eine Yoga Form wie sie von den früheren Weisen Indiens benutzt wurde war Gnana-Yoga (auch als Inana-Yoga bezeichnet) . Dies ist das Yoga des Denkens, durch genaue intellektuelle Überlegungen, Analyse und Schlussfolgerungen, so wie sie hier versucht werden. Gnana-Yoga soll ein Weg zur Befreiung und Heilung sein.

In einem Gnana-Yoga Text heisst es:

"Die Form wird wahrgenommen und das Auge ist ihr Wahrnehmer. Das Auge wird wahrgenommen und das denkende Gemüt (Mind) ist sein Wahrnehmer. Das denkende Gemüt mit all seinen Veränderungen wird wahrgenommen und das Zeugnis (das Selbst) ist wahrlich der Wahrnehmer. Aber Es (das Zeugnis) wird nicht durch irgend etwas anderes wahrgenommen."

)

 

Das Glaubenssystem – jeder Glaube, jede Art von Überzeugung, auch die gegenwärtig vorhandene – bewirkt was man erfährt. Man sollte also sein Glaubenssystem erweitern, denn erst wenn das gelungen ist können sich erwünschte Resultate einstellen.

Erst dann!  Erst dann !

Das aber ist nicht einfach. Zuerst einmal muss man ein besseres Gedankensystem finden. Dann muss man dafür offen sein. Am wichtigsten aber ist es dieses System zu seinem Eigenen zu machen.

 

Dr.Bartlett :.

Entscheidend ist dabei , sich so darauf einzulassen, dass man in seinem Wesen zu dieser Realität wird. Nur halbherzig an die Sache heranzugehen funktioniert nicht;  man muss sie verkörpern.

 

Dr.Thomas Campbell:

 Um das übergeordnete System zu verstehen muss man erst ein Element darin werden

Es ist entscheidend

wie groß das Bild ist in dem sie arbeiten und in welchem Grad Beschränkungen ihre Wahrnehmung begrenzen

 

So ist  es hilfreich sein Bewusstsein so oft es geht auf obige Überlegungen zu richten, denn

WO DEIN BEWUSSTSEIN  (vorwiegend) IST,  DA  BIST  DU   (das wird zu deiner Realität).

 

*  *  *

 

Sie sind bisher noch nicht überzeugt? Dann überlegen sie folgendes:

 

Gehen wir einmal davon aus, dass die eigenen Überzeugungen, die eigenen Glaubensätze die Welt in der ein Mensch lebt in voller Gänze und total bestimmen.

Nach dem zuvor dargelegten scheint das eine durchaus vernünftige Annahme zu sein, wenn die Welt aus Wille und Vorstellung beruht.

 

(Jeder Mensch lebt also in seiner eigenen Realität, die total von seinen Glaubenssätzen, Betrachtungen gestaltet wird. Andere Menschen existieren in dieser eigenen Realität nur, wenn man mit ihnen in Resonanz ist. Eine Resonanz die durch Übereinstimmung mit etwas erzeugt wird - also ein Willensakt oder Postulat. Wir nehmen hier also zuerst einmal an, dass das stimmt.).

 

WENN es also so wäre.....

.... DANN würde sich auch jeder Zweifel an einer Möglichkeit das im eigenen Leben Erfahrene durch Änderung der eigenen Überzeugungen zu verbessern als Blockade auswirken.

Denn wenn jemand mit einer skeptischen Einstellung die Auswirkung von Glaubenssätzen auf sein eigenes Leben untersuchte, würde sich offensichtlich genau diese Skepsis als Nicht-Gelingen manifestieren.

 

Wenn er denkt es geht nicht, wird es nicht gehen - womit sich sein Glaubenssatz bestätigt hat.

Du bekommst heraus, was du hineingesteckt hast.

 

Gehst du von der Existenz einer objektiv gegebenen Welt aus, wirst du genau eine solche erleben.

Was du entscheidest (wovon du überzeugt bist), das wird zum Gesetz für dich.

Dies wäre so vorausgesetzt, die Welt in der ein Mensch lebt wird total von seinen Überzeugungen gestaltet.

 

Aber zunächst ist soll dies nur als Annahme gelten.

Aber wenn diese Annahme stimmen sollte, dann können tatsächlich nur echt und wirklich "geglaubte Glaubenssätze" eine Wirkung produzieren.

Findet sich der geringste Zweifel oder Unglauben können Gedanken sich nicht restlos verwirklichen.

Das ist so entscheidend wichtig, dass ich es der Intensität wegen noch einmal wiederholen möchte:

 

Wenn es so wäre, dass meine eigenen Überzeugungen/Glaubenssätze meine Realität (also meine ganze Welt) total bestimmen, dann würde jeder Zweifel an der Richtigkeit dieser Annahme verhindern, dass ich erkennen kann, dass diese Annahme stimmt.

 

Denn mein Zweifel an der Richtigkeit würde natürlich genau meinen Zweifel verwirklichen und die Richtigkeit scheinbar widerlegen.

Dies natürlich nur scheinbar, denn wieder würden sich genau meine vorgefassten Annahmen bestätigen.

Bitte verstehe  in deinem eigenen Interesse die ungeheure Brisanz dieser Aussage !!!

 

Haltest du diese Annahme nun auf Grund der vorigen Ausführungen für gerechtfertigt?

Das musst du selber entscheiden.

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Bilder und Frequenzen

 

Um etwas beser  verstehen zu können sollten wir uns möglichst anschauliche Bilder machen und dabei von bereits Bekanntem ausgehen.

So stellen wir uns hier also als Hilfsmittel vor, dass alles Wahrgenommene, unsere Realität, unser Universum, Aussenwelt und Innenwelt wie Gedanken, Gefühle und Sinnesempfindungen aus Wellen oder Schwingungen besteht.

Wellen unterscheiden sich durch ihre Frequenz (Schwingungszahl pro Sekunde).

 

Ein Fernseher empfängt aus der Antenne nur Wellen, Frequenzen, Schwingungen.

Erst daraus macht er Bilder und Sprache.

Der Eingang besteht nur aus Frequenzen, erst daraus entstehen IM APPARAT die Bilder und Töne.

("Da Draussen" in der Antenne gibt es keine Bilder)

 

Es wird allgemein angenommen, dass wir aus der Aussenwelt nur elektrische, chemische oder taktile Reize empfangen können.

Diese werden dann durch die Sinnesorgane in chemische oder elektrische Signale umgewandelt.

Das Gehirn, das nur diese Reize kennt soll dann – so sagt die Naturwissenschaft – daraus ein Bild der Realität formen.

Das "Bild der Welt" und die "wirkliche Welt" sollen dann weitgehend deckungsgleich sein.

 

Fälschlicherweise halten wir dann aber dieses BILD für die Wirklichkeit und nicht die Frequenzen aus denen es erst entstanden ist.

 (Nochmals, wir verwenden hier zum besseren Verständnis in dieser Metapher das Hilfsmittel "Frequenzen", obwohl auch "Frequenzen" nur ein Konstrukt und Denkwerkzeug des Beobachters selbst sind. Und bitte verwechseln sie nie ein Modell mit der Wirklichkeit. )

Unsere Sinne sind also der Fernseher im obigen Beispiel der erst "in sich" das Bild der Welt erzeugt.

 

"Da draussen" gibt es dann aber NUR FREQUENZEN, keine räumlichen Dinge.

Der Ort einer Welle ist unbestimmt, nicht lokalisierbar.

Raum ist nur eine „Anschauungsform des Geistes" nach Kant.

 

Das bedeutet, dass z.B. ein Stern der unseren Sinnen 4 Milliarden Lichtjahre entfernt erscheint, nicht wirklich soweit weg ist, sondern nur eine Frequenz besitzt die von der unseren so verschieden ist, dass unsere Sinne daraus eine solche Entfernung konstruieren, "sichtbar" werden lassen.

Um zu dem Stern zu reisen müssten wir also nur unsere Frequenz so ändern, dass wir in Resonanz mit den Schwingungen des Sterns kämen.

 

Jeder Fernseher erzeugt sein eignes Bild für sich selbst – aber immer gibt es eine gemeinsame Quelle, wenn Fernseher gleiche Bilder zeigen.

So gibt es auch bei Menschen die in einer gleichen Realität leben eine gemeinsame Empfangsfrequenz.

Und wie bei einem Fernseher können sie nur dann die gleichen Bilder sehen wenn sie auf dem gleichen Kanal sind.

Wenn sie in Resonanz miteinander sind.

Übereinstimmung erzeugt Resonanz.

 

Wenn wir unseren Frequenz-Kanal umschalten könnten, dann wären wir auf dem anderen Stern. Die als grosse Distanz wahrgenommene Entfernung entsteht nur durch die sehr verschiedene Frequenz.

 

Wenn ich bisher von Frequenzen, Wellen, Schwingungen gesprochen habe so war das vorwiegend physikalisch gemeint – aber nicht nur !

Denn Frequenzen sind ein Mass für Bewusstsein.

 

Bewusstsein ist Frequenz und Frequenz ist Bewusstsein.

(Obwohl "Frequenz"  nur eine Metapher ein Denkwerkzeug ist um Sachverhalte verständlicher zu machen)

 

Hier ist der Berührungspunkt von Bewusstseins-Religion und Wissenschaft.

 

Dinge (die aus Frequenzen bestehen) haben Bewusstsein und Bewusstsein manifestiert sich (für unsere Sinne) als Ding.

 

Ashayana Dean schreibt :

[Kommentare in eckigen Klammern von mir.]

 

Bewusstsein ist Energie

und

Energie ist bewusst

 

Wahre Wissenschaft hat einen spirituellen Kern.

Wahre Spiritualität hat ihr innewohnende Auslegungen und Erklärungen,

innerhalb der Energiegesetze, die die Manifestation der universalen Systeme bestimmen.

 

Realität  ist [entsteht durch] GEDANKEN KONSTRUKTION.

 

Die Kernsubstanz des Kosmos ist BEWUSSTSEIN.

[Bewusstsein ist alles was es gibt]

 

Gedanken sind ein Attribut des Bewusstseins - ein Filter, durch den das Bewusstsein sich selbst hinein in das Hologramm der Form manifestiert - also Gestalt annimmt.

 

[Materie, Gestalt  ist die Erscheinungsform von Wille, Vorstellungen, Absichten also Bewusstsein]

 

Nichts ist wirklich fest.

Alle Dinge sind aus Bewusstsein zusammengesetzt.

 

Ihre anscheinende Solidität wird durch die Beziehung zwischen dem Bewusstsein, das die Form beobachtet [Beobachter] und dem Bewusstsein, aus dem die Form gemacht ist [Beobachtetes] , bestimmt.

[Das Schichtenmodell von zuvor: - Beobachter und Beobachtetes. Dabei sind aber sowohl Beobachter wie Beobachtetes nur verschiedene Frequenzen. Die höhere Frequenz beobachtet die niedere und nimmt sie als  fest und  solide wahr]

 

Das menschliche Bewusstsein entsteht durch ein System von Dimensionalisationen.

[Setzt sich aus Dimensionen in Dimensionen oder Schichten in Schichten aus Bewusstsein zusammen]

 

Dieses System erstellt ein Rahmengerüst innerhalb dessen die Wechselbeziehungen des Bewusstseins [mit sich selbst, als Beobachter und Beobachtetes] stattfinden können.

 

Die menschliche Wahrnehmung von Festigkeit und Externalisation [der Vorgang einer nach Aussen-Stellung, oder Projektion] wird durch die Oszillations-Raten [Frequenzen] zwischen dimensionalisierten Bewusstseinseinheiten bestimmt.

 

Dimensionierte Bewusstseinseinheiten formen Energiefrequenzen, die in bestimmten Beziehungen zueinander existieren.

[Die Relation der einzelnen Frequenzen zueinander bestimmt die Beziehung]

 

Das menschliche Bewusstsein [Seele- Spirit] und die menschliche physische Form sind Frequenzmuster die durch dimensionalisierte Bewusstseinseinheiten geformt werden.

[Die aus verschiedenen Schichten oder Dimensionen von Bewusstsein bestehen]

 

Wir nehmen manifestierte Festigkeit und Solidität infolge der Beziehungen zwischen den Frequenzen des Bewusstseins, aus dem wir gemacht sind und dem "Vereinigten Feld Bewusster Energie" um uns herum, wahr.

 

Menschliche Wesen nehmen diejenigen Frequenzbänder als solid wahr, die ein Frequenzspektrum einer ganzen Dimension unterhalb der Frequenzen liegen, innerhalb derer das individuelle oder das kollektive Bewusstsein stationiert ist.

 

[Für den Beobachter eine Schicht darüber  erscheint die Schicht unterhalb der gegenwärtigen Bewusstseins-Schicht als solide ]

 

Der einzige Unterschied zwischen einem Gedanken und einem manifestierten Ding ist die höhere Frequenz des Bewusstseins des Beobachters.

[ Die höhere, bezw. niedere Schicht erzeugt die Unterschiede] 

 

Die manifestierte Realität ist Gedankenprojektion, die fest und externalisiert wird, durch die Beziehungen zwischen den Frequenzen unseres Aufmerksamkeitsfokus und den Frequenzen der projizierten Gedankenform.

[Alles ist Bewusstsein, das eine das Bewusstsein unseres Aufmerksamkeitsfokus, der Beobachter und das andere das Wahrgenommene - beides aber sind Frequenzen die in einer bestimmten Relation zueinander stehen]

 

Wir nehmen als Realität die Gedankenformen der kollektiven Massen auf eine Weise so wahr, als ob sie der innerhalb der Frequenzbänder lägen, die jetzt eine Dimension unterhalb der Frequenzen liegen innerhalb derer unser gegenwärtiger Fokus des kollektiven Bewusstseins stationiert ist.

 

Da die Realität ein Gedankenfeld ist, welches sich aus Einheiten von bewusster Wahrnehmung zusammensetzt, kann die Realität direkt durch Gedanken beeinflusst werden, da die Substanz von Gedanken und Realität die gleiche ist.

 

Der Schlüssel zur Meisterung unserer gegenwärtigen Realität und zur Wiederherstellung unseres Gesundheits-Imprints liegt im Verstehen der Tatsächlichkeit der Dimensionalisation, innerhalb derer unser Bewusstsein sich jetzt befindet.

 

Ashayana Dean in "Kathara 1":

 

Höheres Bewusstsein = höhere Frequenz.

 

Und da es immer nur um Bewusstseins-erweiterung oder –erhöhung geht, geht es auch immer nur um Frequenz-Erhöhung.

 

Es gibt Dinge und Wesen mit niederen Frequenzen – einem niederen Bewusstseinsniveau (Pflanzen,Tiere) – und so muss es auch solche mit einem höheren Bewusstseinsniveau geben.

 

Diese Wesen (Kanäle beim Fernseher) haben so hohe Frequenzen, dass sie für uns nicht wahrnehmbar sind.  (Unser gegenwärtiger "Fernseher" kann diese Frequenzen nicht mehr verarbeiten, obwohl das einst möglich war. Es gibt keine "Fernseh-Kanäle" für diese Frequenzen. )

 

Da wir diese Frequenzen gegenwärtig nicht wahrnehmen können, sind wir den Einflüssen aus diesen Ebenen unwissentlich völlig ausgeliefert. Ausgeliefert deswegen, weil höhere Frequenzen (Dimensionen) nicht unbedingt auch ein ethisches Verhalten bedingen.

Oder salopp ausgedrückt, es gibt auch gefallene Engel die mit den Gutwilligen und vor allem untereinander im Clinch liegen und deren Zankapfel gegenwärtig die Erde ist, was wieder mit gewissen kosmischen Zeitzyklen zu tun hat, wie Ashayana Dean  erklärt.

 

Hier liegt auch die wahre Ursache für die vielen Probleme der Menschheit, die jahrtausendelang in Unwissenheit über die wahren kosmischen Verhältnisse und die Rolle die sie darin spielt, gehalten wurde.

 

Die DNS (Des-oxy-ribo-nukleinsäure) als ein Empfangs und Sendeapparat für Frequenzen aller Art spielt dabei eine grosse Rolle.

(Der Physiker Dr.Popp hat z.B. nachgewiesen, das in der Zelle Photonen als Informationsträger wirken, und die DNS Licht enthält).

Alle Körperzellen werden aus der DNS aufgebaut. Verändere die DNS und du veränderst den Körper und das Gedankensystem.

Durch diese interdimensionalen Spiele, Kriege und Machtkämpfe wurden Blockaden in die menschliche DNS eingebaut die jetzt verhindern, dass wir höhere Frequenzen assimilieren können.

 

Da aber Frequenzen Energie sind, können sie auch wieder durch geeignete andere Energie-Frequenzen aufgelöst werden.

Und da Bewusstsein Energie ist kann geeignetes Bewusstsein in Form von Gedanken, Tönen, Formen ebenfalls zur Heilung eingesetzt werden.

 

Noch ein Einwand:

Wenn nun Zeit, nach Kant,  nur eine Anschauungsform des Geistes ist, wie können dann Frequenzen (die als Schwingungszahl pro Zeiteinheit definiert sind) eine grundlegende Eigenschaft unseres Geistes sein?

 

Die Antwort ist einfach, denn es geht hier nur um Relationen. Frequenz A schwingt 5 mal pro Sekunde und Frequenz B 10 mal pro Sekunde. Dann ist B doppelt so gross wie A,  die Relation ist 1:2,  die Zeiteinheit fällt bei diesem Vergleich heraus, es ist gleichgültig ob wir in Sekunden oder Stunden messen..

 Von Bedeutung ist nur das Verhältnis von A zu B. Es kommt nur darauf an in welcher Relation A zu B und zu vielen anderen Frequenzen steht.

 

Die Messeinheit (hier Zeit in Sekunden) spielt also keine Rolle. Das lässt sich natürlich erweitern, so könnte man Verhältnisse auch in Bauwerken oder Gemälden oder Tönen (Richard Wagner)  ausdrücken. Wahrscheinlich wurde das auch in der Vergangenheit getan.

Eine Idee liesse sich dann z.B. in drei Zahlen wie z.B.  212-318-702 ausdrücken. Eine höhere Physik könnte daraus wieder die Idee ableiten. Unsere Sinnesorgane tun genau das mit den Frequenzen der Objekte um uns herum.

*  *  *

 

Fazit:

Für unser gegenwärtiges Verständnis (als Denkmodell) besteht das ganze Universum (unsere Realität) nur aus Schwingungen und Frequenzen.

(Das ganze Universum also Aussenwelt und Innenwelt.

Die  Innenwelt  bestehend aus Gedanken, Gefühlen und Sinnesempfindungen ) 

 

Dieses Universum ist die Erscheinungsform unseres Willens, unserer Absichten, Entscheidungen, Betrachtungen, Wüschen und  Postulaten. Die Welt als Wille und Vorstellung.)

 

Unsere Sinnesorgane erschaffen aus diesen Frequenzen die wahrgenommene Wirklichkeit IN UNS, so wie ein Fernseher aus den Schwingungen die die  Antenne empfängt ein Bild produziert.

Raum und Zeit wird IN UNS produziert nach den Regeln der Dimension in der wir uns befinden.

(Der Mond wird in uns erschaffen, sobald wir unsere Aufmerksamkeit auf dieses morphische Feld  richten wollen)

 

Welches Bild wahrgenommen wird hängt von der  kulturell erworbenen Realität (dem Morphischen Feld) ab, je nach Bauart des Fernsehers. 

 

Das Bewusstsein des Wahrnehmer/Beobachters  ist eine Schicht oder Dimension höher als das Wahrgenommene/Beobachtete

Aber auch das Wahrnehmende kann seinerseits von der nächst höheren Schicht beobachtet werden und wird so zum Wahrgenommen.

 

Frequenzen sind untereinander durch mathematische Relationen verbunden.

Somit ist für unser gegenwärtiges Verständnis alles Existierende ein MATHEMATISCHES  KONSTRUKT aus verschiedenen Frequenzen und ihren Relationen untereinander.

 

Oder alles Existierende kann auch als ein Konstrukt aus  verschiedenen Bewusstseinsebenen verstanden werden, die durch mathematische Verhältnisse miteinander verbunden sind.

 

Bewusstsein ist durch seine  Frequenz bestimmt und Frequenzen stehen in mathematischen Relationen zueinander.

 

Diese Bewusstseinsebenen sind ineinander verschachtelt, die höhere Ebene enthält jeweils die darunter liegenden niederen Ebenen. Dies bildet eine unendliche Regression, eine Art Stufenleiter zur Quelle allen Seins.

 

Bewusstseinsebenen oder Dimensionen werden durch Willensakte (Postulate) erschaffen. Dies ergibt die morphischen Felder. Dabei ist jeweils die niedere Ebene durch die Postulate (Absichten, Ziele) der höheren Ebenen begrenzt.

 

*  *  *

 

Und diese mathematischen Relationen sind  ein möglicher Zugang um unser Universum zu ändern und unser Bewusstsein zu erweitern und Heilung zu bewirken.

 

Ohne diese Zusammenhänge klar zu verstehen arbeitet die Radionik mit diesen Zahlenverhältnissen.

 

Ein Radionikgerät besteht aus mehren Knöpfen mit den Zahlen von Null bis Neun und einer Reibeplatte.

Man legt ein Objekt (z.B. Arzneimittel oder homöopathische Potenz) dessen Frequenz man bestimmen will in eine Schale im Gerät. Dann verändert man solange die Stellung der Knöpfe bis man auf der Reibeplatte beim Darüberfahren mit dem Finger einen Widerstand spürt. Die dann eingestellte Frequenz ist dann die Frequenz des Mittels.

Wahrscheinlich ist das nur ein sehr grober Zugang zu Frequenzbestimmung. Denn ein Mittel wird sich nicht nur aus einer Frequenz zusammensetzen sondern mehre Frequenzen werden in Relation zueinander stehen. Immerhin sollen damit manchmal spektakuläre Erfolge erzielt worden sein.

 

Von einem Therapeuten der Reinkarnationstherapie wurde mir folgendes berichtet:

Er fand heraus, dass die Erinnerung an gewisse traumatische Erlebnisse oder Implantate aus früheren Leben durch mathematische Zahlenfolgen verschlossen waren. War der richtige Zahlencode gefunden war es auf einmal möglich das Ereignis bewusst zu machen und so auszulöschen. Der erste Zahlencode war aber noch gelegentlich durch einen weiteren Code geschützt, der erst zugänglich war, nachdem der erste Code gefunden wurde. Auch hätte es ganze Systeme von Schutzmechanismen und Fallen gegeben, um zum wirklich auslöschenden Ereignis zu kommen.

 

Zu diesem Thema gehören auch die Solfegio Frequenzen.

"Bei den Solfeggio Frequenzen handelt es sich um eine Sechstonleiter. welche bereits im frühen Mittelalter musikalisch zur Intonierung heiliger Gesänge Verwendung fanden. So bei den Gregorianischen Sprechgesängen, wobei man schon damals stark bewusstseinsentfaltende Effekte feststellte. Vielleicht war dies mit ein Grund warum die katholische Kirche das Wissen um die heilsamen Frequenzen nicht unterm Volk verbreitete, sondern im Gegenteil über Jahrhunderte unter Verschluss hielt. Es ist Dr. Len Horowitz zu verdanken, das diese heilenden Frequenzen, wieder das Licht erblickten, und unserer Heilung dienen können. Ein wichtiges Kriterium, bei der Anwendung dieser sechs Noten besteht darin, das alle ihre Basiswerte, und sämtliche Oktavenwerte bei der Theosophischen Reduktion (mathematische Rechenoperation die aus der KABBALA bekannt ist), stets die Quersumme 3, 6, oder 9 ergeben

[]

So soll die SOLFEGGIO Note namens MI mit der Frequenz von 528 Hertz (Liebesfreqenz) in der modernen Molekularbiologie als Reparaturfrequenz für beschädigte DNA-Stränge Verwendung finden (A. Davidson: The Royal R. Rife Report, Borderline Sciences 1988 und das Buch von Dr. Joseph Poleo und Dr. Leonard Horowitz Healing Codes for the Biological Apocalypse).

[]

Die Noten der heutigen Musik weisen hingegen andere Frequenzen auf. Die Note C beispielsweise hat 512 Hz, dies gilt als ‘korrekte' Frequenz in musikwissenschaftlicher Hinsicht.

 

 <http://www.alleinklang.tv/themen/naturheilkunde/die-solfeggio-frequenzen-heilende-klaenge.html>

 <http://www.alleinklang.tv/themen/naturheilkunde/die-solfeggio-frequenzen-heilende-klaenge.html>

 <http://www.alleinklang.tv/themen/naturheilkunde/die-solfeggio-frequenzen-heilende-klaenge.html>

 

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Das Innere Selbstbild bestimmt !

 

Wie siehst Du Dich selbst? Was glaubst Du in Deinem tiefsten Innersten was Du für ein Mensch bist?

(Nicht wie Du vielleicht sein möchtest, oder so wie Du Dich nach aussen hin darstellen willst)

 

Bist Du ein wertvoller Mensch, oder "der letzte Dreck" um es drastisch zu formulieren?

Bist Du schuldig und verdienst deswegen Strafe ?

Bestrafst Du Dich sogar unbewusst, weil ein schlechter Mensch doch Strafe verdient - indem er allerlei Unangenehmes und Widriges erlebt??

 Bist Du ein erfolgreicher Mensch oder eher erfolglos und ein Versager?

 

Siehst Du Dich als materiellen Körper der einmal sterben wird, wonach dann "Nichts" sein wird?

Oder als biologisches Wesen, das durch seine Gene determiniert wird und völlig von seiner Veranlagung bestimmt wird ?

 

Dieses Innere Selbstbild - so wie Du Dich ganz ehrlich im tiefsten Inneren siehst - prägt Dein Verhalten.

Du BIST zwar nicht so, aber weil Du glaubst Du wärest so,  so wirst Du das erleben was Du von Dir glaubst.

 

Du BiST nicht so, weil Du in Deinem Kern ein göttliches Wesen bist, aber Dein Spiel (ein degeneriertes Spiel !) besteht darin  diese Deine Rolle angenommen zu haben - meistes durch Unwissenheit und Übereinstimmung mit Deiner Umwelt.

 

LRH schreibt dazu in den Phönix Lectures S.36:

 

„Betrachtungen rangieren über dem Gefüge und den Vorgängen von Raum, Energie und Zeit"

 

Damit ist gemeint, daß eine Idee oder eine Ansicht grundsätzlich dem Raum, der Zeit oder den organisierten Formen übergeordnet ist.

[Den Vorgängen von Raum, Zeit, Energie und damit der eigenen persönlichen Realität, dem Alltag, der aus solchen Vorgängen besteht)

 

 Man versteht darunter, daß Raum, Energie und Zeit selbst weitverbreitete Betrachtungen sind, über die Übereinstimmung erzielt ist. Die Tatsache, daß so viele miteinander ein Einverständnis haben, läßt die Dinge wie Raum, Energie und Zeit zu einer Realität werden. Damit sind sie das Produkt von Betrachtungen, über die allgemeine Übereinstimmung besteht.

 

Die Aspekte der Existenz, wie sie von der Ebene des menschlichen Wesens aus betrachtet werden, sind in Wirklichkeit der höher geordneten Wahrheit entgegengesetzt. Denn das menschliche Denken basiert auf der sekundären Betrachtung, daß die Gefüge und die Vorgänge von Raum, Energie und Zeit real sind, und daß die eigenen, persönlichen Betrachtungen weniger wert sind, als Raum, Energie und Zeit.

('Es spielt keine Rolle was Du denkst, dadurch ändert sich nichts')

 

Das ist eine Umkehrung dessen, wie es tatsächlich ist. Diese Mechaniken (die Gefüge von und Vorgänge in Raum, Energie, Zeit, Formen, Gegenständen und deren Kombination) haben gegenüber dem Menschen eine Vorrangstellung eingenommen. Sie sind somit wichtiger geworden als Betrachtungen selbst. Dadurch wurden die Fähigkeiten des Menschen überwältigt. Er ist unfähig, sich innerhalb des Rahmens dieser Mechaniken frei zu bewegen. Der Mensch vertritt damit unbewußt einen umgekehrten Gesichtspunkt.

 

Während die Betrachtungen, die er täglich macht, das eigentliche Verursachen von Raum, Energie, Zeit und Form bewirken, unternimmt er nichts, um diese seine grundsätzlichen Betrachtungen zu ändern. Er wertet sich deshalb selbst ab, indem er Raum, Energie, Zeit und Form einer anderen Verursachung zuschreibt. Obwohl er selbst daran beteiligt war, diese Dinge zu erschaffen, mißt er ihnen solche Kraft und solchen Wert bei, daß seine eigenen Betrachtungen dadurch Raum, Energie und Form untergeordnet werden. Folglich kann er das Universum, in er sich befindet, nicht mehr verändern.

 

Die persönliche Freiheit eines Individuums beruht darauf, daß es seine eigenen Betrachtungen frei ändern kann, die es über Raum, Energie und Form des Lebens und über seine einzelnen Rollen die es darin spielt, gemacht hat. Wenn es seine Ansicht darüber nicht ändern kann, so wird es sich fixieren und sich innerhalb der Hindernisse (wie denen des physikalischen Universums), die es sich selbst geschaffen hat, versklaven. Man kann somit erkennen, wie sich der Mensch durch seine selbstgeschaffenen Hindernisse versklavt hat.

Er erschafft diese Hindernisse selbst, oder er gerät in ein Einverständnis mit Dingen, die diese Hindernisse zur Wirklichkeit werden lassen.

LRH

 

Welche Betrachtungen hast Du also von Dir selbst , die dein Leben gestalten?

 

 Dein Innerstes Selbstbild - das was Du von  Dir als Wesen glaubst - 

das  ist DIE KERN-Betrachtung die Dein Leben bestimmt.

 

Siehst Du Dich also als materielles Wesen, als Körper der einmal vergehen wird, ausgeliefert den Aufgaben und Widrigkeiten  des täglichen Lebens?

Oder siehst Du Dich als ewige Seele die durch ihre Betrachtungen Materie, Energie, Zeit und Raum und damit ihre Umwelt gestalten kann?

Siehst Du Dich als Mensch der spirituelle Erfahrungen machen möchte, oder als spirituelles Wesen, das menschliche Erfahrungen machen möchte?

Siehst Du Dich als Beobachter Deiner Welt oder bist Du als Körper in ihre Angelegenheiten verwickelt?

Bist Du ein Opfer widriger Umstände die immer wieder auf Dich zukommen oder ein Wesen das auf Grund der göttlichen Willensfreiheit seine Umwelt gestalten kann wie es will?

 

Das sind nur einige Beispiele, aber was  sind genau DEINE Betrachtungen diesbezüglich?

 

Solche  Betrachtungen bestimmen Dein Leben.

Denn Betrachtungen rangieren über den Mechaniken von Raum,, Zeit, Energie und damit über der erfahrenen eigenen Realität.

 

Die erfahrene Realität ist die Erscheinungsform der eigenen  Betrachtungen!

 

Wer also  glaubst Du  bist Du wirklich?

Was glaubst Du wirklich von Dir?

Da musst Du bohren !

Wenn Dir das noch nicht gelingt, dann arbeite daran !!

 

Dazu wieder LRH (freie Übersetzung):

 

Also scheint es sehr einfach zu sein. Man müsste ein Individuum nur  dazu bringen seine Überzeugungen zu ändern und alles wäre in Ordnung.  Aber so einfach ist es nicht. So funktioniert es nicht. Das Prinzip ist hier: Bringe ein Individuum in intensive Kommunikation mit etwas und erst dann wenn es seine Furcht davor verloren hat, wenn es nicht länger davor zurückweicht, dann zeige ihm, dass es seine Meinung darüber ändern kann.

 

Aber bevor man jemand sich durch seine Blindheit, seine Unrealität bezüglich etwas mit dem er in Übereinstimmung ist, hindurch gebracht hat  arbeitet er GEGEN sich selbst. Er bekämpft seine eigenen Überzeugungen. Er hat damit übereingestimmt, dass da eine Mauer ist, deswegen ist da eine Mauer - und nun bekämpft er seine eigene Überzeugung, dass da eine Mauer ist, indem er sagt, dass da keine Mauer ist. Er bekämpft seine eigenen Postulate, deswegen sind sie sehr schwach.  Weil die Mauer DA ist - das ist sein Postulat. Und nun versucht er ohne dieses Postulat aufzulösen, seine Meinung zu ändern und sagt: " Da gibt es keine Mauer, da gibt es keine Mauer, da gibt es keine Mauer…".  Und dann gibt es die Mauer doch. OK.

 

So ist also der Zustand in dem wir den Menschen finden. Er hat damit übereingestimmt dass da ein Physikalisches Universum ist, und nachdem er damit übereingestimmt hat,  tut ihm das leid und er möchte seine Meinung darüber ändern. Aber seine Meinung darüber zu ändern würde ihn ins Unrecht setzen.

Ein Wesen, das bereits gesagt hat, dass da etwas ist,  würde wenn es - ohne sein erstes Postulat zu ändern - nun sagen, würde dass da nichts ist, dieses Wesen würde sich ins Unrecht setzen bevor  es Recht gehabt hätte. Und wenn man Unrecht hat funktionieren die Postulate nicht.

LRH

 

Daraus kann man erkennen:

 

Solange Du Dich selbst als materiellen Körper (und nicht als Erscheinungsform Deiner Betrachtungen) siehst kannst Du nicht verstehen, dass Gedanken heilen oder krankmachen können.

Die erste Überzeugung ist, ich bin Materie. Die zweite von Dir jetzt gewollte Überzeugung ist, ich will durch ändern meiner Überzeugungen meine Krankheit heilen. Sie kann nicht funktionieren, denn wie sollen flüchtige Gedanken die stabile Materie beeinflussen können?  Das ist unglaubwürdig, so kann man nicht an die Verwirklichung des Postulats glauben.

 

Zuerst müsstest Du deshalb das erste Postulat, die erste Überzeugung - ich bin ein materieller Körper - auflösen und erkennen wer Du wirklich bist.

 

Du bist nicht das Klavier sondern der Klavierspieler. Du bist nicht das Gehirn, das Gehirn ist nur das Klavier auf dem Du als Klavierspieler die Melodie Deines Lebens spielen möchtest, weil Du  das einmal SO WOLLTEST. Es ist dann auch klar, dass wenn das Klavier/Gehirn beschädigt wird,  es auch keine reinen Töne/Wahrnehmungen mehr hervorbringen kann. Oder dass man durch Manipulationen am Klavier/Gehirn die Melodie/Wahrnehmung ändern kann. Aber deswegen darf man doch das Klavier/Gehirn nicht mit dem Klavierspieler/Wesen gleichsetzen.

 

Solange Du Dich als schuldigen Sünder siehst, kannst Du nicht an die Möglichkeit einer Heilung glauben, denn zuvor musst Du doch Deine Strafe bekommen - so ist Deine Überzeugung..

Um da heraus zu kommen  musst Du Dich zuerst als göttliches Wesen, als Beobachter sehen, der nicht das Beobachte ist. Als Wesen das in ein Spiel hineingegangen ist und sich darin verloren hat und Dich nicht sehen als schlechter Mensch der Strafe verdient.

Von diesem Standpunkt aus kannst Du dann - erst dann - erkennen, dass es keine Schuld und keine Sühne gibt, sondern höchstens Folgen eigener Postulate, die man SELBST einmal gewollt hat. 

 

Betrachtungen und Überzeugungen gestalten Deine Welt, bestimmen was Du erlebst.

Die Welt die Du erlebst ist der genaue - der ganz genaue - Spiegel Deiner Betrachtungen und Überzeugungen von Dir selbst.

 

Daraus ergibt sich aber auch, dass wir keine Angst vor der Zukunft haben sollten, denn wir bekommen genau das -GENAU DAS UND NICHTS ANDERES -  was wir haben wollten. Wie haben nie etwas anderes bekommen, Die Welt die wir erleben ist das genaue Spiegelbild dessen was wir haben wollten.

 

Deswegen ist es wichtig  widrige Verhältnisse die man erfährt nicht äusseren Umständen zuzuschreiben, sondern die Verantwortung dafür zu übernehmen und zu erkennen, dass man das selbst einmal gewollt hat.

 

Deswegen ist es auch so wichtig, das eigene Wollen zu erforschen und bewusst zu machen.

 

Die Frage bei widrigen Umständen muss also lauten : Warum will ich das (wollte ich das ) , was ich jetzt ablehne?

Nun, ein Baby hat zunächst keinen eigenen Willen und übernimmt im allgemeinen den Willen und die Überzeugungen aus einer Umgebung.

Aber das sind oft nicht die eigenen Überzeugungen, der eigene Wille.

Also gilt es zu erforschen, was mein eigener Wille ist und was ein  anderer Wille sein könnte den ich von meiner Umgebung übernommen habe,.

Denn wenn ich den Willen meiner Umgebung unwissentlich zu meinem eigenen mache bekomme ich nicht das was ich eigentlich  wollte, sondern das was meine Umgebung wollte.

 

Die theoretische Einsicht und das Verstehen dieser Gedanken ist nur der  notwendige erste Schritt.

Es gilt sie zu verinnerlichen, zur eigenen Wirklichkeit werden zu lassen indem man ihnen immer wieder Nahrung durch Aufmerksamkeit zukommen lässt, ihnen  Bewusstheit schenkt bis hin zu einer  wahren Selbstrealisation. Dazu auch die folgenden Zeilen:

 

Das Wahrnehmende.

Wer bist Du?

 

Du bist das r Wahrnehmende, das wahrnehmen will.

 

Nur das existiert für dich, was du wahrnehmen kannst.

 

Deine Umwelt ist nur da, wenn du sie wahrnehmen kannst.

 

Dein Körper wird von dir wahrgenommen, sonst wüsstest du nichts von ihm.

 

Deine Gedanken werden ebenfalls von dir nur wahrgenommen.

 

Deine Gefühle musst du wahrnehmen, sonst gibt es sie nicht.

 

Diese Zeilen existieren für dich nur, weil du sie wahrnehmen kannst.

 

Alles was für dich existiert, deine ganze Welt, ist nur da wenn du sie wahrnehmen kannst.

Und wenn Du der Ansicht bist, dass auch ohne Dich eine objektive ,materielle Welt existiert, so ist auch das ein Gedanke denn du zuvor wahrgenommen hast.

 

Und so musst du all deine eventuellen Entgegnung gegen diesen Gedanken zuerst wahrnehmen

Wenn du also einmal all das beiseite legst, was man dir so über die Welt beigebracht hat und dem du zugestimmt hast, dann kannst du erkennen, das vor all dem als der erste Akt Wahrnehmung steht.

 

Wer bist du also zu allererst, bevor du dich in die Interpretation deiner Wahrnehmungen stürzt?

 

1. Du bist das Wahrnehmende.

Da du das Wahrnehmende bist, kannst du nicht das Wahrgenommene sein

Du bist nicht das Beobachtete, wie z.B. Dein Körper, den du beobachten kannst, du bist der Beobachter deines Körpers.

 

2. Du willst wahrnehmen

Du willst wahrnehmen und erschaffst Dir so eine Realität.

Das Wahrnehmende WILL ein Spiel haben, um so etwas wahrnehmen zu können.

(Jedes Spiel ist besser als kein Spiel.)

 

So erschaffst Dir ein Spielfeld aus Raum und Zeit.

 

Das Wahrnehmende WILL etwas wissen/wahrnehmen (Postulat= bekannt sein) und kreiert so eine Welt, die es dann wahrnehmen kann (Ergebnis=Wissen).

"Alles was ist"  als WILLE (Postulate) und VORSTELLUNG ( die so entstandene Realität), nach Schopenhauer.

 

Das Wahrgenommene, deine Realität, deine ganze äussere und innere Welt ist WISSEN, nach Trom

Das sogenannte Unbewusste ist Wahrgenommenes von dem der Wahrnehmer beschlossen hat es nicht mehr wahrnehmen zu wollen (Nicht-Wissen) . Er hat dies getan, anstatt die Kreation richtigerweise zu diskreieren (Postulat =Nicht Bekannt sein), was sie völlig zum Verschwinden gebracht hätte( Kein Unbewusstes mehr).

 

Warum und wozu diese Ideen?

 

Du lebst im morphischen Feld deiner Matrix, die  aus Absichten, Zielen, Wünschen entsteht..

 So wird die Erscheinungsform deiner Realität erschaffen -----  durch ihre Absichten.

Das ist der Schlüssel zum Verständnis deiner Selbst und der Welt.

(morphisch = gestalterzeugend)

 

Das Problem ist, dass diese Ziele, Wünsche, Absichten meistens nicht deine Ziele, Wünsche Absichten sind, sondern aus fremden Quellen stammen, denen du  durch Überwältigung oder aus Unwissen (wie bei einem Kleinkind z.B.) zugestimmt hast,  und sie so zu deinen eigenen gemacht hast.

 

Wenn du das noch nicht so  genau erkennen kannst, dann frage dich:

 Warum tun wir alle diese im Grunde überflüssigen Aktionen, die uns wenig Freude bereiten?

Warum lassen wir uns immer wieder verleiten Dinge zu tun, die wir hinterher bereuen?

Warum diese Sachzwänge, die uns immer weniger Freiheit und Raum für eigene Initiative lassen? 

Was ist aus unseren Jugend-Träumen von einem wundervollen Leben geworden?

Warum gelingt es uns nicht unsere guten Vorsätze und Absichten zu verwirklichen?

 

Innerhalb dieses Matrix Feldes haben wir einige Freiheiten, die uns die Illusion eines freien Willens vorgauklen. Aber wen wir ausbrechen wollen, stossen wir an ihre Grenzen, so wie ein Fisch der sein Aquarium verlassen will. Bleibt er aber gehorsam und unwissend im Aquarium, so kann er - in dessen Grenzen - in relativer Ruhe  leben, ist aber völlig abhängig vom Willen des Aquariumsbesitzers abhängig.

 

Wenn Fakten die Erscheinungsform von Absichten sind, dann gilt auch das umgekehrte. Man kann aus Fakten, Geschehnissen, Ereignissen auf die zugrunde liegenden Absichten, die die Matrix konstruieren schliessen. Das gilt für jeden einzelnen und für die ganze Gesellschaft. Wenn also eine ganze Gesellschaft oder auch der einzelne immer wieder Unerwünschtes erlebt, was sind die dahinter liegenden Absichten?

Aus welchen Absichten setzt sich die Matrix zusammen?

 

Der Behälter und Erzeuger dieser fremden Matrix ist der Mind. Du lebst und atmest im morphischen Feld dieser MATRIX. "Die Matrix ist überall" sagt Morpheus zu Neo im Film "Die Matrix reloaded" .

Warum? Weil du nur durch das Filter deines Minds sehen kannst.

Du kannst der Matrix  nur entkommen und völlige Freiheit über dich selbst und deine Umwelt erlangen indem du ihre Konstruktion aus fremden Zielen, Wünschen und Absichten erkennst.

 

Der Mensch ist deshalb ein  Wesen das nicht sein eigenes Leben lebt, sondern vorwiegend das Leben anderer.. "Sein wie alle anderen", " political correctness",  sich anpassen ist das Motto.

Innere Unzufriedenheit, Lethargie, "alltägliche Trance", Stress  ist die Folge.

 

Wenn dein Auto kaputt ist gibt es die Werkstatt um es zu reparieren. Dort ist ein Techniker, der weiss wie  Autos funktionieren und so den Fehler lokalisieren kann.

Deinen Mind musst du selbst reparieren, da gibt es keinen Techniker und wenig Informationen darüber wie er funktioniert.

Deswegen - wenn du willst - ist es nötig den Mind und seine Anatomie zu verstehen. Erst dann wird es möglich Fehler zu lokalisieren. Es gibt keinen Techniker, der das für dich erledigen kann. Nur du kennst deinen Mind, nur du kannst ihn reparieren.

 

Die Idee ist also , sich selbst wie Münchhausen an den Haaren aus dem Sumpf zu ziehen.

Dazu gibt es Hilfsmittel, aber tun muss man es selbst.

 

Das Ziel ist völlige Kontrolle über sich selbst und seine Umwelt zu erlangen. Und dies ohne  die Rechte Anderer zu verletzen oder sie zu manipulieren, sondern im Gegenteil sie zu fördern, wenn es sich ergibt.

Das ist, was Freiheit ist. 

Das ist, was du als freies göttliche Seele im Grunde willst und immer wolltest.

 

Das Wort "Kontrolle" ist meistens negativ besetzt. "Oh nein, ich will keine Kontrolle", ich will spontan handeln. Aber wer bestimmt, wenn du spontan handelst? Du selbst oder unerkannte Absichten der Matrix die die die Illusion von Freiheit innerhalb deiner  Realität  erzeugen? Du meinst wahrscheinlich du wärest es selbst, aber das ist unwahrscheinlich, ausser du hast die Tricks der Matrix erkannt und  bist dir deiner selbst und deiner echten Motive seeehr bewusst.

 

Da gibt es eine schöne Geschichte die dies illustriert. Ein übler Räuber kam einst zu einem indischen Weisen und fragte ihn, ob er ihn befähigen könne  ein unbesiegbares Schwert schmieden, mit dem er alle seine Feinde besiegen könne.

Der Weise sagte, dass das durchaus möglich sei, aber der Räuber müsse zuerst eine lange Ausbildung bei ihm durchlaufen. Erst dann sei er fähig ein solches Schwert zu schmieden.

Der Räuber sagte zu und verbrachte lange Jahre mit Studium und Training. Danach konnte er sein unbesiegbares Schwert schmieden.

Aber da er inzwischen ein anderer Mensch geworden war. brauchte er es nicht mehr. 

So hat jemand der völlige Kontrolle über sich selbst gewonnen hat kein Interesse mehr daran andere zu kontrollieren.

 

Wenn du dich wirklich selbst befreien willst musst du den ganzen Müll aus deinem Denken als unwichtig erkennen und dich auf die Grundlagen unserer Existenz besinnen. All diese überflüssigen Absichten, Verpflichtungen, Gewohnheiten, von anderen erwarteten Reaktionen, Tabus  sind nur die klebrigen Fänge der Matrix, die dich wieder in ihr Netz ziehen will. Und all diese Arbeit  muss geschehen ohne andere zu verletzen, ohne ihr Unverständnis herauszufordern, ohne (eigenen und fremden) Widerstand, denn dies würde dich wieder in ein Spiel verwickeln und damit in die Matrix zurückführen.

Nur ein starkes Verlangen nach mehr Freiheit (und die Erkenntnis deiner Grenzen) wird dich das ertragen lassen.

 

Aber da du im Grunde nicht die Matrix bist sondern dich nur fälschlicherweise mit ihr identifiziert hast, kann eben die Aufhebung der Identifikation mit ihr dich wieder befreien. Das gelingt durch eine bewusste Trennung zwischen Beobachter und Beobachtetem,  statt Identifikation mit dem Beobachteten und dem Mind der das Beobachtet erzeugt.

 

 

 

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Praktische Anwendungen:

Den Standpunkt ändern

 

Normalerweise nimmt man vom Mittelpunkt des Kopfes aus wahr.

Nun ändere diesen Standpunkt, nimm einen anderen Wahrnehmungspunkt ein.

Nimm von einer beliebigen Stelle des Raumes um dich herum wahr.

 

Du bist an einem andern Wahrnehmungspunkt und nimmst von dort aus wahr.

 

Sieh von dort deinen Körper.

Erkenne so, dass du nicht dein Körper bist, sondern dass der Körper nur etwas ist, was du wahrnimmst.

 

Erkenne, wie du von dort aus dein Köpervehikel steuern kannst.

 

Bisher hast du immer deinen Körper benötigt um deine Realität im Raum zu verändern, indem du von einer Stelle zu einer anderen MIT deinem Körper gingst, um von dort aus, vom Mittelpunkt des Kopfes aus, dann wahrzunehmen.

Das muss nicht so sein.

 

Du kannst dich in deiner Realität auch ohne Körper bewegen.

Verändere einfach den Punkt von dem aus du wahrnimmst.

„Geh“ dorthin wo du sein möchtest und lass das Körpervehikel an der vorigen Stelle zurück.

 

Aber all das sind nur Veränderungen des Standpunkts im physischen.

Wichtiger sind Veränderung des Standpunktes in bezug auf deine Überzeugungen.

Diese nämlich bestimmen Deine Realität, die Welt im Innen und Aussen in der du lebst.

 

Was also ist dein Standpunkt? Identifizierst du dich mit dem Körper indem du denkst „ich bin ein Körper“ oder bist du das Wahrnehmende, das einen Körper beobachtet?

 

Es kommt nur auf den Standpunkt an, und der wird durch deine Überzeugungen bestimmt.

So kannst du den Standpunkt deines eigenen Lehrers einnehmen und zwischen einem Lehrer und Schüler Standpunkt wechseln, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.

(Am besten schriftlich, Du wirst erstaunt sein, was du vor ein paarTagen oder Wochen so von dir gegeben hast)

Oder zwischen einem Therapeuten und Klienten Standpunkt, um deine Probleme zu lösen.

Es ist möglich diese Standpunkte oder Rollen soweit so auszubauen, dass man nicht mehr von äusseren Quellen abhängig ist.

Denn du selbst bist dein bester Lehrer, eigentlich weisst Du in deinem tiefsten Inneren alles, auch die Antwort auf deine brennendsten Probleme.

Mach Dir also zuerst eine Liste in der alles steht was du von deinem Therapeuten erwarten würdest, dass er dich fragt.

Dann geh in die Rolle des Klienten und beantworte die Fragen so gut du kannst.  Wenn du das Gefühl hast, dass dein Therapeut eine neue Frage stellen sollte, geh wieder in die Rolle des Therapeuten.

(Und wieder meine Empfehlung, bitte alles schriftlich. Du solltest die Dinge durch schreiben aus dir herausstellen.) 

 

So kann man Selbstsicherheit und Unabhängigkeit gewinnen.

Aber Vorsicht: Standpunkte können sich so verhärten, dass das Innere Wesen „kristalliert“ wie es Ouspensky formuliert. Deswegen ist es wichtig immer offen zu bleiben, andere Standpunkt zuzulassen und die Relativität alles unseres Wissens zu berücksichtigen.

 

Um „offen“ zu bleiben ist es wichtig Standpunkte und Überzeugungen als solche zu erkennen. Dies sind momentane Wahrheiten die jederzeit durch etwas Besseres ersetzt oder erweitert werden können.

Dies gilt nun vor allem und ganz besonders für die gegenwärtig in einem vorherrschenden Überzeugungen.

 

Die Frage ist also, was sind meine Überzeugungen?

Was glaube ich wirklich?

Und

Was hat eine solche Überzeugung für Folgen?

Wie kann ich das gegebenenfalls ändern?

 

Wie kommen Überzeugungen überhaupt zu Stande?

Wenn du nun glaubst dies geschehe durch logisches Denken, so muss ich dich enttäuschen.

Überzeugungen entstehen vorwiegend durch WIEDERHOLUNG !

 

Immer wieder der gleichen Behauptung seiner Umgebung ausgesetzt fängt man an diese für wahr zu halten.

Was alle sagen oder glauben MUSS doch richtig sein.

Es ist auch bequemer der Herde zu folgen, als als Aussenseiter eigene Gedanken zu haben

So ähnlich wie „Führer befiel und wir folgen dir“. Oder „Wollt ihr den totalen Krieg?“ und alle brüllen „Ja“. Oder moderner man will nicht "out" sein.

 

Aber zurück zum Ausgangspunkt dieses Artikels.

 

Welche Überzeugungen bewirken, dass ich nur vom Mittelpunkt meines Kopfes aus wahrnehme?

 

Möglicherweise ist man erst in diesen Zustand gekommen, weil es sinnvoll erschien als Wesen das sich seine eigene Realität erschuf und einen Handlungsmittelpunkt als Körpervehikel benötigte sich auch in diesem Mittelpunkt zu etablieren.

Und weil es bequem erschien blieb man dabei und vergaß, dass es auch anders geht.

 

Und jetzt hat man durch stete Wiederholung der Umgebung „gelernt“, dass man ein Körper ist und nur durch die Sinne eine sogenannte objektive Welt wahrnehmen kann.

 

 

Eine andere Anwendung wäre es erwünschte Frequenzen bewusst in dich hereinzuholen.

" Fällt dir manchmal die Decke auf den Kopf" , weil du dich zu viel in geschlossenen Räumen aufhalten musst?

Dann hole dir die Freqeunz von mehr Raum in dich hinein. Geh ins Freie schau den blauen Himmel an und stell Dir vor wie du ihn in dich hinein holst. Schliesslich ist der blaue Himmel auch nur eine spezielle Art von Frequenz.

 

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Die Zeit

 

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht was "Zeit" ist?

 

Kann man überhaupt etwas darüber wissen, da Zeit einfach etwas "Gegebenes" ist, eine Grundlage unserer Existenz, die man einfach so hinnehmen muss?

 

Nun ich meine, dass es schon Vorstellungen über die Natur der Zeit gibt und das man diese einmal untersuchen sollte.

Was also sind die verschiedenen denkbaren Vorstellungen über die   Zeit?

 

Da gibt es die allgemein übliche Einteilung in Vergangenheit; Gegenwart und Zukunft.

Danach ist das Vergangene nicht mehr wirklich da, nur noch als Aufzeichnung oder Erinnerung. Einzig real ist das Gegenwärtige. Und das Zukünftige ergibt sich durch Fortbestand oder Weiterentwicklung nach kausalen Ursache-Wirkungsgesetzen aus Vergangenheit und Zukunft.

Man kann sich das dann als eine Zeitlinie vorstellen, die von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft führt.

 

Was in der Zukunft geschieht ist demnach mehr oder weniger offen. Weniger offen, weil nach Ursache und Wirkung gewisse Ereignisse geschehen müssen. Mehr offen, weil es einen freien, wenn auch sehr eingeschränkten, Freien Willen geben sollte.

Was aber ist dann mit Prophezeiungen, Präkognition?

 

Deshalb möchte ich hier  ein wenig über Voraussagen, Prophezeiungen und allgemein über die Zeit nachdenken.

 

Zuerst will ich von einem Geschehnis berichten, das mir hier wichtig erscheint.

Mit achtzehn Jahren hatte ich einen lebhaften Traum, den ich mir notiert hatte, obwohl ich das sonst nicht tat.

Ich sah einen Mann bis zum Hals in ein Bärenfell gekleidet auf einem roten Hintergrund, sehr deutlich und dann gab es da einen Namen: Nils

Aussserdem gab es noch weitere Einzelheiten

Zwanzig Jahre später war ich auf einem Kurs in Kopenhagen, auf dem ein Mädchen war, dass mir gut gefiel. Leider hatte sie einen Freund und er hiess, ratet Mal, Nils.

Ausserdem gab es ein Buch dessen Umschlag einen Mann in einem Bärenfell auf einem roten Hintergrund zeigte, genau wie in meinem Traum.

Auch die anderen Einzelheiten stimmten mit dem Traum überein.

 

Als ich den Kurs verlies und heimfahren wollte ging ich an einer Buchhandlung vorbei wo mein Blick auf ein Buch fiel : „An Experiment with Time“ von J.W.Dunne.

Das Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil berichtet der Autor von zahlreichen Erlebnissen, von denen er genaue Einzelheiten träumte bevor sie stattfanden.

So hatte er z.B. einen Traum in dem er sah wie eine Insel mit einem Vulkan darauf explodierte, später erfuhr er von der Explosion des Krakatoa.

 

(Er träumte es habe 4.000 Todesopfer gegeben, die richtige Zahl war aber 40.000. Nun konnte er sich erinnern, dass er als er die Nachricht über die Anzahl der Todesopfer in der Zeitung las, beim flüchtigen Lesen der Meinung gewesen sei, es wären 4.000 gewesen.

Dies zeigt, dass seine Vorausschau sich nicht auf das tatsächliche Ereignis, sondern auf die Nachricht in der Zeitung bezog.)

 

Der erste Teil des obenerwähnten Buches enthält noch zahlreiche Vorausschauungen oder Prä-Präsentationen wie Dunne  es nennt,  in denen er  seine persönlichen Erfahrungen oder Träume aufgezeichnet hat.

 

Nach der Lektüre dieser Erfahrungen von Dunne und meiner eigenen  scheint es sinnvoll sich Gedanken über dieses Phänomen zu machen.

Liegt die Zukunft wirklich bereits fest?

 

Und zwar nicht nur einzelne Ereignisse, sondern in allen Einzelheiten. Das ist wichtig.

Denn es waren zahlreiche Voraussetzungen und Handlungslinien notwendig, damit ich auf diesen Kurs in Kopenhagen anwesend sein konnte. Und alle diese Voraussetzungen mussten ebenfalls zum Zeitpunkt des Traumes festgelegen haben.

 

Nun habe ich einen Satz gelesen, der mir in diesem Zusammenhang eine Erklärung zu liefern scheint. Er lautet:

 

Die Zeit ist Eins und Ewig.

Vergangenheit Gegenwart und Zukunft koexistieren.

Nur das Bewusstsein verschiebt sich.

 

Wenn man sich das bildlich vorstellt, so wäre man also in einer Art von Tunnel mit lauter Bildern an den Wänden, die die einzelnen Ereignisse darstellen. Der Tunnel ist die Zeit die Eins und Ewig ist.

Wir gehen nun diesen Tunnel entlang und beleuchten immer nur einen Teil dieses Tunnels, das ist unser Bewusstsein das sich verschiebt.

Die Bilder an den Tunnelwänden liegen fest.

Was vor oder hinter uns liegt können wir nicht erkennen, es liegt im Dunkel. Nur im Traum scheint es unter bestimmten Bedingungen möglich zu sein, einen Teil des Tunnels der weit voraus liegt zu erkennen.

 

Wenn also aber die Zukunft völlig festliegt, wie steht es dann mit der Willensfreiheit?

Ist dann nicht alles schon vorausbestimmt und unsere Entscheidungen liegen alle bereits fest?

Meine persönliche Erfahrung und auch die anderer ist nicht anders erklärbar.

 

Da mir das nicht so ganz gefällt möchte ich dieses Denkmodell erweitern und dazu wieder ein Bild benutzen.

Stellen wir uns vor wir sitzen in einem Eisenbahnzug. Die Landschaft draussen liegt fest, wir können sie nicht ändern. Sie ist die Zeit die Eins und Ewig ist. Vergangenheit ist die bereits zurückgelegte Strecke und Zukunft die noch vor uns liegende.

Beide koexistieren, sind gleichzeitig da.

Nur unser Bewusstsein verschiebt sich, da wir immer neue Landschaften draussen an uns vorbeiziehen sehen.

 

Neu aber ist bei diesem Bild, dass es Bahnhöfe gibt, wo man den Zug wechseln kann. Wenn man einmal im Zug drin ist, liegt die Strecke und damit die Zukunft fest. Und wenn man auf den Bahnhöfen nicht umsteigt wird man unabänderlich am Endziel dieses Zuges in dem man gerade sitzt ankommen.

Und da unser Blickfeld nur die gegenwärtige Landschaft erkennen kann, können wir nicht wissen, wo das Endziel des Zuges ist.

 

Wie kann man nun auf den Bahnhöfen umsteigen? Was muss man tun wenn man in einen anderen Zug will, weil man sich im gegenwärtigen Zug nicht wohlfühlt.

Auch da gibt es einen schönen Satz dazu. Er lautet:

 

Wenn du immer denkst, was du bisher gedacht hast, wirst du erleben, was du immer erlebt hast.

 

Wenn man also sein Denken (sein Glaubenssystem) nicht umstellt, bleibt man im gleichen Zug.

 

Die meisten Menschen können ihr Denken (ihr Glaubenssystem) nicht umstellen und erweitern, so bleiben sie immer im gleichen Zug, ihre Zukunft liegt dann absolut und unveränderlich fest.

 

Unterwegs, zwischen den Bahnhöfen, gibt es auch keinen freien Willen in diesem Modell, aber man hat die Möglichkeit sein Denken umzustellen, damit man dann wenn die Zeit reif ist, auf dem nächsten Bahnhof, in einen anderen Zug umsteigen kann.

 

Dieses Modell scheint mir soweit ziemlich richtig zu sein.

 

Wenn aber Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig existieren, dann scheint unsere Annahme das Vergangenes unabänderlich und die Zukunft unbestimmt sei überholungsbedürftig, denn man könnte vielleicht in eine andere festliegende Vergangenheit "umsteigen" ?

 

Genau betrachtet besteht die Vergangenheit nur aus Gedanken und Gefühlen, die Zukunft ist unbekannt.

Nur die Gegenwart ist wirklich real und erlebbar.

Und eigentlich leben wir immer NUR in dieser Gegenwart.

 

Die gedachte Vergangenheit wäre dann nur reine Erklärung dafür, warum es Jetzt ebenso ist, wie es ist. Es gibt Physiker wie Fred Alan Wolf die der Ansicht sind, dass ihre Überlegungen zu dem Schluss kommen, dass es keine feste Vergangenheit gibt.

Er sagt: Es sind unsere heutigen Beobachtungen, die die Vergangenheit bestimmen.

Manche Ergebnisse der Quantenphysik lassen sich so sinnvoll erklären.

 

Einerseits scheint es also so, dass nicht nur die Zukunft völlig offen ist, wenn wir an Willensfreiheit glauben, sondern sogar die Vergangenheit scheint nur von unseren gegenwärtigen Beobachtungen abzuhängen,

andererseits zeigen aber meine Erfahrungen und auch die anderer, dass zukünftige Ereignisse absolut festliegen.

 

Das lenkt die Aufmerksamkeit wieder auf die Bahnhöfe in diesem Denkmodell. Wie steigt man in einen neuen Zug um?

Wie ändert man die – sonst unabänderlich festliegende - Zukunft ?

 

Da komme ich wieder auf den Satz von vorhin zurück:

Wenn du immer denkst was du bisher gedacht hast, wirst du immer erleben was du immer erlebt hast.

Man sollte also sein Glaubenssystem umstellen, wenn man in einen neuen Zug umsteigen will.

 

Wie stellt man nun sein Denken um?

Was ist überhaupt mit „Denken“ gemeint?

Ist der Verstand nicht der eigentliche Feind und sollte man nicht sein „Denken“ am Besten ganz abstellen und einfach nur auf seine Gefühle hören?

 

Das waren so meine Überlegungen als ich begann die Bücher von J.W.Dunne zu übersetzen. Vielleicht war es damit  möglich etwas Neues zu lernen.

 

*  *  *

 

Nach seinem Buch "An Experiment with Time"

schrieb Dunne sein zweites Buch "The Serial Universe"

Später kam dann noch ein drittes hinzu: „The New Immortality“

Ich werde Abschnitte aus allen drei verwenden..

Einfügungen von mir in eckigen Klammern : [[ Kommentar ]]

 

Hier zunächst das Vorwort aus seinem dritten Buch:

 

The New Immortality, Introduction

 

Ungefähr vor 50 Jahren [[das Buch wurde 1938 geschrieben]] war jeder bereit zuzugeben, dass das Leben ein enttäuschendes Ding war, das mit grossen Hoffnungen und klingenden Fanfaren begann, dann Frustration über Frustration erzeugte und mit einem desillusioniertem Hinken in das Grab endete. Das störte niemand, weil es nur das Vorspiel für ein anderes Leben [dem Himmel] war, wo man mit unvorstellbaren Freuden empfangen würde.

Aber seit 50 Jahren begannen die Exponenten einer populären Wissenschaft diese Optimisten mit der Meinung unter Druck zu setzen, dass die Aussicht auf ein Leben danach, in dem alles seine Ordnung haben würde, grosser Unsinn sei. Es gibt, so führten sie aus, kein zukünftiges Leben für uns und unsere Welt gleicht nüchtern gesehen mehr einem Exekutions-Bereich – der so schnell wie möglich eine Folge von neuen Opfern hervorbringt. Es wäre dumm Gott dafür verantwortlich zu machen, denn es gäbe keinen Gott.

 

Dieses Bild, so scheint es heute, war zu schrecklich um es anzusehen. Die Leute glaubten es zwar, aber sie wandten sich davon ab.

Dann kam jemand auf die Idee, dass es eine wirklich selbstlose Aktion wäre die Wände der Zelle zu vergolden, um so den Raum für die verdammten Gefangenen heller zu machen und die intelligenteren von ihnen befassten sich mit dieser Ablenkung. Sie konzentrierten sich auf eine Dekoration der Zelle und bald riefen sie einander zu: „Schaut her zu was für einen wundervollen Platz wir es eines Tages machen werden“.

Das war eine hübsche Vorkammer zur ewigen Auslöschung.

So war die höchste Hoffnung zu der die Menschheit sich aufschwingen konnte.

[.....]

 

Der Leser der geduldig die vorigen Seiten gelesen hat, wird neugierig sein was ich zu sagen habe. Erwarte ich wirklich, dass er glaubt, dass während alles im Universum vergänglich ist der Mensch von diesem Schicksal ausgenommen sei? Sicher nicht. Ich werde auf etwas viel grössseres als das hinweisen.

 

Ich werde zeigen, dass wir unbewusst die Gewohnheit angenommen haben „Zeit“ als etwas anzusehen, was keine Zeit ist. Zeit ist ein hybrides Ding, den Physikern wohlbekannt und es reicht in jede Wissenschaft hinein die ihre Untersuchungen an Instrumente delegierten, wobei sie viele Rätsel aufgibt. Zeit beeinflusst gleichermassen die Ansicht eines jeden Wesens mit seinem Selbstbewusstsein. Wenn man dieses hybride Ding als das erkennt was es ist, so dient das einem sehr nützlichen Zweck. Wenn man es aber mit der realen Zeit der direkten Erfahrung vermischt ( und wir alle haben das getan) fällt man in die erstaunlichsten Irrtümer.

 

In den meisten kleineren Angelegenheiten des Lebens hat das nur triviale Auswirkungen. Deswegen wurden die Philosophen, die unsere Führer hätten sein sollen ebenfalls zu Opfern. Aber der Irrtum der sich ergibt wenn sich die Konfusion auf Fragen grösserer Bedeutung auswirkt nimmt gigantische Proportionen an. Es genügt alle Diskussionen bezüglich unser Überleben zu komplettem Unsinn zu reduzieren. Es reicht aus die meiste Anzahl der ernsthaften Bücher der Welt zu verschwendetem Papier zu degradieren. Ich gebe zu, dass das extravagant klingt.

 

Aber hier sind die Fakten:

(1) Wenn sie irrtümlich das hybride Ding von dem ich spreche für die reale Zeit ansehen, werden sie unvermeidlich zum Schluss gelangen, dass alles im Universum vorübergehend und vergänglich ist.

 

(2) In der realen Zeit ist genau das Gegenteil der Fall. Alles was einmal in Existenz kam, bleibt existierend. Eine Rose die einmal geblüht hat, blüht für immer. Was den Menschen anbelangt, so erfährt er keine andere Behandlung. Er bleibt da mit dem ganzen Rest.

 

Aber wenn sie die Wahrheit dieser unerwarteten Unsterblichkeit von allem erkennen wollen und wenn sie verstehen wollen was das für sie persönlich bedeutet, dann wird es notwendig sein, ich bedauere, langsam durch den Rest dieses Buches durchzugehen.

 

[[ 

Ich greife jetzt wieder etwas vor, indem ich – um den Leser zu motivieren und auf die praktische Anwendung dieser Theorie einzugehen – etwas vorwegnehme, was erst später voll verständlich wird.

Alle im folgenden Kapitel verwendeten Begriffe wie B, Sicht 1, Sicht 2, etc. werden im Buch später immer wieder erklärt. Hier geht es nur darum dem Leser die mit dieser Theorie erzielbaren Ergebnisse deutlich zu machen.

Wenn dieser Abschnitt zu verwirrend ist überspringen sie ihn, oder vermerken sie bei flüchtigem Lesen,, dass der Autor hier sehr überzeugend von eigenen Erfahrungen spricht - wie der erfahrbaren Existenz der Vergangenheit..

 ]]

 

The New Immortality – Kapitel X

Es ist nicht notwendig zu warten, um zu sehen.

 

Ein Gespräch:

Sie. Ich habe versucht zu zählen, und ich kann mich irren. Aber so weit ich sehe, haben Sie sechs Wissensgebiete und ein wenig Philosophie verwendet , um die Realität des Inhalts der Sicht 2 zu prüfen. Ich sehe jetzt, was Sie mit dem weiten Anwendungsbereich dieser Theorie meinen. Natürlich kann ich nicht vorgeben, den Wert der wissenschaftlichen Teile zu beurteilen; aber ich denke, dass es für Sie unmöglich gewesen wäre, diese Theorie in sechs verschiedene Wissenschaften einzubauen, wenn sie grundsätzlich falsch gewesen wäre. Was mich jedoch überzeugt, ist der philosophische Teil über die Wirklichkeit jener Ringe die von den Dingen nicht abhängig sind über die sie sich bewegen. Ich kann verstehen, dass diese Sache nur ein Sichtfeld sein muss, das aus einem weiteren Sichtfeld abstrahiert wird.

Also, was kommt als nächstes? Ich nehme an, dass Sie mir zu sagen werden, dass Sicht 2 die Ansicht ist, die ich bekommen werde, wenn ich sterbe. Es klingt interessant, und es ist schade, dass wir keinen Blick davon vor dem Tod bekommen können.

 

Das würde tatsächlich ein Beweise dessen sein, was theoretisch wahr genug zu sein scheint. Aber hier sind wir: Sicht 1 ist die Sicht, die wir beobachten; und Sicht 2, das A2 Ihrer Tabelle, wird bloß als wahr angenommen.

 

Ich. Im Wenn man diese Tabelle zeichnet beobachtet man in Sicht 1 und denkt an Sicht 2. Ich will nicht behaupten, dass Sie alles beobachten können, woran Sie denken. Aber, in diesem Fall, haben Sie entschieden, dass, in Sicht 2, der gelbe Ring, der rote Ring, der grüne Ring, und das Feld B alle gleichwertig in einem realen Jetzt gegenwärtig sind. und dass die drei Ringe dieselben Eigenschaften als erkennbare Sachen haben. Die moderne physiologische Wissenschaft beweist experimentell, dass, wenn Sie den roten Ring beobachten, Sie dann "Aktion" beobachten, was bedeutet, dass Sie den Ring in A2 und nicht in A1 beobachten. In A1 beobachten Sie nur die abstrahierte Intensität des Rings.

 

Außerdem ist A2 eine wirkliche vierdimensionale Welt; deshalb wenn Sie ein reales Wesen sind, müssen Sie gleichermassen ein vierdimensionales Ding mit einem vierdimensionalen Ausblick sein.

 

Offensichtlich sind Sie dann in der Lage eines Beobachters der das beobachten kann, was wirklich für sie in A2 gegenwärtig ist. Der aber seine Aufmerksamkeit auf die abstrahierte Intensität in A1 richtet, die ihm durch B zur Verfügung gestellt wird.. Ziehen Sie Ihre Aufmerksamkeit von dem zurück was B zur Verfügung stellt, und Sie sollten im Stande sein sollten, den Rest von A2 zu beobachten.

 

Sie. Worüber sprechen Sie? Spiritismus? Religiöse Verzückung?

 

Ich. Ich empfehle Ihnen einfach nur zu versuchen, Ihre Aufmerksamkeit von Sicht 1 zurückzuziehen.

 

Sie. Aber ich kann das nicht tun.

 

Ich. Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie dies schwierig finden. In der Psychologie ist Gewohnheit ein schrecklich mächtiges Ding; und Ihre Aufmerksamkeit ist immer wenn es möglich war an Sicht 1 angeheftet worden, für längere Zeiten als Sie sich erinnern können.

 

Sie. Ich meine nicht, dass es schwierig ist. Ich meine, dass es unmöglich ist. Schauen Sie her! Sie haben eine sehr hübsche Theorie, die logisch unbestreitbar zu sein scheint. Ich werde den Gedanken an den Tod nicht mehr so abweisen wie zuvor. Warum es nicht dabei lassen? Ich bin damit zufrieden, zu warten und zu sehen. Warum alles verderben, indem ich darauf bestehe, dass ich diese Sicht jetzt habe - bevor mein Bewusstseinsfeld den Todespunkt erreicht? Ich kann sehen, dass ich es erreichen sollte; aber dieser Test, meine Aufmerksamkeit aus dieser Sicht 1 zurückzuziehen, um diese Sicht 2 zu erhalten ist zu bedrohlich. Niemand, ausser einem Mystiker kann das tun, und Sie zerstören einfach nur Ihre Chancen, Ihre Theorie akzeptiert zu bekommen.

 

Ich. Aber es ist ziemlich leicht, diese Sicht 2 zu bekommen.

 

Sie. Haben Sie es erreicht?

 

Ich. Hunderte Male!

 

Sie. Ich hätte sie gerne wenigstens einmal erreicht. Es gibt Teile meines vergangenen Lebens, die ich einfach gerne wieder erleben würde.

Sie sprechen bei Sicht 2 nicht einfach nur über Erinnerungen und Gedächtnis, stimmt das?

 

Ich. Nein, keine blossen Erinnerungen..

 

Sie. Das gefällt mir. Es gibt nichts wirklich real Erscheinendes im Gedächtnis. Was ich möchte, ist dass ich sehen kann, wie die Vergangenheit sich wirklich neu ereignet.

 

Ich. Gut, es ist nicht sehr schwer.

 

Sie. Wie fühlt es ich an?

 

Ich. Außerordentlich seltsam. Sie können einfach keinen Anfang oder Ende finden. Sehr verwirrend. Sie sind wie ein Kind in einer neuen Welt.

 

Sie. Ja, ich kann mir das vorstellen. Und sicher ist das schon früher gesagt worden. Etwas darüber, dass man nicht in diese Welt eingehen kann, ausser als kleines Kind.

 

Ich. Sehen sie ihr Fokus der Aufmerksamkeit ist stets so nahe wie möglich auf B konzentriert gewesen, nur mit einem winzigen Teil von A2 und einer zentralen Aufmerksamkeit auf A1.

 

Wenn Sie dies zurückziehen und auf einige Szenen ihres 'vergangenen Lebens' übertragen - ich sollte lieber sagen 'passierten Lebens', aber sie können mir leichter folgen wenn ich das populäre Wort verwende…

 

Sie. Ja. Fahren sie fort. Was ist geschehen?

 

Ich. Sie versuchen natürlich, sich dort gleichermaßen zu konzentrieren. Aber dies kann nicht getan werden. Denn Sicht 2 ist vierdimensional, B ist dreidimensional. Es ist wie ein Sprung im Glas. Es gibt keinen so scharfen Rand in Sicht 2.

 

Sie. Und doch, nehme ich an, dass sich die Aufmerksamkeit dorthin konzentrieren kann.

 

Ich. Ja, und es versucht sich vorwärts in der gleichen Weise zu bewegen, wie zuvor über B.

Nach einer Weile ist es erfolgreich; aber die Vorwärtsbewegung mit einer Geschwindigkeit die man selber zu bestimmen hat ist eine ganz andere Sache als die einer stetigen Bewegung zu folgen, wie der Bewegung der Marke B. Stellen Sie sich ein Kind vor, das gelernt hat zu lesen indem es dem Zeigefinger seiner Schwester zu folgt und plötzlich findet, dass der zeigende Finger entfernt wurde.

 

Sie. Ja, aber es kann dies lernen.

 

Ich. Ja, und Sie lernen in diesem Fall nur langsam. Können Sie das Folgende lesen:

Masgnal run llaf meseid ni nenrel eis dnu aj.

 

Sie. Nein. Es scheint etwas rückwärts Geschriebenes zu sein.

 

Ich. Sie lasen es vor einem Moment in der richtigen Reihenfolge. Das ist eine Analogie zu dem, wie Ihr 'vergangenes' Leben aussieht, wenn sich Ihre Aufmerksamkeit entlang von ihm rückwärts bewegt.

 

Sie. Ja, natürlich.

 

Ich. Natürlich versuchen Sie nicht, den Anfang oder das Ende dieser Art von Wahrnehmung zu finden. Ihre Aufmerksamkeit geht rückwärts in Sprüngen, so wie Ihre Aufmerksamkeit jetzt rückwärts in Sprüngen gehen würde, wenn Sie versuchen würden, rückwärts eine Zeile in diesem Buch zu lesen. Bei jedem Wort würden Sie eine Pause machen, um den Vorwärtsaspekt dieses Wortes zu erkennen, bevor sie weitergehen.

 

Sie. Ja. Es muss verwirrend sein.

 

Ich. Sie machen bei einer Szene von gestern eine Pause und gehen dann zu einer Szene aus der letzten Woche weiter. Für sie erscheinen sich diese Szenen in der falschen Zeit-Ordnung zu ereignen.

 

Sie. Ja, natürlich. Das müsste so sein.

 

Ich. Es sind die Sprünge der Aufmerksamkeit zwischen den Konzentrationen, die sie verwirren. Sie finden, dass Sie in Häuser gegangen sind ohne zu wissen, wie Sie dahin kamen.

 

Sie. Oh!

 

Ich. Und Ihr Fokus ist immer breiter und weiter, als wenn er der B Marke folgt. Die Folge ist, dass nichts still stehen bleibt, um genau angesehen werden zu können. Immer sehen Sie gleichzeitig etwas kurz zuvor und gerade danach von der Szene, die Sie ansehen. Das macht nur dann nichts wenn Sie nach einer Szene suchen, die im Raum stationär war, als Sie sie zuvor erfuhren. Es sind die Dinge, die sich bewegten, die bei dieser Art von Erfahrung ein wenig seltsam zu sein scheinen.

 

Sie. Oh! Ich beginne zu verstehen.

 

Ich. Die Folge dieser ganzen Verwirrung ist, dass Ihre Aufmerksamkeit auf wilde Weise unstabil wird und vor und zurück über die Jahre springt. Sie wird aufgeteilt.

 

Sie. Geteilt?

 

Ich · Ja, Aufmerksamkeit ist eher wie Quecksilber. Es gibt viele Menschen, die sie ganz gut in diesem Leben aufsplittern können, obwohl das ungewöhnlich ist. In der Sicht 2 Welt, wo B nutzlos ist, ist diese Aufspaltung eine natürliche Folge der enormen Instabilität. Infolgedessen sehen sie in einem und demselben Moment, und anscheinend miteinander verschmolzen zusammen Szenen, die Jahre auseinander lagen, als die Aufmerksamkeit B folgte. Sie finden das neue Spiel so faszinierend, dass Sie nichts anderes mehr wollen. Sie erkennen, sie können erschaffen Sie, können mit diesen Mischungen neue Szenen machen und können diese in jeder beliebigen Reihenfolge geschehen lassen. Sie können neue Abenteuer erfinden, neue Geschichten und Erfahrungen machen, die Sie für alle Enttäuschungen des Lebens entschädigen, die Sie erlitten indem Sie B folgten.

 

Sie. Ich weiß, dass man das machen kann. Aber man kann mit dieser Art von Kreation in sehr schlimme Dinge kommen. Die Abenteuer gehen oft nicht in die Richtung, die man sich wünscht.

 

Ich. Wie kann man irgendetwas anderes erwarten, wenn die Aufmerksamkeit in einem Ritual des täglichen konzentrierten voranschreitenden Fortschritts gefangen ist, und fortwährend durch B neu aufgerufen wird, infolge der Intensitäten die durch diese sich bewegende Stelle strömen. Ihre Aufmerksamkeit verlässt B nur, weil B auf seiner Bewegung zu einer leeren Stelle gekommen ist, wo Ihr Gehirn schläft - eine leere Stelle an der es keine Sinnesphänomene gibt. Dann werden Sie auf die breitere, weitere Sicht zurückgeworfen, die Sie zuvor vernachlässigt haben. Aber das Gehirn ist selten völlig schlafend; und beim geringsten Anreiz in Richtung Wachsein erneuert Sicht 1 ihre lästigen Forderungen in Bezug auf die Aufmerksamkeit:

Unbequemlichkeit, Schmerz, die Sorgen des wachen Lebens. Ihre Aufmerksamkeit springt zum bedrohten Punkt, und wieder weg und der Fluss der Nervenenergie setzt wieder ein.

 

Sie. Aber warum ist es so, dass man in einem ungestörten Traum nicht auf Schmerz stösst? Es gab viele äußerst schmerzhafte Episoden in vergangenen Leben.

 

Ich. Weil Sinneseindrücke vierdimensionale Dinge sind; und je größer die Breite Ihres Aufmerksamkeits-Fokus in der Zeit-Dimension ist, desto geringer ist die Intensität dessen was Sie beobachten. Schmerz zeigt sich nur innerhalb eines sehr kurzen Bereichs an Intensitäten, und Sie können sich hier nicht bis zum notwendigen Intensitätsgrad konzentrieren, ausser in B, wo B Ihnen die erforderliche dreidimensionale Jetzt-Marke zur Verfügung stellt.

 

Selbst wenn man im Wachzustand seine Aufmerksamkeit erweitert, senkt sich das Schmerzniveau. Diese Abwesenheit von höheren Intensitäten ohne Abwesenheit der offenbarten Wirklichkeit ist eine bemerkenswerte Charakteristik der vierdimensionalen Welt. In Träumen - den wahren Träumen eines ungebrochenen Schlafes - werden Sie durch helle Sonnen nie geblendet, nie durch laute Geräusche betäubt, durch unbequeme Kleidungsstücke geärgert , oder versengt, erfroren oder ermüdet. Aber Gefühle werden außerordentlich mehr akzentuiert. Vergnügen wird viel intensiver als im wachen Leben, und ebenso Leid. Jedoch, wenn wir uns mit dem Thema befassen warum die Abenteuer, die wir erschaffen, manchmal angenehm sind und manchmal das Gegenteil, dann verlassen wir den Bereich des Serialismus und betreten den der Ethik.

Hier jedoch sind einige Punkte von Interesse.

Intensität ist eine nicht abstrahierbare Eigenschaft überall, ausser in B. Das bedeutet, dass ihr Grad in anderen Teilen keine Angelegenheit von Interesse für den Träumer ist.

 

Das Vergnügen, das einige der Gefühle des wachen Lebens begleitet ist nicht von einem hohen Intensitätsgrad abhängig. Hohe Intensitäten sind immer unangenehm. Die Annehmlichkeit eines Gefühls hängt mehr von seiner Qualität als von seiner Intensität ab.

Ein Traum ist eine kontrollierbare Angelegenheit. Sie können träumen was Sie erfreut, sobald Sie begreifen, dass Sie träumen und der Schöpfer sind.

Es gibt keine Langeweile in Träumen. Langeweile hängt vom Schleppen 'der sich immer verlängernden Kette des Gedächtnisses' ab. Es gibt Gedächtnis in Träumen, aber es ist außerordentlich kurz und flüchtig.

 

Die Träume des wirklich tiefen Schlafes, diejenigen, die früher waren als die Träume, die man zuerst zurückrufen kann, können nur durch geübtes Zurückrufen entdeckt werden. Sie können sehr schön und höchst befriedigend sein.

Das 'Selbst, dessen man sich in Träumen bewusst ist, ist nicht das 'Selbst von B. Es ist der Eigentümer dieses 'Selbst' - auf den Sie sich beziehen, wenn sie von B aus sagen 'Mein-Selbst'.

 

Sie. Sie hatten Recht. Es gibt keine Notwendigkeit zu warten bis ich auf Tod stoße. Ich habe viele Anblicke in Sicht 2 gehabt. Aber ich bin nicht überzeugt davon, dass ich mag was ich gesehen habe.

 

Ich. Sie haben das Umherwandern eines verwirrten und ziemlich nervösen Kindes gesehen. Sie haben einige seiner wackeligen Sandburgen gebaut. Aber die Möglichkeiten dieser Welt sind fast außerhalb jeder Beschreibung. Lassen Sie mich Ihnen eine Illustration davon geben.

 

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[[ Um den hybriden Charakter der Zeit und die Unsterblichkeit des Wesen zu erkennen sind einige neue Vorstellungen nötig, die im Folgenden angeführt werden ]]

 

 

The Serial Universe -- KAPITEL I

DIE BEDEUTUNG  EINES "REGRESSES"

 

Eine 'Serie' ist eine Kollektion von Items (Gliedern) die kettenartig miteinander durch eine  gleiche Beziehung verbunden sind.

 

Der Begriff der Reihe verweist immer auf eine zu Grunde liegenden Einheit; die in der Tatsache enthalten ist, dass die getrennten Items mit einander verbunden sind

 

Die einzelnen Items einer Reihe werden als  seine Terms bezeichnet

 

Zum Beispiel, wenn wir ein Kind als ein Wesen betrachten, das einen Elternteil hat, der einen Elternteil hatte, der einen Elternteil hatte, usw.

so ist das Kind  der erste Term, sein Elternteil der zweite Term, und sein Großelternteil der dritte Term  einer zurückreichenden Reihe.

 

[[

Jeder Term besteht also aus zwei Relationen. Ein Vater  ist sowohl (1) Vater eines Kindes wie auch (2) Kind seines Vaters (der der Grossvater des 1.Kindes ist).

 

Das gleiche gilt für den Grossvater, den Urgrosvater u.s.w. wodurch eine unendliche Reihe von einzelnen Items gleichartiger Terme entsteht die Dunne als Regress bezeichnet.

Dieser Regress - diese Kette von Beziehungen - ist unendlich, bezw. reicht bis in die fernste Vergangenheit zurück.

 

Im Einzelnen betont Dunne hier, dass man den Regress nur verstehen kann, wenn man die Doppelte Natur eines Terms versteht. Betrachtet man nur den ersten Teil des Terms (das Kind) kann man keinen Regress erkennen - doch genau das ist das was die Wissenschaft bisher getan hat.

 

Ich möchte hier anmerken, dass Fraktale ( später mehr) genauso aufgebaut sind.

Ebenso zeigt das zuvor erwähnte Schichtenmodell der Dimensionen, oder Dimensionen die in umfassenderen Dimensionen enthalten sind,  eine ähnliche Struktur auf.

]]

 

Und Bradley gab dieser Vorstellung eines unendlichen Regresses  vielleicht den besten wörtlichen Ausdruck, als er sagte, 'Wirklichkeit kann kein unendlicher Regress sein'.

 

Die Antwort, denke ich, ist,: Die Wahrheit oder Falschheit von Bradley 's Machtspruch hängen von  der Definition ab, die er dem Wort  Wirklichkeit gab.

 

Wenn "Realität"  sich auf die Wirklichkeit bezieht, die rein und unbefleckt durch irgendeinen Versuch der Übersetzung in Begriffe des menschlichen Verständnisses besteht , ist seine Behauptung wahrscheinlich wahr (obwohl Sie mich nicht bitten sollten, diese Meinung zu begründen)

 

Aber wenn das Wort die Wirklichkeit im wissenschaftlichen Sinn meint, der rationalen und empirischen Wirklichkeit, dann ist die Behauptung, bestimmt, falsch.

 

Der Unterschied besteht zwischen 'Dingen wie sie wirklich sind' und 'Dingen, wie sie  zu sein scheinen'

Über 'Dinge, wie sie wirklich sind', wissen wir nichts Vernünftiges; und, wenn wir vermuten Bradley habe Recht  so ist dies bloss wegen des Gefühls der Unzufriedenheit der in uns durch jeden Regress entsteht.

 

Aber von  'Dinge, wie sie zu sein scheinen', weil sie einen Beobachter betreffen, können wir eine Menge sagen

Wie ich hoffe  in diesem Buch zu zeigen, können wir mit absoluter Sicherheit sagen, dass die 'Wirklichkeit', wie sie der  menschlichen Wissenschaft erscheint, ein unendlicher Regress sein muss.

Und  nur, wenn sie in dieser Form ausgedrückt wird, können wir sie als die Realität behandeln auf die wir uns verlassen können.

 

 

The Serial Universe -- KAPITEL II 

KÜNSTLER UND BILD  

[[

Hier beschreibt Dunne einen Künstler der ein Bild vom GANZEN UNIVERSUM malen will. Er malt also alles was er sieht und stellt dann fest, das immer noch etwas fehlt, nämlich er selbst als der Maler von Bild  X1

Also malt er ein zweites Bild mit ihm als Maler, wie er ein Bild malt: Bild X2

Aber auch dieses Bild enthält nicht ALLES, denn er selbst als der Maler der ein Bild malt indem ein Maler ein Bild malt enthält nicht ihn selbst: Bild  X3.

]]

 

Der Künstler versucht, in seinem Bild ein Wesen zu beschreiben, das mit allen Kenntnissen ausgestattet ist, die er selbst besitzt, wobei er diese Kenntnisse durch das Bild symbolisiert, das das geschilderte Wesen malen würde

 

 Und es wird reichlich offensichtlich, dass die so abgebildeten Kenntnisse immer weniger sein müssen als die beim Malen des Bildes verwendeten Kenntnisse.

 

 Mit anderen Worten kann der Mind (das Bild), den eine  jede menschliche Wissenschaft beschreiben kann , nie eine entsprechende Darstellung des Minds (des Malers) sein, den diese Wissenschaft zur Beschreibung des Bildes verwendet.

 

 Und der Prozess um diese Ungleichheit zu korrigieren,  muss den seriellen Schritten einer unendlichen Regression folgen

 

[...]

 

 Das regressive  Bild unseres Beispiels, enthält nicht nur eine Serie von Künstlern mit zunehmender Kapazität, sondern auch eine Serie von Landschaften, die solche vorgestellten Individuen malen würden

 

 Man könnte vermuten, dass die Details jener Landschaften, die Hügel und Bäume und Häuser,  einen Zeugen erfordern würden  und diesen  als Urheber mit  zunehmender Geschicklichkeit durch einen seriellen Fortschritt  zu einer regressiven Perfektion führen würde.

 

 Wir werden  im Laufe dieses Buches entdecken, dass die komplette Metapher mit dieser zusätzlichen Interpretation, absolut richtig ist.

 

 Das bedeutet  - was auch immer das Universum  'in sich selbst'  sein mag -  dass alle Wissenschaften daraus  regressiv sein müssen, so dass wir mit einer seriellen Welt konfrontiert sind,  was  alle empirischen Zwecke anbelangt. 

 

 Und wenn wir uns erinnern, dass die Beziehung solch einer Welt zu uns selbst, die repetitive  Beziehung die den Regress ausmacht, durch den zweiten Term und nicht durch den ersten gegeben ist, dann wird es offensichtlich, dass die Theorie des 'Ausführungsraums' ein besonders lächerlicher Fehler war.

 

Ohne die Argumente, sind die Folgerungen der Theorie, die ich 'Serialism' nenne kurz wie folgt:

 

 Wir sind  selbstbewusste Wesen,  die sich von etwas bewusst sind, das wir für etwas anderes  als unser Selbst betrachten.

 

Dies ist ein Zustand der es unmöglich macht ihn rational oder systematisch zu behandeln,  außer in  Form einer unendlichen Regression.

 

 Folglich ist die erste Aufgabe einer  jeden Wissenschaft, die uns durch Übereinstimmung mit der Erfahrung befriedigen kann, dass sie eine Methode der Beschreibung verwendet, die auf angemessene Weise regressiv  ist

 

 Es zeigt sich, dass die Möglichkeit alle  Erfahrungen in 'Zeit' -Begriffen zu sehen, uns mit der erforderlichen Beschreibungs-Methode  versieht.

 

 Der Begriff der absoluten Zeit ist eine reine Regression.

 Ihre Anwendung läuft darauf hinaus uns als selbstbewusste Beobachter zu sehen.

 

Sie führt die Wahrnehmung von 'Veränderungen" ein und teilt uns die Fähigkeit zu Veränderungen in eine der Änderung widerstehenden Welt des Nicht-Selbst  einzuführen.

 

Sie  behandelt den selbst-bewussten Beobachter als regressiv  und sie beschreibt die Außenwelt, wie sie solch einer regressiven Individuum erscheinen würde.

 

 So erfüllt sie alle Forderungen der Situation

 Aber die Zeit tut mehr als das.

 

Indem sie dem Beobachter die Fähigkeit zuteilt  in das einzugreifen,  was er beobachtet und die folgenden Resultate zu beobachten, führt sie die Möglichkeit eine experimentellen Wissenschaft ein.

 

Der Begriff des Experimentes schliesst  immer eine Einmischung in das beobachtete System durch einen Beobachter außerhalb dieses Systems mit ein

 

 Das ist die grundsätzliche Methode der Physik, die so von Anfang an die Möglichkeit  der Einmischung in  jedes System durch einen Beobachter verlangt, der in Bezug auf dieses System, 'frei' ist

 

 Der wesentliche Punkt hier ist jedoch, dass Physik, als eine Wissenschaft des Experimentes, "des  etwas verändern und dann Sehen'', auf der Vorstellung von Zeit beruht

 

So betrifft das  alle unsere Systeme der praktischen Politik, der Ethik oder sonstige.

 

Auf diese Weise, nur durch die Anwendung  dieser direkten regressiven Beschreibungs-Methode sind wir fähig gewesen, unsere sonst irrationalen Kenntnisse in ein systematisches und verwendbares Schema zu verwandeln.

 

[…..]

 

 Wir verwenden den Zeit-Regress  weil er uns eine gültige Betrachtung des Universums in seiner Beziehung zu uns selbst ermöglicht, d. h. in seiner Reaktion auf Experimente

 

 Er ist die geeignete Methode für diesen Zweck, und ich weiß von keiner tieferen Bedeutung des Wortes  'geeignet'

 

 Aber das eine weiß ich wirklich: Es ist unmöglich, sich eine wirksamere Weise vorzustellen, Kenntnisse zu verlieren, als  sie in   Form einer unendlichen Regression aus zu drücken und dann seine Aufmerksamkeit auf den ersten Term alleine zu richten.

 

Und das ist das, was die Menschheit getan hat

 

 Das ganze Gespräch über  den 'Tod' oder 'die Unsterblichkeit' hat Bezug zur Zeit und ist in jeder anderen Verbindung sinnlos.

 

 Aber ein Zeit-System ist ein regressives  System, und es ist nur im  ersten Term dieser Regression, wo der Tod erscheint.

 

 Es wird  im Laufe dieses Buches klar werden, dass im zweiten Term  (der den Schlüssel zu der ganzen Reihe gibt)  wir Individuen sehr seltsame Anfänge aber kein Ende haben.

 

 Ist das ein schrecklicher Gedanke? Vielleicht.

 Aber ich denke nicht so.

 Die heutige Angst vor Unsterblichkeit, beruht fast völlig, auf einem unvollständige  Verstehen dessen, was diese Unsterblichkeit bedeutet

 

 Wir versuchen, uns diese als etwas vorzustellen,  was in die erste Term Welt passt, (wohin es  natürlich nicht führen wird), und plagen uns so mit einem schwermütigen Bild von langweiligen Individuen, die die sich immer verlängernden Ketten des Gedächtnisses mit sich schleppen, die von sich selbst und der Welt und was darin ist und allem verzweifelt und krank sind, um ein Erlöschen flehend, das sie nicht finden können

 

 Wir stellen uns tatsächlich vor, unsere gegenwärtige Art des täglichen Lebens ginge auf immer so weiter.

 Wenn das wahr wäre, konnte es keine grausamere Tat geben als ein Kind zur Welt zu bringen. Aber, glücklicherweise, liegt unsere Unsterblichkeit in der mehrdimensionalen Zeit, und  ist von sehr verschiedenem Charakter

 

 Und jetzt zu den Beweisen

 Diese müssen sich, so zu sagen rückwärts entwickeln.

 

 Wir müssen die Welt unserer heutigen Kenntnisse nehmen, um zu zeigen, dass sie regressiv  ist. Um zu  zeigen dass sie beschrieben wird, als ob sie von einem regressiven  Beobachter gesehen wird. Um zu  zeigen, dass diese imaginierte regressive  Person ein selbstbewusstes Individuum ist.

 

Dann wird endgültig offensichtlich werden, dass wir selbst-bewusste Wesen sind, die diese regressive Methode  verwenden, um uns und unsere Umgebungen zu definieren.

 

 

 

 The Serial Universe -- KAPITEL III

DIE TABELLARISCHE ANALYSE EINES REGRESSES

 

Während der  französischer Philosoph Descartes  alle so genannten Kenntnisse einem strengen Säure Test des Zweifels unterwarf (in der Hoffnung etwas unzweifelhaftes zu finden) wurde er von einer plötzlichen Inspiration erleuchtet

 

'Ich denke!' rief er, 'Deshalb existiere ich.

 

'Kritiker haben erklärt, dass dieser Ausspruch zwei Behauptungen bezüglich zweier empirischer Entdeckungen enthielt  und dass diese Erkenntnisse in der folgenden Ordnung hätten bekannt gegeben werden sollen:

(1)  ' Etwas denkt' (eine unleugbare Tatsache,  durch introspektiven Beobachtung gegeben)

(2) 'Dieses Denken ist mein Denken

 

Denn das  Bewusstsein von Tätigkeiten, und das Bewusstsein, dass es 'ein aktives Selbst gibt, sind zwei sehr verschiedene Sachen

 

Aber sei das wie es sei,  die anfängliche Tatsache, die Descartes erkannte  (bevor er in sein unnötiges 'deshalb'  einfügte) war " Ich bin'  (als einer der denkt).

 

 Und es ist wichtig zu verstehen, dass er zu dieser Zeit nach  etwas suchte, was er als unzweifelhaft ansehen konnte

 

So dass er es, wie etwas ihm  'gegebenes', ohne eine Notwendigkeit der Begründung betrachtete, so  dass es 'Ich'  das Denkende, gab

 

 So, absichtlich oder unabsichtlich forderte er für  das 'Selbst-Bewusstsein' den Status eines gegebenen, unleugbarer Wissens.

 

[[Selbst-Bewusstsein = das Bewusstsein davon,  dass da ein Selbst ist.

Der Wahrnehmer und das Wahrgenommene  ]]

 

Wir sind uns alle unserer Gedanken bewusst.

 

Wir können kritisch die Reihenfolge von mentalen Operationen beobachten, die wir mit  einem rationalen Argument durchführen, so dass ein Fehler entdeckt und fixiert wird, bevor der folgende Schritt gemacht wird

 

 Wir können eine Reihe von Ideen zurückverfolgen, denen wir zufällig gefolgt sind, wenn wir unseren Gedanken freien Lauf lassen.

 

Tatsächlich entstand die Wissenschaft der Psychologie nur  weil  ein großer Teil unserer gedachten Erinnerungen und Assoziationen durch Selbstbeobachtung erkennbar ist, 

 

 Aber wenn es für Sie, den Leser eine experimentell nachprüfbare Tatsache ist, dass SIE solche Denk Prozesse beobachten können, so schließt das nicht nur Ihre direkten Kenntnisse der Denkprozesse ein, sondern auch Ihre direkte Kenntnis von etwas das "Sie-selbst" genannt wird  (richtiger oder fälschlicherweise) - was dasjenige ist was diese Prozesse beobachtet.

 

 

[[ Hier sei an Ouspensky, Gurdjeff erinnert, die Selbstbeobachtung als Mittel zur persönlichen Weeiterentwicklung empfehlen]]

 

Wenn es aber solch ein 'Selbst' gibt , so ist es doch durch Selbstbeobachtung nicht sogleich feststellbar

 

Wir scheinen in der Tat, davon nur aus der Beurteilung  erlebter geistiger Prozesse zu wissen, denen zu folgen wir außer Stande gewesen waren

 

 Und doch  ist die Kenntnisse davon sicher  'gegeben', in dem Sinn, dass wir uns davon auf keine Weise befreien können auch nicht durch  Nachdenken über die Zweideutigkeit des Ursprungs

 

 Die meisten Menschen sind bereit, Selbst-Bewusstsein  als eine Tatsache zu akzeptieren; wenn  sie es auch (fälschlicherweise) als eine Tatsache betrachten, die keine Rolle in unserer Interpretation der physischen Welt spielt

 

Denn jeder findet es unbefriedigend, mit etwas konfrontiert zu werden, was  zu existieren fordert während es gleichzeitig ablehnt sich einer Überprüfung zu unterwerfen.

 

 Ich schlage deshalb vor, dass wir einen  zusätzlichen Versuch machen, das schwer erfassbare  'Selbst' ausfindig  zu machen; und da unsere Fähigkeit  der bewussten Selbstbeobachtung für diesen Zweck zu schwach zu sein scheinen, schlage ich vor, dass wir unsere Aufgabe auf eine völlig andere Weise in Angriff nehmen

 

 Wir werden beginnen, indem wir uns vorstellen,  dass da ein ' selbst-bewusster'  Beobachter existiert

 

 Er soll sich von seinem 'Selbst' als etwas  Beobachtetes bewusst sein.

 

[[Subjekt, Wahrnehmer ---  Objekt, Wahrgenommenes.

Zum Objekt gehört hier zunächst auch das,  was als das Selbst wahrgenommen wird ]]

 

 Er soll das 'Selbst'  von seinem Gegenteil dem 'Nicht - Selbst' unterscheiden  

 

Und er soll sich von seinem 'Selbst' als einer zwischengelagerten Entität bewusst sein, wie ein Instrument,  das er beim beobachten des 'Nicht - selbst' verwenden kann. 

 

 Mit anderen Worten soll er sich dessen  bewusst sein, was 'eine Subjekt-Objekt Beziehung' ist, die er bei sich beobachten kann. 

 

 Dann werden wir uns fragen, welche Art von Ding solch ein Wesen in einer rationalen Welt benötigen würde, einer Welt die die Wissenschaft handhaben könnte

 

 Wenn wir jene Voraussetzungen festgelegt  haben, werden wir uns umsehen, um zu sehen, ob es in der Natur  wie wir sie heute kennen etwas gibt oder nicht, was diesen Anforderungen entspricht.

 

Wir werden finden, dass unsere Liste  von Voraussetzungen eine unendliche Reihe erfordert die wir wie eine Tabelle entwerfen müssen.

 

[[

Hier zitiere ich einen früheren Artikel von mir:

 

Der Wahrnehmer- Das Wahrnehmende.

 

Wer bist Du?

Du bist der Wahrnehmer, der wahrnehmen will.

 

Nur das existiert für dich, was du wahrnehmen kannst.

Deine Umwelt ist nur da, wenn du sie wahrnehmen kannst.

Dein Körper wird von dir wahrgenommen, sonst wüsstest du nichts von ihm.

Deine Gedanken werden ebenfalls von dir nur wahrgenommen.

Deine Gefühle musst du wahrnehmen, sonst gibt es sie nicht.

Diese Zeilen existieren für dich nur, weil du sie wahrnehmen kannst.

Alles was für dich existiert, deine ganze Welt, ist nur da wenn du sie wahrnehmen kannst.

Und wenn Du der Ansicht bist, dass auch ohne Dich eine objektive, materielle Welt existiert, so ist das ein Gedanke denn du wahrgenommen hast.

Und so musst du all deine eventuellen Entgegnung gegen diesen Gedanken zuerst wahrnehmen

Wenn du also einmal all das beiseite legst, was man dir so über die Welt beigebracht hat und dem du zugestimmt hast, dann kannst du erkennen, das vor all dem als der erste Akt Wahrnehmung steht.

Wer bist du also zu allererst, bevor du dich in die Interpretation deiner Wahrnehmungen stürzt?

1. Du bist der Wahrnehmer.

Da du der Wahrnehmer bist, kannst du nicht das Wahrgenommene sein

Du bist nicht das Beobachtete, wie z.B. Dein Körper, den du beobachten kannst, du bist der Beobachter deines Körpers

Du bist nicht deine Gedanken und Gefühle du bist der Beobachter deiner Gedanken und Gefühle.

 ]]

 

 

The Serial Universe -- KAPITEL IV

REGRESS  DES SELBST-BEWUSSTSEINS

 

 Wenn wir versuchen zu beschreiben, was wir mit Selbst-Bewusstsein meinen, sagen wir, dass Sie  sich von 'ihrem Selbst' bewusst sind, dass ich mir 'von meinem Selbst' bewusst bin, dass sie sich von 'ihrem Selbst' bewusst ist, aber dass er von 'sich selbst' bewusst ist 

 

Das letzte ist ein schlimmer Fehler, weil das possessiv Pronomen [[meinem, ihrem]]äußerst wichtig ist.

 

[[ Man ist immer nur der Beobachter des eigenen Selbst, d.h. man ist nicht das Beobachtete Selbst. So kann man also nicht sagen, dass jemand von sich selbst bewusst ist, denn dann wäre er Beobachter und Beobachtets in einem.]]

 

 Es könnte nichts Vernünftiges an einem Jones geben, der von Jones bewusst war, und die Wissenschaft könnte damit nicht arbeiten.

 

 Sie sagen ganz richtig,  dass Sie sich von ' ihrem  Selbst'  bewusst sind und nicht von  'ich selbst'

 

Das einzige Selbst dessen Sie sich in einer rationalen Welt bewusst sein könnten, würde etwas sein, was ein Objekt  für das letzte reale Ich, das reale Sie wäre.

 

Aber Ihre Selbst-Bewusstsein besteht nicht bloss darin  dass Sie sich eines solchen Objekts bewusst sind, es schliesst ein, dass dieses Objekt IHR Objekt ist.

 

 Nehmen Sie an, dass Sie entscheiden (richtig oder fälschlicherweise), dass Ihr Körper 'Sie selbst'  ist;

dann  tun Sie das nicht, weil Sie sich eines  Körpers bewusst sind  der sagen wir dem Meier gehört, sondern weil Sie sich des fraglichen Körpers als ihres eigenem bewusst sind

 

 Und so es mit jedem subtilerem Objekt das  Sie mit dem Titel "selbst' bezeichnen. 

 

Ein Mann, der sich dessen bewusst war, dass  er beobachtet, würde sich eines Dinges das er beobachtet bewusst sein, eines Dinges das ein Objekt für das  grundlegende letzte Selbst wäre.

 

Aber, um selbstbewusst zu sein, müsste dieser Mann sich des beobachteten Dinges so bewusst sein, dass er es nicht als ein  Objekt das  allgemein der menschlichen Rasse zugehörig ist sieht, sondern als strikt nur zu ihm als Wesen gehörig.

 

Er müsste sich dessen gewahr werden  als  sein eigenes beobachtendes Selbst.

 

Es ist jetzt leicht zu sehen, das jedes  rationale Selbstbewusstsein  eine unendliche Regression erfordert  und enthält.

 

Denn, was auch immer für jemand als das eigentliche Selbst erkennbar wäre,  das müsste durch ihn als sein Selbst beobachtbar sein. Und das würde die Wahrnehmung von etwas erfordern was das erste  Selbst besitzt..

 

 Lassen Sie uns zum Beispiel annehmen, dass B von dem selbst-bewussten  Individuum  als sein beobachtendes Selbst  erkannt wird und A als das Objekt  (das 'Nicht-Selbst '). Das können wir folgendermassen darstellen

 

A Objekt,

Nicht-Selbst

 

 

B Selbst

 

wobei wir  (für eine geeignetere Darstellung) B die beobachtende Entität rechts von und unter die beobachtete Entität stellen

 

Da das selbst-bewusste  Wesen B als sein Selbst betrachtet  muss es sich eines Selbstes C  bewusst sein, das  B besitzt und enthält

 

 So muss die Tabelle erweitert werden damit B  zeigt dass C das B beobachtet , während B das A beobachtet

 

A

Objekt

 

 

 

B

Selbst, das A beobachtet

 

 

 

C

Beobachter der B beobachtet

 

Aber da unser Freund sich von C, als einem Selbst bewusst ist, das B besitzt, muss er sich dieses C als seines Selbstes bewusst sein. So wird er sich eines Selbstes D bewusst das C besitzt, So ergibt sich

 

A

 

 

 

 

B

 

 

 

 

C

 

 

 

 

D

 

wo D Beobachter von Cs Beobachtungen, von Bs Beobachtungen von  A ist,

 

D muss natürlich ein Selbst sein das von einem Eigentümer E beobachtet wird und so bis zur Unendlichkeit.

 

Es sieht ziemlich phantastisch aus, wie alle Regressionen wenn wir  zum ersten mal darauf treffen. Aber man kann ihnen nicht ausweichen.

 

Wenn D nicht von C bewusst ist  kann er B nicht als sein Selbst betrachten, jedenfalls nicht in einer vernünftigen Welt.

 

 Der Leser jedoch, der diese Tabelle studiert, wird  folgende Frage stellen:

 Wenn C das B beobachtet, während B das A beobachtet, wie kann C wahrnehmen, dass A sich von B unterscheidet ?

Sicher würde er Bs Antwort auf A  bloß als eine Modifikation in  B wahrnehmen.

Diese Kritik ist ganz gerechtfertigt

 

 Dies ist tatsächlich, die Basis der Philosophie die als  der Idealismus bezeichnet wird, eine Theorie, die  die getrennte Existenz von A bestreitet.

 

[[ Das würde bedeuten es gibt nur einen Beobachter C der A und B gemeinsam wahrnimmt. Es gibt zwar eine Trennung zwischen C dem Beobachter und A+ B dem Beobachteten, aber C ist eine Einheit, es gibt keine Regression in C ]]

 

 Wir müssen erkennen, dass unsere Tabelle, obwohl  korrekt,  dennoch unvollständig ist. Es fehlt noch ein grosser Teil.  Und was das  ist, werden wir in den folgenden zwei Kapiteln entdecken

 

 

The Serial Universe -- KAPITEL V,

WAS 'BEOBACHTUNG' IN DER PHYSIK BEDEUTET 

 

 Lassen Sie A und B zwei Entitäten sein, die unabhängig von einander existieren

 

 Lassen Sie A auf B einwirken (im breitesten Sinne des Wortes) 

 

Und lassen Sie uns annehmen, dass wir die Wirkung von A auf B studieren

 

 Dabei verwenden wir B als ein Instrument, um etwas über A zu entdecken

 

Nun ist es klar, dass die Kenntnisse von A  die uns durch B zur Verfügung gestellt werden nur Kenntnisse von einer einzelnen Eigenschaft von A sein können, nämlich der Eigenschaft "fähig zu sein auf B einzuwirken"

 

[[Zur Verdeutlichung ein Beispiel:

A hat mehrere Eigenschaften u,, v, w, x, y, z  Aber nur die Eigenschaft z  kann auf B einwirken.

B kann u …y  nicht erkennen. ]] 

 

Diese Eigenschaft ist relativ zu B  [[  abhängig von B, eine Eigenschaft von B    ]]

 -  infolge unserer vorigen Definition existiert sie nur in Bezug zu B.

 

[[    B hat die Eigenschaft nur "z" erkennen zu können    ]]

 

Aber dies kann nicht die einzige Eigenschaft von A sein, denn wenn es so wäre dann wäre das komplette A relativ zu B und hätte so keine eigene Existenz, wie wir es anfangs angenommen haben.

 

[[     A hat natürlich mehrere andere Eigenschaften u…y ausser z   ]]

 

Nehmen wir an, dass wir das A mit allen Eigenschaften als A2 bezeichnen und die Eigenschaft     "fähig zu sein auf  B einzuwirken"  mit A1.

 

[[    A2 hat also die Eigenschaften u…y + z und A1 hat nur die Eigenschaft z    ]]

 

Dann ist das was  das Instrument B  beobachtet einfach dieses A1 - denn die Eigenschaften von A2 die B  nicht beeinflussen sind offensichtlich nicht von uns durch B beobachtbar.

 

[[   B kann u…y nicht beobachten  ]]

 

Das Instrument B wird in der Wissenschaft, als 'der Beobachter' bezeichnet

 

So bedeutet  beobachten in der Wissenschaft  eine Eigenschaft von einer Entität zu abstrahieren, die unabhängig vom Beobachter existiert

 

 Und die abstrahierte Eigenschaft muss eine sein, die irgendwie diesen Beobachter beeinflusst.

[[    z muss B beeinflussen können    ]]

 

 Wir sehen so, dass ein 'Beobachtungs-Instrument'  im strengen wissenschaftlichen Sprachgebrauch, kein bloßes Messgerät ist (obwohl es eine Skala zur Verbesserung beigefügt haben mag) 

 

Beobachtungs-Beispiele durch ein Instrument wären:

 Ein Dynamometer, das Kraft vom einem Impuls abstrahiert; ein Metallfilm, der Energie aus Licht abstrahiert; ein bewegender Körper dessen Bewegung, durch die Nähe eines anderen Körpers beeinflusst wird und welcher so die Eigenschaft von Anziehung oder Abstossung eines anderen Körpers abstrahiert

 

 Alle diese Abstraktionen können ohne Anwendung einer Skala gemacht werden, die bloß  der abstrahierten Eigenschaft einen numerischen Wert zufügen würde.

 

Es soll bemerkt werden dass, wenn unsere Kenntnisse allein auf die Kenntnisse von B beschränkt wären, wir keinen Grund hätten anzunehmen, dass in Bs  Verhalten irgend etwas außerhalb seiner eigenen inneren Natur vorhanden wäre.

 

Unsere Wissenschaft würde dann aus einem bloß klassifizierenden Katalog der Ereignisse in Bs Laufbahn bestehen, und wir sollten kein Recht haben, von B als einem  Instrument zu sprechen, 

 

 Der Gebrauch dieses Begriffes schliesst ein, dass wir einige vorherige Kenntnisse von A2 als eine Entität außer dem bekannten B haben.

 

 Die an einem wissenschaftlichen Experiment beteiligten Kenntnisse können dann wie folgt klassifiziert werden:

 

Beobachtet

(abstrahiert) durch B

A1

 

Unseren Selbsten

bekannt und als von einander unabhängig existierend angesehen

A2

B

 

 Man erkennt, dass wir von Anfang an B eine Wirklichkeit zuschreiben, die wir A1 nicht zugestehen

 

 Denn die Existenz von A1 ist bloss relativ zu B (abhängig von B).

[[  nur durch B erkennbar  ]]

 

Man erkennt außerdem, dass es für uns unmöglich ist, ein Instrument B als etwas zu betrachten, das wir einem System hinzufügen können das aus Entitäten besteht (wie A1) die allein durch die Weise  beschrieben werden, wie sie B beeinflussen.

 

[[ ---------------

Hat sie dieses Kapitel etwas verwirrt?  Schliesslich ist die Darstellungsweise recht abstrakt.  Deswegen meine Erklärungen und im Folgenden versuche ich das Gleiche nochmal mit meinen Worten auszudrücken:

 

Was ist Messen?

 

Wenn wir einen Holzblock haben und seine Länge messen wollen gebrauchen wir ein Metermass.

Nun ist es klar, dass wir mit diesem Messinstrument nur EINE Eigenschaft des Holzblocks feststellen (abstrahieren = "abziehen") können, nämlich seine Länge. Sicher hat der Holzblock noch andere Eigenschaften wie sein Gewicht, aber diese können wir mit diesem Messinstrument nicht messen.

Wir haben also drei Faktoren: Das Messinstrument, hier das Metermass, dann das Objekt den Holzklotz und schliesslich die gemessene Länge.

Das kann tabellarisch so dargestellt werden:

 

A1

 

A2

B

 

Dabei ist B das Messinstrument, A2 der Holzklotz und A1 die gemessene oder abstrahierte Eigenschaft, die Länge.

Aber fehlt nicht noch etwas in dieser Aufstellung, gibt es nicht noch einen Beobachter der die Messung durchführt? Wenn wir diesen in die Tabelle aufnehmen ergibt sich folgendes:

 

A1

 

 

A2

B

 

 

 

C

 

Wobei C der Beobachter/Wahrnehmer sein soll.

 

Soweit scheint alles klar zu sein, aber nun wollen wir diese Beziehungen auf den Menschen selbst anwenden:

 

Dann wäre A2 die unerkannte und unerkennbare Realität hinter den Erscheinungen die uns nur durch das Messinstrument B den Mind als A1 bewusst werden kann, wobei wir selbst der Beobachter C sind.

 

B der Mind, das Messinstrument zieht dann aus den zahlreichen Eigenschaften von A2 diejenigen heraus die messbar sind. Und zwar NUR die messbaren, für die anderen ist er blind, so wie das Metermass ungeeignet und blind ist für das Gewicht des Holzklotzes.

 

 

A1

Das Wahrgenommene

 

 

A2

Die unerkannte Realität

B Der Mind

Das Messinstrument

 

 

 

C

Der Beobachter

 

 

Wenn nun C der Beobachter ist, der diesen Messvorgang beobachtet, so kann man sich vorstellen, dass C seinerseits wieder von einem Beobachter D beobachtet wird.

Und D wird durch E beobachtet u.s.w

 

So ergibt sich nach Dunne ein unendlicher Regress. Was ein Regress ist erklärt Dunne an Hand der Kind-Eltern Beziehung. Jedes Kind hat ein Elternteil, der Elternteil ist aber selber Kind eines vorigen Elternteils u.s.w

Durch eine genaue, nicht ganz einfach nachvollziehbare Analyse dieses Regresses kommt Dunne dann in dem Buch "The Serial Universe" zu dem Schluss, dass der ultimative Beobachter unsterblich ist. Aber damit greife ich vor.

 

Zu obigem Schema noch einige wichtige Bemerkungen:

(1). Das Messinstrument B kann nicht das ganze A2 erkennen, sondern nur die Eigenschaften die durch das Messinstrument messbar sind. Mit einem Metermass kann nur de Länge nicht das Gewicht gemessen werden. Mit dem Mind kann nur das gemessen/beobachet werden was durch den Mind (seine Beschaffenheit) beobachtbar ist.

 

(2). Aufmerksamkeit begrenzt den beobachtbaren Teil von A2 und schränkt so das Ergebnis in A1 ein

(3). Gewohnheit fixiert Aufmerksamkeit immer mehr auf den gleichen Bereich

 

(4) A1 ist eine Abstraktion, das reale Ding ist A2.

(Abstraktion kommt von lat. abstrahere = abziehen)

 

Nun füge ich etwas ein, was bei Dunne an anderer Stelle steht:

 

Realität der Zeit

 

Hier die Argumentation von Dunne in Kurzform, so wie ich sie verstehe:

 

G (der gestrige Tag), H (der heutige Tag), M (der morgige Tag)

 

H ist real. G war gestern real, H wird morgen real sein.

Also sind G, H, M   ALLE real.

(„real“ im Sinne von wirklich existierend)

 

Aber wieso werden sie einwenden, kann G real sein, wo wir es doch nicht wahrnehmen können?

Gestern WAR doch, IST nicht mehr.

 

Aber fragen wir uns:

Wohin verschwindet das „Jetzt“ wenn es zur Vergangenheit wird?

Wird die Zukunft aus „Nichts“ erschaffen?

Wäre eine Erklärung für diese Fragen, dass diese Zustände nicht verschwinden, sondern sich nur der Fokus unserer Aufmerksamkeit zwanghaft verlagert?

 

Wir haben uns so an die Selbstverständlichkeit eines „Zustandes der ins Nichts verschwindet“ gewöhnt, dass uns das nicht mehr verwunderlich erscheint.

 

Verwenden wir nun für eine Erklärung obiges Schema:

 

 

A1

Heute

 

 

A2

Gestern, heute, morgen

B

Der Mind: Das Messinstrument

 

 

 

C

Der Beobachter

 

A1 das Heute ist eine Abstraktion von A2 das heisst von G, H, M.

Der Beobachter C kann also nur H wahrnehmen, obwohl auch G und H real existieren.

Hier ist wird verständlich warum G genauso real ist wie H, Wir haben keine nebelhafte Vergangenheit mehr, die irgendwie nicht greifbar ist, sondern alles ist real, nur der Mind, das Messinstrument trennt ein Teil der ganzen Sequenz heraus.

 

Demnach muss das was den heutigen Tag realer macht (als gestern) VERSCHIEDEN von G, H, M sein.

Es muss etwas AUSSERHALB von G, H, M geben, dass H realer macht.

 

Was ist nun dieses getrennte und zusätzliche Ding das H realer macht?

Kann es ein erkennbares Ding X geben, das etwas unreales (wie G) so real wie H erscheinen lässt?

Offensichtlich nicht, das heisst aber X muss genauso real sein.

Zumindest muss es FÜR UNS als genauso real erscheinen, wie G, H, M.

Es muss auf der gleichen ontologischen Wirklichkeitsstufe stehen.

 

X ist das „Feld der Präsentation“ (der Fokus der Aufmerksamkeit) des Wahrnehmers.

Der Bereich in dem der Wahrnehmer wahrnimmt, so etwas wie ein Fenster in einem fahrenden Zug.

In diesem Bereich (Fenster) erscheinen die verschiedenen Gedanken und Sinneserscheinungen .So werden sie der Beobachtung zugänglich.

Und diese Erscheinungen nehmen zu und dann wieder ab, was ihnen Dauer (Zeit) verleiht. Aber der Beobachtungsbereich (das Fenster) bleibt immer der gleiche (so scheint es für uns) und damit der Wahrnehmer dieses Bereichs.

 

Ist dieser Bereich, dieses Feld nun real? Es muss so sein, wenn es H realer erscheinen lässt als G, M.

So können wir verstehen, warum der folgende zuvor erwähnte Satz durchaus richtig sein kann:

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft koexistieren, nur das Bewusstsein (das Feld der Präsentation) verschiebt sich.

 

Und das Bewusstsein (der Beobachter) bewegt sich in einer anderen Zeit t2.

 

Denn das Bewusstsein benötigt ebenfalls Zeit um sich zu verschieben.

Wir haben also zwei Zeiten die Zeit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft t1 einerseits - und die Zeit in der sich das Bewusstsein verschiebt t2 anderseits.

Sehen wir t1 als statisch an, so verschiebt sich t2.

Da aber t2 auch wieder einen Beobachter erfordert, so müssen wir eine Zeit t3 einführen in der er sich bewegt.

 

Also, da t2 sich in t3 bewegt und t3 in t4 ( wie Dunne in seinen Büchern später zeigt) ergibt sich auch hier wieder eine Kette gleichartiger Items, eine Regression

 

Die Zeit ist demnach ebenfalls eine Regression, wobei jeweils die höhere Zeit die niederen Zeiten enthält.

 

Fraktale und Iterationen

 

Von einem Fraktal spricht man wenn ein Objekt aus mehreren verkleinerten Kopien seiner Selbst besteht.

Dies bedeutet, dass bei Vergrößerung eines Ausschnitts eines geometrischen Fraktales stets immer feinere Strukturen erkennbar sind, egal wie stark der Vergrößerungsfaktor ist, man sagt dazu auch, das Fraktal habe “Details auf allen Stufen”.

(siehe auch Wikipedia "Fraktal",)

 

Wenn also die ultimative Zeit (die Zeit von allen Zeiten t1, t2, t3, …) alle anderen Zeiten in sich enthält, so bildet auch die Zeit ein Fraktal.

 

Fraktale werden durch Iterationen erzeugt.

Eine Iteration liegt vor wenn das Ergebnis einer Rechenoperation wieder für den Eingang der gleichen Operation verwendet wird. Also

 

A Input ----> Rechenopration ----->  B Output

B Input ----> Rechenopration ----->  C Output

C Input ----> Rechenopration ----->  D Output

u,s,w.

 

Dies wird in der Fraktalen Geometrie viele Tausend Mal wiederholt und ergibt faszinierende Muster.(siehe Wikipedia).

 

(Statt einer Rechenoperation kann natürlich ein beliebiger anderer Vorgang dienen. So wird in der Alchemie die gleiche Substanz immer und Immer wieder destilliert. Dieses Verfahren schien bisher völlig sinnlos, scheint aber wenn man es als eine Iteration betrachtet durchaus effektiv zu sein.)

 

Demnach ist eine Regression  ähnlich einem Fraktal.

 

Bei einer Regression haben wir lauter gleichartige Glieder, bei einem Fraktal ebenfalls (weil durch gleiche Operationen erzeugt) mit dem Unterschied, dass bei einem Fraktal zusätzlich die niederen Glieder in den höheren enthalten sind..

 

Hier bietet es sich geradezu an das Schichtenmodell von Dimensionen zu denken, wobei ebenfalls die niederen Dimensionen in den höheren enthalten sind.

 

Nach diesem Exkurs jetzt weiter mit der Analyse von Dunne.

Leider wird es ab jetzt etwas schwieriger - aber der Preis ist hoch- zu erkennen, dass wir unsterbliche Wesen sind.

Wenn sie nicht gleich alles verstehen, das macht nichts, lesen sie später den Abschnitt nochmal und immer wieder, es lohnt sich

 ]]

 

 

The Serial Universe -- KAPITEL  VI

REGRESS  EINES  SEINES-SELBST-BEWUSSTEN  BEOBACHTERS

 

 Wir sind jetzt in der Lage ein Individuum zu untersuchen für das es eine 'gegebene' Tatsache ist, dass 'es' etwas beobachtet, was nicht sein beobachtendes 'Selbst'  ist.

 

 Lassen Sie A den Gegenstand sein, der beobachtet wird , B das beobachtende 'Selbst, und C etwas was weiß, dass B das A beobachtet

 

Dies können wir wie zuvor tabellarisieren (siehe voriges Kapitel) 

A

 

 

 

B

 

 

 

C

 

Die Frage war: Wie kann C, von irgendetwas gewahr werden außer einer Modifizierung in B  das es  beobachtet? Wir wissen aus dem vorigen Kapitel, dass A (das etwas Beobachtetes von B ist) bloß eine Eigenschaft  ist, die von einer Entität aus der Welt abstrahiert  wurde die B enthält.

 

 Wir können A, deshalb, als ein A1  beschreiben, das, von einem A2 abstrahiert wurde, und können unsere Tabelle wie  folgt  erweitern

 

Welt wie sie von B beobachtet wird

A1

 

 

 

A2

B

 

 

 

 

C

 

Da es jede mögliche Anzahl von A2 Entitäten geben mag, die B beeinflussen, können wir A1 als 'die Welt, wie sie durch B beobachtet wird ' bezeichnen  

 

Nun ist es für C ein unvermeidlicher Schluss, dass da  B einige Eigenschaften von A2 beobachtet  es auch  ebenso viel Wissen von A2 als "gegeben" haben muss,  wie sein Wissen von B, d.h. es muss Wissen durch Beobachtung sein

So können wir unsere Tabelle erweitern;   

 

Welt wie sie von B beobachtet wird

A1

 

 

Welt wie sie von C beobachtet wird

A2

B

 

 

 

 

C

 

Da A2 und B durch C beobachtet werden, müssen sie Eigenschaften sein, die durch C von entsprechenden Entitäten in einer etwas grundsätzlicherer Welt abstrahiert wurden, die C als den Beobachter enthält

 

So können wir B in B 1 ändern und können die zwei fundamentaleren Entitäten als A3 und B 2 tabellarisieren.

Welt wie sie von B1 beobachtet wird

A1

 

 

Welt wie sie von C beobachtet wird

A2

B1

 

 

A3

B2

C

 

 Hier ist C,  eines objektiven A2 gewahr und B1  als eines Objekts, das durch die Eigenschaft  A1 modifiziert wird.  

 

Wir wissen, dass, da B 2 seine Eigenschaft B1  durch A1  modifiziert hat, es  die Anwesenheit von A1  aufzeichnet.

 

Aber die Anwesenheit von A1 - der Eigenschaft von A2 -  zu registrieren, bedeutet nicht die die Anwesenheit von A2 als ganzes zu registrieren.

 

A2 als Ganzes wird nicht von B2 beobachtet und B2 abstrahiert nicht A2 von A3.

 

Es ist C das das tut, d.h. A2 ist die Eigenschaft von A3 die relativ zu C ist, aber sie ist in keiner Weise relativ zu B2

 

 Aber der Regress des Selbst-Bewusstseins, den wir in Kapitel IV studierten, erklärt, dass C selbst nur ein 'Selbst' ist, das von einem entfernten Eigner beobachtet wird, nämlich D, der der echte, ultimative Beobachter der Reihe ist, so weit wir das bis jetzt untersucht haben.

 

Durch unsere Hypothese, muss dieser (bis jetzt) ultimative Beobachter D wissen, dass A2 ein Objekt  ist, das  unabhängig von seinem selbst B1 existiert. 

 

 Natürlich, zeichnet C, wie wir gesehen haben, die separaten Existenzen von A2 (das A1 enthält) und B1 auf.

 

Aber diese Aufzeichnungen sind nur Modifizierungen, oder Änderungen in C

 

 Die Frage, ist wieder, wie dieser ultimative  Beobachter D wissen kann, dass A2 (A1 enthaltend)  und B1  unabhängig davon existieren, und durch C beobachtet werden, und nicht bloß Modifizierungen in der Struktur von C sind.

 

 D kann nicht das entdecken indem es  bloß C beobachtet .

 

Die Antwort darauf  ist,  zu erkennen, dass A2 und B1 die  durch C beobachtet werden bedeutet, dass C sie von einigen fundamentaleren Entitäten abstrahiert.

 

Die Entitäten, von denen C sie wirklich abstrahiert, sind, wie wir gesehen haben, A3 und B2 

 

D  muss deshalb wahrnehmen, dass A2 und B1 von A3 und B2 durch C abstrahiert werden

 

Aber, als eine Voraussetzung zum Beobachten dieser Funktion von C muss es im Stande sein, A3 und B2 zu beobachten

 

So können wir unsere Tabelle erweitern, indem wir die dritte Reihe, mit  'Die Welt sie von D beobachtet wird' benennen.  

 

Welt wie sie von B1 beobachtet wird

A1

 

 

 

Welt wie sie von C beobachtet wird

A2

B1

 

 

Welt wie sie von D beobachtet wird

A3

B2

C

 

 

 

 

 

D

 

 Dann wieder, da A3 und B2 und C  durch D beobachtet wird,  müssen sie Eigenschaften sein, die von fundamentaleren Entitäten, A4  B3 und C2  in der gleichen Welt wie D abstrahiert wurden

 

So können wir C in C1 ändern und unseren Tabelle erweitern:

Welt wie sie von B1 beobachtet wird

A1

 

 

 

Welt wie sie von C1 beobachtet wird

A2

B1

 

 

Welt wie sie von D beobachtet wird

A3

B2

C1

 

 

A4

B3

C2

D

 

Aber der Regress des Selbst-Bewusstsein bedeutet, das D selber nur ein 'Selbst' ist das von einem weiteren Eigner E beobachtet wird, und so weiter bis ins Unendliche.

 

Es ist dann klar, dass wenn wir unsere Analyse eines Individuums  vollenden möchten, dem es gegeben ist,  dass sein  'Selbst' etwas beobachtet, dass wir dann unsere Tabelle bis zur Unendlichkeit erweitern müssen, wobei wir die alten Argumente für jede neue eingeführte Entität wiederholen.

 

 Es soll nochmals angemerkt werden, dass die Abstraktionen alle durch die Reihe von Beobachtern B1, C1, D usw. durchgeführt werden, entlang der diagonalen Reihe, und nicht durch irgendwelche anderen in der Tabelle gezeigten Entitäten

 

 Wir sahen vorher, dass B2  das A2 nicht von A3 abstrahiert und ähnliche Argumente zeigen, dass B3 das A3 nicht von A4 abstrahiert und das C2 das B2 nicht von B3 abstrahiert.

 Diese Regel muss überall in der unendlichen Regression gelten.

 

Es ist offensichtlich, das in der gezeigten Tabelle mit 4 Welten nur die Welt der untersten Reihe real ist.

 

Die in den oberen Reihen tabellarisierten 'Welten' sind bloß Listen von Eigenschaften die von dieser mehr realen Welt  D abstrahiert wurden - unter Einsatz des die primären Beobachtungen machenden Instrumente C1 und des sekundären Instrumentes B1.  

 

Der Charakter einer Regression wird so  klar genug

 

 Wir haben eine horizontale Reihe von Entitäten, die durch die alphabetische Folge A, B, C usw. angezeigt werden und eine vertikale Reihe von Eigenschaften jener Entitäten, die durch die Ziffern 1, 2, 3 usw. angezeigt werden.

 

 Die Regression des selbst-bewussten  Beobachters, der sich eines Objekts A1 bewusst ist das anders ist als sein 'Selbst",   liegt entlang der diagonalen Linie  B1,  C1,  D etc

 

Dass der ultimative Beobachter im Stande sein sollte, die Serien der Entitäten A1 B1 C1 etc. als unabhängig  vorhandene Systeme zu behandeln ist eine wesentliche Bedingung,  die für seinen Besitz irgendwelcher Kenntnisse über ein in der Aussenwelt gelegenes 'Selbst'  notwendig ist.

 

 Aber das ist nur die eine Hälfte unserer Schwierigkeiten.

 

Um unsere Forderungen zu erfüllen, muss der fragliche Beobachter im Stande sein, nicht nur zu erkennen, dass A2 unabhängig von B1 existieren muss, sondern auch dass A1 durch B1 beobachtet wird;  was bedeutet, dass er im Stande sein muss wahrzunehmen, dass die Modifizierung in B1 durch die Natur von A2 verursacht wird 

 

Und ähnlich überall im Regress, muss er im Stande sein, nicht nur die getrennten Existenzen der beobachtenden Instrumente und der Systeme wahrzunehmen, von denen jene Instrumente abstrahieren, sondern auch die Tatsache, dass die Instrumente durch die Eigenschaften jener Systeme beeinflusst  werden

 

 Bis jetzt zeigt uns unsere gegenwärtige Tabelle nicht, wie es dem ultimativen Beobachter ermöglicht wird, das wahrzunehmen: Es wird  bloß angenommen, dass er das tun kann  Und das ist natürlich für unseren Zweck ungenügend.

Wir erkennen, dass unser Test sehr drastisch ist

 

Wir müssen in unseren täglichen, wissenschaftlichen Methoden zur Beschreibung des Universums  eine unbemerkte Annahme entdecken, die berücksichtigt  was die unendliche Reihe von verschiedenen Entitäten in der horizontalen Erweiterung der Tabelle anzeigte

 

 Außerdem muss diese gewöhnliche Methode der Beschreibung verständlich machen, dass der ultimative  Beobachter die beobachtenden Entitäten als  beobachtend und die beobachteten Entitäten, als beobachtet, wahrnehmen soll.

 

 Und nicht bevor wir diese unermesslich bedeutende Annahme entdeckt  und gezeigt haben, dass alle unsere empirischen Wissenschaften darauf gegründet sind, werden wir in der Lage sein zu behaupten, dass wir selbst-bewusste Individuen sind, die sich einer Außenwelt bewusst sind, und die Methode der regressiven Methode des Künstlers und des Bildes anwenden, weil dies eine zuverlässige und nützliche Methode ist, um die sonst unverständlichen Beziehungen zwischen uns selbst und unserem Universum zu verstehen.

 

 Diese beschreibende Werkzeug existiert

 Wir verwenden es täglich.

 

 Und wenn Sie gern im Hinblick auf die enormen Schwierigkeit des Problems der Meinung sind, dass ein solches Hilfsmittel das Produkt eines Meister-Verstandes benötigen würde, dann werde ich dem nicht widersprechen.

 

Aber das größere Wunder denke ich ist, dass sich das Gerät  das das enorme Problem ein System eine sonst unverständliche Welt zu bringen gleicherweise von einer solchen Art ist, dass sogar der grösste Schwachkopf, der keinen klare Vorstellung von seiner Natur hat fähig ist es anzuwenden.

 

Der Verstand  der es verwendet, verwendet es sowohl für das Genie wie auch für den Dummkopf 

 

 

 The Serial Universe -- ZWEITER TEIL

ALLGEMEINER TEST DER THEORIE

 

KAPITEL VII

JETZT

 

Lassen wir M eine besondere Konfiguration der Außenwelt repräsentieren, wie sie von Ihnen durch Beobachtung der Aussenwelt, Experimente oder Überlegungen beschrieben wird.

 

Diese spezielle Konfiguration, die M repräsentieren soll, ist diejenige, die Sie im gegenwärtigen Zeitpunkt beobachten.

 

Lassen Sie L auf ähnliche Weise eine vergangene erinnerte Konfiguration sein.

 

Mit Ihren Kenntnissen von L und M berechnen Sie was die Eigenschaften einer zukünftigen Konfiguration N sein werden

 

Ihre Beschreibungen werden in der Sprache der klassischen Wissenschaft gemacht

 

Wenn Sie jetzt, diese drei Beschreibungen untersuchen, werden Sie feststellen, dass sich diese nicht mehr auf Beschreibungen von drei verschiedenen Welten beziehen

 

Weil es soweit nichts gibt was zeigt, dass sich eine der Beschreibungen auf etwas mehr oder weniger Reales bezieht, als die anderen Beschreibungen.

 

Ebenso geben die Beschreibungen soweit keinen Hinweis, dass die Konfigurationen sich auf die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft beziehen.

 

Weitere Überprüfung zeigt, das die drei beschriebenen Welten sich  in der Eigenschaft von einander unterscheiden, die in der  Wissenschaft als 'Entropie' bekannt ist.   Was  Ihnen erlaubt, diese Welten nach der Grösse ihrer Entropie anzuordnen (eine Anordnung, die den Buchstaben L M N in unserem Alphabet entspricht) - 

 

Diese Entropie-Ordnung, können wir möglicherweise als Zeit-Ordnung beschreiben, (obwohl wir noch nicht berechtigt sind, das zu tun)

 

Bis jetzt jedoch, können diese Beschreibungen nicht zeigen,

(1)   dass sie sich auf aufeinander folgende Zustände von einer und derselben Welt beziehen, oder

(2)  dass diese Zustände eine Beziehung zum 'Jetzt' haben 

 

Wie wir in Kürze sehen werden, sind diese zwei Voraussetzungen bloß verschiedene Weisen, dasselbe Ding auszudrücken

 

Wir können nicht Bedingung (1) annehmen, ohne Bedingung (2) anzunehmen

Aber wir brauchen diese Frage jetzt nicht behandeln

 

Es genügt  im Augenblick, dass unsere Beschreibungen Bedingung (2) nicht erfüllen

 

Wenn wir  Bedingung (2) untersuchen, erinnern wir uns, dass M die Konfiguration repräsentieren sollte, die für unsere Beobachtung des 'Jetzt'  offen ist

 

Ein Zweifel ergreift uns hier.

Weil viele Leute angenommen haben, dass die Begriffe eines 'Jetzt 'und   'des Geschehens von Ereignissen in einer Reihenfolge'   auf einen psychologischen Beobachter verweisen, was  nicht angenommen werden sollte

 

Die Ordnung, die in unseren gegenwärtigen Beschreibungen L, M und N enthalten ist, stellt alles zur Verfügung was zu wissenschaftlichen Zwecken notwendig ist

 

Nehmen Sie  an, dass wir die Tatsache ignorieren, dass der wirkliche Startpunkt Ihrer  Beschreibung Ihre beobachteten Kenntnisse von M und Ihre erinnerten  Kenntnisse von L waren

 

 Wir haben nicht das geringste Recht so etwas zu machen, aber wir versuchen  'JETZT' uns in die  Position dieser Gegner zu begeben

 

Lassen Sie uns sagen, dass die Verweisung auf sich selbst als den Beobachter - eine Verweisung, die in der Aussage enthalten war, dass M die Konfiguration repräsentieren sollte, die für Ihre Beobachtung zum gegenwärtigen Zeitpunkt offen ist -  eine Verweisung war  die nicht gemacht werden sollte

 

 Lassen Sie uns sagen, dass das 'Jetzt'  psychologisch ist  -  obwohl die klassische Psychologie genauso ohne  'Jetzt ' war,  wie die  klassische Physik.

 

Lassen Sie uns sogar sagen dass das  'Jetzt' eine Illusion ist. Gut

 

Unsere gegenwärtige Beschreibung von L, M und N ist von Ihnen selbst aus Ihrem Gedächtnis, durch Beobachtung und Berechnung gemacht worden - wir können das nicht vermeiden -   aber sie enthält keine  Verweisung auf den Beobachter und Beschreiber und  kein einzigartiges 'Jetzt'.

 

Entsprechend dieser Leuten ist dies aber nur eine Beschreibung, die drei zeitliche 'Zustände' beschreibt, und von der behauptet wird sie sei völlig ausreichend für die praktischen Zwecke  eines Wissenschaftlers

 

Wir müssen zugeben, dass es sehr befriedigend ist,  durch diesen drastischen Eliminations-Prozess  zu einer zuverlässigen Beschreibung des Universums um uns herum gekommen zu sein.

Aber wie können wir überzeugt sein, dass diese Beschreibung zuverlässig ist?  Ah!  Das ist die Schönheit der Wissenschaft im Unterschied zur  bloßen Philosophie

Wir können die Wahrheit dieser Behauptungen durch das  Experiment prüfen. Fein.

Lassen Sie uns die Genauigkeit unserer gegenwärtigen Beschreibungen, L, M und N prüfen.

Lassen Sie uns ein Experiment machen und dann sehen was wir herausfinden

 

Ich schlage vor, dass die beste Konfiguration dafür   diejenige sein wird, die wir als L beschrieben haben, weil wir nach einer Änderung von L  im Stande sein werden zu festzustellen  ob Konfiguration M gemäß dem berechneten Ergebnis geändert wurde und auch zu sehen, ob die Änderung bis zur Konfiguration N durchgeht

 

Was sagen Sie da? Wir können L nicht verändern! Warum nicht? Weil L vorbei ist!  Aber wir haben gerade zugegeben, dass die Welt, die wir als L, M und N beschrieben haben, von solchen mystischen Eigenschaften wie  'vorbei' oder 'Gegenwart' oder 'Zukunft' leer ist, und dass das die Welt ist, mit der sich die experimentelle Wissenschaft befassen muss

 

 Was ist dann an meinem Vorschlag falsch, dass wir mit dem Zustand L experimentieren sollten? Wurde etwas aus dieser Beschreibung weggelassen? Vielleicht haben Sie Recht

 Aber was ließen wir weg?  

 

Es muss nicht darauf hingewiesen werden, dass jedes System, das als ein Objekt klassifiziert werden kann, mit dem  experimentiert werden kann, vom Apparat der für das Experimente verwendet wird deutlich unterscheidbar sein muss,

 

Die zwei Systeme müssen so behandelt werden als ob sie ausserhalb von einander wären.

 

Nun ist das Wesen einer wissenschaftlichen Beschreibung immer gewesen, dass die Gültigkeit der Beschreibung durch jeden einschließlich des Beschreibers experimentell nachprüfbar sein muss

 

Das beschränkt das Universum, das beschrieben werden kann

 

Es muss ein Universum geben, das der Beschreiber als 'JETZT'  ausserhalb seiner Instrumente betrachten kann (Objekt) und sich selbst als ein Subjekt, um durch diese Instrumente in das beobachtete Universum eingreifen zu können

 

Aber wenn das objektive Universum, das so beschrieben wird, durch den Beschreiber als eine Reihe von 'Zuständen' betrachtet wird, die eine Zeit Ordnung besitzen, ist es, wie wir gerade entdeckt haben, eine wesentliche Bedingung, dass er seinen experimentellen Apparat betrachtet (das ausgeschlossene System, das eingreift) wie wenn er nur in  einem einzigen 'Zustand' wirkend wäre -   innerhalb dieser offensichtlich zeitlichen Serie der 'Zustände' - den er "Jetzt" nennt.' 

 

Und jemand, der  ihn mit der Aufgabe der Überprüfung beauftragt, muss mit seinem Urteil übereinstimmen, bezüglich dessen was dieser  einzigartige, greifbare 'Zustand' ist. 

 

 Aber wie weiß der Beschreiber, was dieser kritische 'Zustand' ist? Was kennzeichnet das 'Jetzt' für ihn? Ist es physisch und auch 'psychologisch'? Betrachten Sie   diese 'Jetzt-Markierung' 

 

Wir wissen, dass sie auf das System des Experimentators verweist

 

Wir wissen, dass es ein Wegweiser  ist: 'Dieser Weg führt zum eingreifenden System, das wir ausserhalb ließen' 

 

[[   Dieser Weg führt von L M N zu etwas ausserhalb davon, was das System des Experimentators ist      ]]

 

Und sobald wir das verstanden haben, begreifen wir, dass das ausgeschlossene System jedes Instrument, groß oder klein einschließen muss, das Druck auf das Objekt-System ausübt, und  dadurch einen Rückstoß erfährt.

 

[[  Im vorigen Beispiel wäre  L M N  das A2

Und  B etwas was  nur die Eigenschaft "z"  von A2 erkennen kann, aber nicht v…y   ]]

 

 Wir müssen  diesen Wegweiser (was auch immer er auch sein mag) so betrachten als ob er sich stets ändert und zwar von  der Verbindung mit einer Konfiguration der Objekt-Serien zur einer Verbindung mit der Konfiguration, die der Beschreiber  als nächstes in der Zeit-Ordnung betrachtet

 

[[    B ändert sich also stets und schneidet dadurch neue Teile von L M N aus.

Dieser ausgeschnittene Teil " das Fenster oder Feld der Präsentation" bildet dann die Gegenwart A1   ]]

 

Nur so kann die Markierung, einen wichtigen Aspekt des Problems anzeigen nämlich dass  wenn das System des Experimentators seinen Eingriff verschiebt   es finden wird, dass seine Möglichkeit, die Konfiguration zu verändern, die 'Jetzt' war, vorbei ist 

 

Das eingreifende-und-beobachtende System folgt natürlich den Veränderungen des Wegweisers.

 

Aber  in diesem Fall müssen die ausgeschlossenen Instrumente des Experimentator-Systems, den Veränderungen des "Jetzt"  folgen und dieses "Jetzt" markieren. Ganz so

 

Und sie setzen eine physikalische  "Jetzt-Markierung" fest, die der Beobachter für sich selbst gemacht hat

 

Denn wenn er das beobachtete System in der Zeit extrapoliert, lässt er seine Instrumente automatisch im psychologischen 'Jetzt' zurück.  

 

 Wenn wir dieses Verhalten der "Jetzt-Marke" (die Instrumente des Beobachters) in Betracht gezogen haben

-  ein Verhalten  das klar anzeigt, dass die Serie der  Konfigurationen in der Ordnung, der Entropie, die zu dem  beobachteten System gehören, den Instrumenten des Beobachters in  Folge präsentiert werden -

werden wir berechtigt sein zu sagen, dass diese Konfigurationen, ganz richtig, als Zustände beschrieben wurden die für diese Instrumente  in der Zeit aufeinanderfolgen.

 

Und das ist die Wahrheit über das Zeit-Werkzeug, wie es in der  ganzen experimentellen Wissenschaft verwendet wird.

Es trennt die beobachteten und die Beobachtungen machenden Systeme auf die wirksamste mögliche Weise, indem sie ihnen zwei verschiedene Zeitsysteme zur Verfügung stellt (wie leicht bewiesen werden kann) , die miteinander im "Jetzt" interagieren.

 

 

*   *  *

 

Diese einfache Tatsache über eine wissenschaftliche Analyse in Zeit-Begriffen  wonach ein System das Information durch Experimente gewinnen soll , als Interaktor behandelt  werden muss, das durch eine Zeit Landkarte reist   -  diese Tatsache wurde von den klassischen Anwendern des Werkzeugs nicht geschätzt. 

 

Die Tatsache selbst, ist zweifellos, ein spezielles Beispiel des allgemeinen Gesetzes, auf das wir unsere Aufmerksamkeit am Ende des Kapitels V lenkten, nämlich, dass es mathematisch unmöglich ist, B zu behandeln (ein Ding auf das eingewirkt wird)  als ein zusätzlicher Teil eines Systems A1, das  in der Weise beschrieben wird wie es auf  B einwirkt

 

 Der Materialist hätte zum Beispiel behauptet, dass es möglich sei, zur Folge von materiellen Zuständen L M N drei entsprechende Zustände eines Systems von materiellen Instrumenten, I m n, hinzuzufügen und I m n als das System von Instrumenten zu betrachten, das die Information  zur Beschreibung von L M N zur Verfügung stellt,

 

Die Antwort darauf wäre::

(1)   (Aus allgemeinen Gründen), Dass das den mathematischen Trugschluss bedeuten würde den  Beobachter in ein zeitliches System zu bringen, das durch die zeitlichen Eigenschaften beschrieben worden ist, die es diesem Beobachter präsentiert; und

(2)  Dass - als eine empirische Tatsache, die für (1)  nur illustrativ ist - die experimentierenden, eingreifenden, Druck ausübenden Instrumente die die Information liefern aus denen die materielle Beschreibung herausgezogen wird  notwendigerweise vom Beschreiber als ein begrenztes "Jetzt" behandelt werden müssen. Dies ist ein Zustand der so dargestellt werden kann

L     M    N  

 O

wobei O das fragliche System von Instrumenten darstellt.

 

Wenn wir fragen: Was wird dann durch I m n im Bild des Materialisten repräsentiert?  Dann ist  die Antwort :

Die aufeinander folgenden Zustände von einem Teil des Mechanismus der für den Gebrauch als ein Instrument, entworfen wurde, welche aber  der durch den Beschreiber nicht als eine Informationsquelle oder als ein Mittel der Einmischung  verwendet werden

 

In diesem Bild werden sowohl L M N als auch I m n  in der Weise beschrieben in der sie  die Instrumente des Beschreibers  betreffen, die zuletzt nicht sichtbar wurden

 

Bei ihrer wirklichen Arbeit vermieden die Wissenschaftler durch eine gesunde Intuition geleitet, den Scheinbeweis der Materialisten

 

Sie hatten keinen klaren Begriff, dass sie den Beobachter und das Beobachtete zwei verschiedenen Zeit-Systemen zuteilten, oder dass sie  die Idee einer materiellen  'Jetzt-Marke'  anwandten, wobei sie von der Verbindung mit einem Zustand des beobachteten Systems  zur Verbindung mit dem folgenden wechselten

 

 Aber sie taten das unbewusst, wann auch immer sie den Experimentator und seine Instrumente vom System, mit dem sie  experimentieren trennten, und die Ansicht des Experimentators vom Objekt-System als eine Serie von Zuständen in der Zeit akzeptierten.

 

Und sie taten das in jedem Experiment, das sie machten.

 

 Bevor wir weitergehen, gibt es eine ziemlich bemerkenswerte Tatsache, zu der wir unsere Aufmerksamkeit lenken sollten.

 

 Denn all das bedeutet, dass der 'Determinismus' nicht geeignet ist. Er betrifft nicht nur nicht die Gegenwart, er tat es nie.

 

 Die klassische Wissenschaft impliziert, verwendet und behauptet die  gegenteilige  Ansicht, nämlich eine Ansicht, die   jeden Beobachter als einen potentiellen aussen stehenden Eingreifer in ein sonst determiniertes  Universum ansieht.

 

 Wir brauchen kein mikroskopischen 'Unsicherheits Gesetz', um uns aus der Patsche zu helfen.

 Das deterministische -Schreckgespenst, das Ergebnis der klassischen Wissenschaft, wurde  nie konzipiert, und die vom Materialisten unterzeichnete Geburtsurkunde war eine Fälschung

 

The Serial Universe - KAPITEL VIII

REGRESS DER ZEIT

 

Wir haben gesehen, dass die Zeit ein analytisches Werkzeug ist, das die schärfst mögliche Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt bewirkt.

 

Wir können auch sehen, dass jede Person dies auf ihre Weise  anwendet.

Jones wird das System betrachten, mit dem er experimentiert (das Smith einschließen kann) als eine Serie von Zuständen in einer objektiven Zeit-Ordnung, während er seine Instrumente der Beobachtung und des Eingriffs als beschränkt, auf das 'Jetzt' behandelt, welches von der Vereinigung mit einem Zustand des Systems zur Vereinigung mit dem folgenden beobachteten Zustand wechselt.

 

Smith wird Jones (und die Instrumente von Jones) als zu der objektiven Zeitreihe zugehörig betrachten, indem er denkt, dass es seine eigenen Instrumente sind, die ausserhalb und auf ein 'Jetzt' beschränkt sind.

So können die Instrumente von Jones in einigen Fällen als zu einer Reihe von objektiven Zuständen gehörend, und in anderen Fällen als begrenzt durch ein sich änderndes 'Jetzt' betrachtet werden - je nachdem ob wir Smith oder Jones als unsere Informationsquelle benutzen.

 

Offensichtlich ist so eine Analyse in Begriffen der Zeit bloß eine mathematische Übereinkunft.

Und es ist eine die der Subjekt-Objekt Beziehung eine maximale Bedeutung gibt.

 

Wir brauchen deshalb nicht überrascht zu sein, wenn wir so entdecken, dass ihr mathematischer Charakter regressiv ist.

Im letzten Kapitel, repräsentierten wir die drei verschiedenen Entropie Konfigurationen durch drei Buchstaben,

L  M  N

 

Das war eine Vorwegnahme des späteren Zustandes , wo wir im Stande sein sollten, jene Konfigurationen als für die Instrumente des Beobachters in der Zeit aufeinander folgend zu betrachten .

 Die alphabetische Folge der Buchstaben würde in diesem Zustand dazu dienen die Reihenfolge der Zustände des beobachteten Systems anzuzeigen.

Obwohl wir der Bequemlichkeit halber die Buchstaben hintereinander schreiben können, muss verstanden werden, dass diese Anordnung für unseren Beweis nicht notwendig ist .

Wenn Sie wollen könnten Sie die Buchstaben auf Zettel schreiben und diese in einer Tasche herum schütteln.

Die Entropie-Ordnung, die die Zeit-Ordnung anzeigt, wäre danach noch immer durch die alphabetische Reihenfolge der Buchstaben entsprechend angezeigt.

 

Wir haben gesehen, dass von der 'Jetzt-Marke', welche die Anwesenheit unserer experimentellen Instrumente anzeigt, angenommen werden muss, dass sie sich verändert und zwar von der Vereinigung mit einem Zustand des beobachteten Systems zur Vereinigung mit dem folgenden darin - was auch für diese Instrumente als das Folgende in ihrer Ordnung der objektiven Ereignisse repräsentieren mag.

 

Wir stellten uns vor, dass die "Jetzt-Marke" auf M steht, also

L  (M)  N

wobei die Marke hier durch Klammern repräsentiert wird.

In dieser Lage der Dinge ist M da, L ist vorbei, und N ist Zukunft für die fraglichen Instrumente.

 

Aber wir können nicht annehmen, dass die Marke immer bei M bleibt was uns genügend Zeit gibt, um uns auf ein Experiment auf der Grundlage dieses gegenwärtigen Zustands der Angelegenheit vorzubereiten.

Ein wenig später werden wir finden, dass die Marke nicht mehr bei M steht.

Wir können diese zukünftige Lage der Dinge so darstellen

L M (N)

wo N da ist und L und M beide für die Instrumente vorbei sind

 

Wieder haben wir begriffen, dass wir mit L nicht experimentieren können, weil L (für die Instrumente) vorbei ist.

Aber wir müssen erkennen, dass es einen vergangenen Zustand gab wo L Gegenwart war und M und N beide Zukunft für die Instrumente waren. Dies kann so dargestellt werden

(L)  M  N

 

Was genau meinten wir, als wir sagten, dass (L) M N die vergangene Lage der Dinge repräsentiert, dass L (M) N die gegenwärtige Lage der Dinge repräsentiert, und dass LM (N) eine 'zukünftige' Lage der Dinge repräsentiert? Lassen Sie uns diese drei Lagen der Dinge 1, 2 und 3 etikettieren, und sie übereinander legen::

 

3.    L   M  (N)

2.    L  (M)  N

1.   (L)  M   N

 

Wir wissen, dass M diese Entropie-Konfiguration des beobachteten Systems repräsentiert, das wir ursprünglich als 'Gegenwart' betrachteten, und dass wir L als 'vorbei' und N als 'Zukunft' akzeptierten .

Deshalb legten wir die Jetzt-Marke an M.

Aber wir begreifen jetzt,  dass sich diese Marke von der Verbindung mit L zu ihrer gegenwärtigen Verbindung mit M verändert hat, und dabei ist, sich zur Verbindung mit N zu ändern .

 

Wir beabsichtigen deshalb, dass (M) den aktuellen Zustand der ‚Jetzt-Marke‘ anzeigen soll ( z. B der Instrumente). Ähnlich beabsichtigen wir, dass (L) einen vergangenen Zustand, und (N) einen zukünftigen Zustand der ‚Jetzt-Marke‘ anzeigen soll.

Aber diese vergangen, gegenwärtigen und zukünftigen Zustände der Jetzt-Marke, (L), (M) und (N) werden in einer Zeit-Ordnung als aufeinander folgend betrachtet, die nur durch unsere Ziffern 1, 2 und 3 repräsentiert werden kann!

 

Es ist klar, in dieser Zeit-Ordnung repräsentieren die drei Zustände

1 .(L)   M    N

2.. L   (M)   N

3.. L    M   (N)

aufeinander folgende Zustände eines umfassenderen Systems - ein System, das die drei Objekt-Zustände L, M und N plus der sich ändernden ‚Jetzt-Marke‘ einschließt.

 

Wenn M für die Instrumente Gegenwart sein soll, muss (M) - wie wir gerade gesagt haben – den aktuellen Zustand der ‚Jetzt-Marke‘ repräsentieren, und das bedeutet, dass

2.  L  (M)  N

der Zustand des umfassenderen Systems sein muss, das in der fundamentaleren Zeit-Ordnung präsentiert wird, die durch Sequenz der Nummern 1,2,3 angedeutet wird.

Aber unsere Beschreibung zeigt das nicht an! Alles was sie sagt ist, dass

1  (L)   M   N oder

3   L    M  (N)

ebenso gut den aktuellen Zustand dieser eingeklammerten Marke anzeigen können.

 

Es wird dann klar, dass wir zu den Zuständen 1, 2 und 3 unseres umfassenderen Systems eine neue ‚Jetzt-Marke‘ einfügen müssen, die anzeigt, dass 2 L (M) N in einer fundamentaleren Zeit liegt. Wir können das tun, indem wir 2 unterstreichen :

 

1  (L)  M   N

2   L  (M)  N

3   L  M  (N)

 

Die Zeit-Ordnung, die von 1,2,3 angezeigt wird, ist fundamentaler als die bloß offensichtliche Zeit-Ordnung, die wir durch die alphabetische Folge L, M und N anzeigten.

Denn es ist die Verbindung der unterstrichenen Jetzt-Marke mit

2  L (M)  N

die M zum gegenwärtigen Zustand des eingeklammerten M machen und welche dadurch M als den gegenwärtigen Zustand des ursprünglich betrachteten Systems anzeigt.

Wenn man die Jetzt-Marke 3 .L M (N) unterstreicht dann wäre (N) der gegenwärtige Zustand der "Jetzt-Marke" und N der gegenwärtige Zustand des ursprünglich betrachteten Systems - trotz der Tatsache dass M in 2. auch eingeklammert ist.

 

Man kann fragen: Da wir versuchen, die Reale Zeit Ordnung durch die Folge der fundamentaleren Zustände 1, 2, 3 zu repräsentieren, was wurde durch die Entropie Ordnung der originalen weniger fundamentaleren Konfigurationen L,M,N angezeigt?

Versuchen wir uns vorzustellen, dass das fundamentale System zwei Arten von Zeit umfasst? Sicher nicht: Das umfassendere System enthält nur eine Zeit Ordnung, die durch 1,2,3 angezeigt wird.

 

Es enthält auch die ganze Gegenwart, die Items der Ordnung die durch L, M und N angezeigt werden; aber diese Ordnung ist nicht eine Zeit-Ordnung im umfassenderen Zustand der Dinge.

 Welche Ordnung ist es dann? Ich werde diese Frage im folgenden Kapitel beantworten; denn ich habe einen besonderen Grund dafür, dies hier nicht tun

 In diesem Kapitel beabsichtige ich nur, zu zeigen, dass die Reale Zeit Ordnung das zurückweichende Element in einer unendlichen Regression ist.

 

Wir werden ständig mit Ordnungen zu tun haben die dem speziellen Zustand der Zeit-Ordnung dienen die wir gerade in einer Regression untersuchen. Dieser Zustand kann sich aber als eine andere Zeit-Ordnung erweisen, wenn wir uns mit dem folgenden Zustand in Verbindung setzen . So wie wie sich in einer Regression jedes 'Kind' als der Ur-Enkel des nächsten Zustandes erweist.

Das ist bei der Zeit 'etwas anderes', aber das brauchen wir im Moment nicht beachten.

 

Bevor wir weiter gehen, sollten wir anmerken, dass die Anordnung unserer drei Zustände 1, 2 und 3 des zweiten Terms eines über dem anderem für die Beweisführung keineswegs relevant ist.

Diese würde genauso gelten, wenn man L, M und N auf Zettel geschrieben hätte die man in einer Tasche umgeschüttelt hätte.

Wir sollten drei solcher Taschen verwenden die die drei Zustände repräsentieren, und jede mit der entsprechenden Jetzt-Marke L M und N versehen .

Und dann sollten wir die drei Taschen mit 1,2,3 etikettieren und der Tasche mit 2 die (M) enthält und den gegenwärtigen Zustand repräsentiert ein anderes Etikett hinzufügen, das eine zweiter Term 'Jetzt-Marke' enthält.

Um zu beweisen, dass die Realzeit Ordnung in einem unendlichen Regress zurückgeht, müssen wir zeigen, dass die Argumente, die uns von der ersten Term Zeit zur zweiten Term Zeit führen, sich danach wiederholen.

 

 Wir sind zu einem System gekommen, das drei zweiter Term Zustände enthält, von denen Zustand Nummer 2 durch ein unterstrichenes 'Jetzt-Zeichen' markiert ist. So repräsentierten wir das Gesamtsystem:,

3.   L    M   (N)

2.   L   (M)   N

1.  (L)   M    N

 

und wir bemerkten, dass es die Anwesenheit der zweiten unterstrichenen Term 'Jetzt-Marke' ist, das (M) in 2 (statt (L) in 1 oder (N) in 3) zur ersten Term 'gegenwärtigen' 'Konfiguration macht, mit der wir anfingen.

Zustand 1 ist so vorbei, und Zustand 3 ist Zukunft.

 

Aber wir waren uns einig, dass (N), nach kurzer Zeit zur ersten Term Konfiguration werden wird, welches das so einzigartige 'Jetzt' ist.

Aber damit (N) in 3, zu diesem so einzigartige 'Jetzt' werden kann muss, die zweite Term unterstrichene 'Jetzt-Marke' von der Verbindung von 2 zur Verbindung mit 3 wechseln. Die Zustände 1 und 2 werden dann beide Vergangenheit sein.

 

(L) war einmal 'Jetzt', und die 'Jetzt-Marke' müsste dann 1 unterstrichen haben.

1  (L)  M  N..

 Die Zustände 2 und 3 wären dann Zukunft.

 

Folglich sind wir mit drei verschiedenen Zuständen der ganzen Sammlung von Buchstaben, und 'Jetzt-Marken' konfrontiert, soweit wir dies bisher behandelt haben - drei Zuständen von denen jeder 1,2,3 und eine eingeklammerte 'Jetzt' Marke' enthält, plus einer unterstrichenen „Jetzt-Marke“, wobei diese Marke entsprechend mit 1,2,3 verbunden ist. .

 

Und eine dieser dritte Terms Zuständen (derjenige, der die unterstrichene 'Jetzt-Marke' 2 enthält) wird mit einer dritten Term 'Jetzt-Marke' unterstrichen werden müssen.

 

Oder (um die andere Methode zu verwenden), werden wir drei Säcke brauchen, jeder mit drei Taschen mit Zählern mit einem ' Jetzt-Etikett ' auf einem Sack, einer 'Jetzt-Marke' auf einer Tasche in jedem Sack und einer Jetzt-Marke auf einem Zähler in jedem Sack um zu zeigen, dass ein einziger von allen den ersten-Term gegenwärtigen Zustand repräsentiert von dem wir ausgingen.

Und so muss es ad infinitum weitergehen.

 

Es soll besonders hervorgehoben werden, dass wir nirgends in der Analyse dieses Regresses eine neue Hypothese einführten.

Wir stellen nicht fest, dass die erste-Term Serie LMN der gegenwärtige Zustand eines umfassenderen Systems sein könnte. Wir zeigen, dass es so sein muss.

Wir zeigen, kurz gesagt, dass der komplette Regress in unserer anfangs Behauptung enthalten war nämlich, dass M der 'gegenwärtige' Zustand von drei Zuständen des beobachteten Systems ist..

Das ist natürlich eine Eigenschaft aller Regressionen: Sie setzen sich nicht fort, indem sie neue Begriffe hinzufügen, sondern sie zeigen, dass die Existenz eines Begriffes mit einem Doppelcharakter die Existenz des ganzen Rests mit einschliesst.

 

* * *

Wir werden nach kurzer Zeit aufhören unsere Zustände durch Buchstaben oder Zahlen zu repräsentieren .

Wir werden die ursprünglichen Zustände durch Punkte, und ihre beabsichtigte Zeit-Ordnung durch ihre Anordnung im Raum auf der Seite repräsentieren,

Das ist natürlich die herkömmliche wissenschaftliche Weise Zeit darzustellen

Wir werden die Veränderungen der 'Jetzt-Marke' durch Änderungen ihrer Position auf der Seite repräsentieren; das heißt, wir werden es uns so vorstellen als ob sie sich über eine Reihe von Punkten bewegt , die Zeit-Zustände des ersten Terms repräsentieren.

Das ist eine weit einfachere Methode, unsere Probleme zu studieren.

Aber wir beginnen mit der Antwort auf eine Frage die manche Leute stellen werden;

 

Ist es legitim, eine Anordnung im Raum für unseren ersten Versuch einer Darstellung der Zeit-Ordnung zu verwenden? Tatsächlich ist die Antwort, ja; aber der Punkt ist sehr subtil, und viele Menschen, die nicht tief genug in die Sache eingedrungen sind, würden mit nein antworten.

Solche Personen könnten dann den weiteren Fehler begehen indem sie annehmen, dass die ganze Regression dadurch entstanden ist, dass wir versucht haben die Zeit auf eine falsche Weise zu repräsentieren

 Um diesen Einwand zu vermeiden wurde dieses Kapitel geschrieben.

 

Die Bergsonians (die Leute, mit denen wir diskutieren) geben zu, dass Zustände der Zeit unterschiedlich und aufeinanderfolgend sind, bestreiten aber dass sie als Punkte im Raum getrennt sind. Sehr gut, den unsere ursprünglichen Beschreibungen der drei unterschiedlichen Konfigurationen L, M und N zeigen nicht an, dass sie getrennt sind..

Alles was die Beschreibungen uns sagen ist, dass M das L enthalten könnte und das N könnte L und M enthalten .

 

Nochmals - wir stellen uns die Konfigurationen vor und alle drei Beschreibungen sagen uns, dass wir es mit drei Konfigurationen zu tun haben, die zu drei verschiedenen Welten gehören, mit drei verschiedenen vorgestellten Zeiten von drei verschiedenen Personen.

Wir beabsichtigten natürlich, dass unsere Beschreibungen mehr ergeben sollten, als das; aber wir fanden, dass sie dies nicht taten.

Sie zeigten nichts als die Existenz einer Entropie-Ordnung in den drei vorgestellten Konfigurationen.

 

Sie weisen nicht darauf hin, dass es überhaupt eine oder das es keine Verbindung zwischen den drei Konfigurationen gibt: Sie zeigen bloß die Unterschiede zwischen diesen und die Tatsache an, dass sie unterschiedlich sind.

 

Dann stellen wir fest, dass wir nirgends eine Raum Ordnung verwendet haben, um eine Zeit-Ordnung zu repräsentieren.

Es ist wahr, dass die Zähler in unseren Taschen räumlich getrennt sind, aber ihre Raumanordnung in den Taschen könnte so häufig geändert werden, wie wir es wollen (indem wir die Taschen schütteln) ohne das dieses die alphabetischen Folge beeinflussen würde - ein Folge entsprechend dieser Entropie-Ordnung, von der wir hoffen sie als sequentielle Folge in der Zeit betrachten zu können.

 

Dann hüteten wir uns besonders davor, zu sagen, dass die 'Jetzt-Marke' sich von einem Zustand bis einen anderen bewegte; denn dies hätte bedeutet zu erklären, dass die Zustände räumlich getrennt hätten sein müssen.

Wir sagten statt dessen, dass sich die Marken 'durch Vereinigung mit' der folgenden Marke änderten - in einer beliebiger Reihenfolge die wir vorher als Echtzeitordnung zu betrachten gehofft hatten, 

Diese Änderung war wieder keine Voraussetzung; wie man entdeckte, war es eine empirische Tatsache, dass unsere Möglichkeit jeden besonderen 'Zustand' des Objekt-Systems zu stören, verschwinden würde, und durch eine Möglichkeit ersetzt werden würde, den 'Zustand' zu stören, der als nächstes in dem kam, was wir versuchten, als Zeit-Ordnung zu betrachten.

 

Es kann betont werden, dass die Annahme eines solchen Verhaltens der 'Jetzt-Marke' die Annahme ist, dass die Zustände ebenso getrennt sind wie Punkte im Raum. Gut so.

 

Aber diese neue Ansicht von der Beziehung zwischen den Zuständen ist eine Entwicklung die sich aus unserer ursprünglichen, weniger ausführlichen Ansicht ergibt, eine Entwicklung, die uns durch die logische Entwicklung der Regression aufgezwungen wurde..

 

Diese neue Ansicht ist diejenige die wir bestrebt gewesen sind zu vermeiden und bis diesen Moment erfolgreich vermieden hatten..

 

Dies ist eine Folge der Regression und nicht eine primäre Annahme, die die Regression verursacht.

 

Nehmen Sie schließlich an, dass wir uns vorstellen , dass der speziellen Zustand L sich in den speziellen Zustand M ändert, indem wir die beobachtende Entität außerhalb des Systems als unveränderlich (außer, wenn man sie beobachtet) betrachten.

 

Ist es das dasselbe wie wenn wir annehmen, dass der Beobachter sich ändert von der Vereinigung mit dem Zustand L zur Vereinigung mit dem die Zustand M? Natürlich ist es das.

 

Wir denken an die Zustände L und M, als ob sie aufeinanderfolgend mit dem fixen Beobachter verbunden wären ; und es ist genau das gleiche, ob wir sagen, dass L und M mit dem Beobachter nacheinander vereinigt werden, oder ob der Beobachter mit L und M nacheinander vereinigt wird

 

 

The Serial Universe - Kapitel IX

REGRESS 'DER WIRKLICHKEIT'

REGRESS DER PHYSIK

RAUM-REPRESENTATION DER ZEIT

 

Sie werden sich erinnern, dass wir begannen, indem wir sagten, dass M unsere Beschreibung des Zustands sein sollte, der für Ihre Beobachtung zum gegenwärtigen Zeitpunkt offen steht, und dass L und N aus Erinnerung oder Berechnung beschrieben werden sollten.

Gemäß populären Begriffen sollten die Beschreibungen von M ebenso wirklich sein, wie L und N unwirklich.

Sie taten das nicht.

Sie stellten nur drei von einander sich unterscheidende Bedingungen der Entropie dar, ohne Wirklichkeitsunterscheidung zwischen ihnen.

Ebenso gaben die Beschreibungen keine Anzeige, dass diese Bedingungen gegenwärtig oder vergangen oder zukünftig waren.

Das Einfügen eines 'Jetzt-Zeichen' an M berichtigte diesen Mangel.

Aber reduzierte diese Hinzufügung der Jetzt-Marke das L und N zu Beschreibungen von unwirklichen Zuständen, wie in der populären Ansicht.?

 

Am Besten fragen wir einen der Exponenten dieser verbreiteten Meinung, was genau es ist, was er versucht zu behaupten.

Seine Antwort ist wie folgt:

M  ist ein Zustand, der 'jetzt' besteht.

L   ist ein Zustand, der einmal bestand, aber 'jetzt' nicht besteht.

N i  st ein Zustand, der bestehen wird, aber 'jetzt' nicht besteht.

Zu sagen, dass Zustände 'jetzt' nicht bestehen, soll sagen, dass sie 'jetzt' unwirklich sind.

 

Wir antworten ihm, indem wir ihn fragen, auf welches „Jetzt“ er sich bezieht.

Natürlich existiert L und N nicht im ersten Term 'jetzt' . Wir haben uns Mühe gegeben haben dies zu zeigen.

Aber sicher bestehen sie ganz richtig im zweiten Term des 'jetzt' .

 

Das befriedigt ihn nicht.

Er vermutet, dass unsere Verwendung des zweiten Term 'jetzt' irgendwie von der Annahme abhing, dass L und N vorhandene Zustände waren (womit wir natürlich die Antwort auf die Frage schuldig geblieben wären).

Denn er denkt, wir wären uns über die Nichtexistenz dieser Zustände ziemlich klar gewesen, als wir sie auf das erste und und einzige Jetzt bezogen und in diesem Zustand erkannten, dass sich kein Regress ergeben hätte.

 

Er irrt sich.

Lassen Sie uns annehmen, dass wie er wünscht, der erste Term des 'Jetzt-Zeichen', eine Marke ist die dem beschriebenen Zustand Wirklichkeit verleiht.

Gut: M beschreibt einen Zustand, der wirklich ist; L und N sind Beschreibungen von unwirklichen Zuständen - unwirklich einfach, weil sie jetzt nicht vorhanden sind.

Aber, nach seiner eigene Erklärung, wird N in einem kleinen Interval der absoluten Zeit die Beschreibung eines wirklichen Zustands des 'jetzt' sein, und L war einmal die Beschreibung solch eines wirklichen Zustands.

Diese Vorstellung analysierend, finden wir, dass dies einfach das Konzept unseres zweiten Terms nach Lage der Dinge ist,

 

3…….L…….M…….(N)

2…….L…...(‚M)……N

1…...(L)……M……..N

 

wobei der zweite Term die Reale Zeit und der erste Term nur eine Pseudozeit ist.

Hier enthält die erste Zeile Beschreibungen von drei Zuständen, die die ganze Vergangenheit sind, während die dritte Linie Beschreibungen von drei Zuständen enthält, die die ganze Zukunft sind - in absoluter Zeit .

Folglich ist keiner jener sechs Zustände real.

 

Aber sowohl Zeile 1 wie 3 enthält die ursprüngliche Jetzt-Marke, die von unserem Freund als eine Zuweisung von Wirklichkeit betrachtet wurde.

So hat dieses Zeichen seine vermutete Bedeutung verloren.

Es stellt nichts dar außer einer Beschreibung der dreidimensionalen Instrumente des Beobachters und es gibt drei Beschreibungen von diesen; nämlich

als vorbei oder unwirklich, als gegenwärtig oder wirklich und als zukünftig oder unwirklich - in Realer-Zeit.

 

Aber die Kennzeichnung von ihnen als gegenwärtig oder wirklich (in Zeile 2) ist nicht wegen irgendeinem Unterschied in ihrer Beschreibung: Es ist allein wegen der Tatsache, dass in 2 alles definiert ist, als eine Beschreibung von einem Zustand der in Realer-Zeit gegenwärtig ist.

 

So ist diese populäre Definition der Realität ein Regress.

Und das bedeutet, dass es nur eine Definition von relativer Realität ist..

Es bedeutet, dass der Zustand M dem Instrument als real erscheint - einfach, weil es der Zustand ist, der durch dieses Instrument beobachtet wird.

Aber das was wir als Real betrachten, hängt offensichtlich, davon ab, ob wir das Instrument als wirklich betrachten.

Und die Natur des Regress ist so, dass, wenn wir das Instrument als real betrachten, wir ebenso alle Zustände als real betrachten, die in der Zeit des ersten Termes vergangen oder zukünftig sind.

 

Es kann sonderbar scheinen, dass ein Versuch, die Vergangenheit und Zukunft als unwirklich zu betrachten, auf solch hoffnungslose Weise scheitern sollte.

Aber Tatsache ist, dass niemand sie jemals als unwirklich angesehen hat .

Wir sehen sie bloß als 'real gewesen" an, und scheitern dann dabei zu bemerken, dass das dies bedeutet sie als ebenso real in dem zu sehen, was wir als Reale Zeit betrachten.

 

Wir haben damit eine befriedigende Erklärung der Ansicht des einfachen Mannes gefunden, aber wir müssen uns jetzt um eine Unterbrechung durch einen Physiker der alten Schule kümmern.

'Sie geben zu ' sagt er ', dass diese Wirklichkeit eures ersten Termes relativ in Bezug auf das Instrument ist.

Das aber ist die einzige Art der Wirklichkeit, für die ich mich interessiere.

Es kümert mich nicht einmal , ob meine Instrumente real sind – sie sind außerhalb meines Bildes.

Dieses Bild betrifft nur das was die Instrumente beeinflusst.

 

Wir werden ihm erlauben, diese Ansicht aufrechtzuerhalten, aber nur unter einer Bedingung.

Er muss zugeben, dass diese 'wirkliche' Welt, die er mit seinen Instrumenten untersucht hat, diejenige ist, die er durch Experimente nie untersucht hat - die er nie verändert hat..

Wenn er sie verändert hat, ist es eine Welt, in der seine Instrumente eine andere Rolle außer bloßer Beobachtung gespielt haben; und für den aktuellen Zustand dieser Welt verantwortlich zu sein, bedeutet das Ausmaß der Einmischung durch die Instrumente in Betracht ziehen - das heißt, die Menge der Energie in Betracht zu ziehen, die sie geliefert haben .

Ich denke, dass unser klassischer Physiker es vorziehen wird, seine Zeit abzuwarten und nach einem schwächeren Angriffspunkt zu suchen.

Inzwischen können wir ihn bitten in Betracht zu ziehen ob er wenn er über weitere Experimente nachdenkt, er die Zukunft seiner Welt als stabil oder nicht stabil betrachtet (Ich ziehe diese Begriffe den Begriffen 'sicher' und 'unsicher' vor , die nicht genau dasselbe bedeuten) .

 

Aber hier ist ein anderer moderner Physiker mit einer vollkommen legitimen Frage.

 

'Betrachten sie diese ihre zweite Term „Jetzt-Marke“ fragt er, als physisch oder psychologisch? Beim Letzteren hat es nichts mit meiner Wissenschaft zu tun, und ich bin nicht gezwungen dies in Betracht zu ziehen.

Ich kann natürlich einsehen, dass, wenn ich dies anerkennen muss, ich trotz aller Einschränkungen mit einem unendlichen Regress beginnen muss.

Aber Sie müssen nicht glauben, dass ich diesen kritischen Schritt außer unter Zwang mache .

 

Ich fürchte dieser Zwang existiert. Schauen sie zurück auf das letzte Diagramm.

Die Klammern, die L in 1, M in 2 und N in 3 einschließen, repräsentieren vorige, gegenwärtige und zukünftige Zustände des eingreifenden Instrumentes.

Um Ihr Experiment durchzuführen, müssen Sie, irgendeinmal etwas an Ihrem Instrument tun; Sie, müssen mindestens, einige seiner Teile bewegen

Aber Sie können keinen vorigen Zustand des Instrumentes verändern: Sie können nur handeln, wenn es in dem Zustand ist, den Sie als Gegenwart betrachten.

Überlegen sie, was das bedeutet.

Sie können das Instrument in 2 L.... (M).... N zusammen mit dem zweiten Term der Jetzt-Marke verändern; aber Sie können nicht in 3 . L.... M.... (N) verändern bevor sich (in absoluter Zeit) das zweite Term 'Jetzt-Zeichen' geändert hat .

So bedeutet das zweite Term 'Jetzt-Zeichen' für sie eine Möglichkeit, das Instrument zu bewegen.. Die Zunahme im Momentum des Instrumentes , im Laufe des Experimentes, resultiert in einem vergrößerten Momentum des ursprünglichen Objekt-Systems .

 

Also ist die zweite Term Jetzt-Marke eine Möglichkeit, um Momentum zum ursprünglichen Gegenstand hinzuzufügen.

Solch eine Möglichkeit muss physisch sein; und der Physiker ist verpflichtet, es aus dem glleichen Grund in die Rechnung zu stellen, der ihn dazu zwingt, das Instrument in Betracht zu ziehen - weil es eine Ursache des beobachteten Verhaltens der Außenwelt ist.

 

Zuvor versuchten wir im größeren Detail die physischen Aspekte des Zeit- Regress aufzuhellen - es wäre aber ratsam zu überlegen, ob unsere gegenwärtige analytische Methode nicht vereinfacht werden kann.

Unsere Behandlung von Zuständen und 'Jetzt-Zeichen', ist bis jetzt, völlig algebraisch, eine Sache der Manipulation von fünf Zeichen, L, M, N, O und des Unterstreichens gewesen. Die Raumordnung, in der wir diese Zeichen auf den Seiten des Buches verteilt haben, war bedeutungslos.

Aber der grösste Teil der Algebra ist einfacher bildlicher Darsstellung zugänglich, und wir können genausogut von dieser Tatsache im vorliegenden Fall Gebrauch machen.

Leser, die Diagramme nicht mögen, können jedoch fortfahren, unsere vorige Methode zu verwenden um diese Probleme zu behandeln: Unsere Diagramme werden nichts einführen, was durch fortlaufende Kombinationen von algebraischen Zeichen nicht ausgedrückt werden kann.

Aber solche Kombinationen würden unermesslich kompliziert werden.

 

Unsere drei ursprünglichen Zustände der Entropie L, M und N stellen etwas dar was als eine Ordnung des 'Dazwischen-seins' bezeichnet werden kann.

M kommt 'zwischen' L und N; und das gilt noch wenn auch M bloß ein teilweises L, ist . N ist bloß L in in einer Art von grösseren Mixtur.

Jetzt können wir die Zwischenzustände zwischen L und M betrachten und die zwischen M und N, und die Zwischenbedingungen zwischen den fünf Zuständen

Und wir können diesen Prozess unbegrenzt fortsetzen.

Wir brauchen dies jedoch nicht soweit führen, dass wir eine unendliche Zahl von Zuständen erzeugen.

Bevor wir jedoch so weit kommen werden wir auf eine kuriose Phase in unserem Prozess stossen - wir werden etwas ausgraben, was die Mathematiker als Limit, als Grenze bezeichnen.

Dann werden wir im Stande sein, unsere riesige Zahl von Zuständen als ein 'Kontinuum' erkennen zu können .

 

Betrachten sie jetzt, den ersten und zweiten Term unserer Reihe von immer umfassenderen Systemen.

Wir können diese wie folgt tabellarisieren:

 

 

Gegenwärtig im System, wahrnehmbar durch die Instrumente des Beobachters

A1

M

 

 

Gegenwärtig in dem umfassenderen System das uns bekannt ist

A2

L M N

B

Die Instrumente des Beobachters

 

Im System des zweiten Terms werden L, M und N behandelt als :

(1) von derselben Klasse (Entropie-Konfiguration)

(2) gleich wirklich

(3) Teile eines Kontinuums

(4) gleich gegenwärtig

(5) vereinigt mit einem unabhängig davon vorhandenen Ding, das sich von einem zum anderen Term verändert.

 

Und wenn Sie drei Konfigurationen, so als ob sie räumlich getrennt wären beschreiben wollten, könnten Sie nichts anderes über sie sagen, als was wir zuvor von L, M und N gesagt haben.

(Die Relativitätsaspekte davon werden später betrachtet)

 

Also, obwohl wir beginnen, indem wir die Entropie-Ordnung der drei Konfigurationen verwenden um ihre Zeitordnung darzustellen, ist das Ergebnis die Entdeckung, dass im zweiten Term einer unvermeidlichen Regression, diese Entropie-Ordnung eine neue Ordnung in einer unerwarteten Raum- Dimension darstellt .

 

Und es ist klar, dass, was auch immer wir am Anfang auswählen können, um eine Zeitordnung darzustellen, beim folgenden Zustand, dies nichts als eine Raumordnung darstellen muss.

Mit anderen Worten muss sich die Zeitordnung in eine Raumordnung verwandeln - in einem jeden Zustand eines unendlichen Regress der Realen Zeit.

 

Ich werde nicht widersprechen, wenn Sie es vorziehen, von dieser neuen Dimension als "Konfigurationsraum" zu sprechen, um damit eine mathematische Vorrichtung zu bezeichnen - zum Unterschied vom 'gewöhnlichen' dreidimensionalen Raum des Systems des ersten Terms M.

Es ist ein Teil unseres Arguments, dass die Analyse in Termen der Zeit ein rein mathematisches Gerät ist.

Wesentlich ist zu erkennen, dass diese Raum- 'Konfiguration' oder etwas ähnliches im zweiten Term des Regress Raum ist und nicht Zeit.

Und, als solcher kann die 'Dazwischen-sein'-Ordnung von L M N durch die Position von drei Punkten auf einem Papierblatt entsprechend dargestellt werden, während das „Jetzt-Zeichen“ durch einen vierten Punkt vertreten werden kann, der dem M, überlagert wird und durch den Buchstaben O angezeigt wird:

 

L    M    N

*    *     *

      O

 

Das zeigt die "Dazwischen-sein" 'Ordnung von LMN, an aber das ist nicht genug

Wir müssen auch anzeigen, dass die Einordnung den Instrumenten des Beobachters O als Zeitordnung erscheinen wird

Mit anderen Worten müssen wir zeigen, dass das LMN als eine Folge betrachten wird, in der L zuerst und zuletzt N kommt

Diese Bedingung ist jedoch erfüllt, wenn wir einen Pfeil hinzufügen, um die Richtung zu zeigen, in der die kürzlich entdeckte Dimension sich bewegt:

 

L    M    N

*    *     *

      O

 --->

 

Wir haben jetzt eine ausgezeichnete grafische Darstellung der Zeitordnung des ersten Termes

Aber wir haben noch nicht gezeigt, dass die drei Konfigurationen L, M und N drei aufeinander folgende Zustände in einer und derselben Welt vertreten, die extern zu 0 ist.

Wir müssen den Begriff der Kontinuität einführen.

Das können wir bewirken, indem wir eine durchgehende Linie von L bis N ziehen:

 

L    M    N

-----------

      O

---->

 

Dann wird jeder Punkt in dieser Linie eine besondere Konfiguration der Welt vertreten, die zu O äußerlich, extern ist, und die ganze Linie wird die Dauer dieser Welt in der Zeit des ersten Termes vertreten

 

Da die Zeitfolge dieser Zustände durch den Pfeil angezeigt wird, können wir die alphabetische Folge der Buchstaben LMN als redundant ansehen.

 

Eine Linie mit sagen wir, GH, mit einem O irgendwo zwischen G und H, um die Position des Jetzt-Zeichens, und einen Pfeil, um die Richtung seiner Bewegung anzu zeigen wird unserem Zweck dienlich sein.

 

G ____________ H

               O

------->

 

Und das ist die Methode, die verwendet wurde, als der Zeit Regress zu erstenmal analysiert wurde

Dies wurde in " An Experiment with Time", dargestellt, veröffentlicht im März 1927

Diese Methode hat den Vorteil einfach zu sein, und wir werden sie für den Rest unserer gegenwärtigen Demonstration verwenden

 

Es folgen noch 13 weitere Kapitel die ich noch nicht übersetzt habe. Schau später noch einmal hier herein.

 

 

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